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Der Neckarsulmer Sanitär- und Stahl-Großhändler Schrade GmbH fusioniert mit dem Ludwigsburger Wettbewerber Gebrüder Lotter. Die nicht im Unternehmen aktiven Gesellschafter von Schrade übertragen ihre Anteile mehrheitlich an Lotter. Mit 1.000 Beschäftigten erzielte Lotter zuletzt etwa 300 Millionen Euro Umsatz, Schrade erwirtschaftete mit 170 Beschäftigten einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro. Beide Firmen werden zwar unter einem Dach, aber selbstständig mit separatem Marktauftritt weitergeführt. Die Schrade-Standorte bleiben bestehen, alle Mitarbeiter werden übernommen.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die US-Private-Equity-Gesellschaft Findos Investor hat den Münchner Ingenieur- und IT-Dienstleister Industriehansa erworben. Verkäufer war der Private-Equity-Fonds The Riverside Company, Finanzierer des Deals war die Dresdner Bank. Die Industriehansa-Gruppe beschäftigt 750 Mitarbeiter und bietet Ingenieur- und IT-Lösungen für die Automobil- sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie an.

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Ein Konsortium aus dem belgischen Entsorger Indaver und der niederländischen Handelsbank NIBC European Infrastructure Fund (NIBC) hat die SAV-Gruppe übernommen. Indaver erwarb 51 Prozent, NIBC die restlichen 49 Prozent an dem Entsorger. Verkäufer waren der Private-Equity-Investor Arcadia Beteiligungen und die E.on Kraftwerke GmbH.

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Der Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle hat durch seine Tochter Mahle Filtersysteme die niederländische Amafilter Group übernommen.Verkäufer war der ABN Amro Participaties Fund sowie drei Privatpersonen. Amafilter versorgt Industriekunden weltweit mit Produkten und Serviceleistungen im Bereich Filtertechnologien und erwartet für 2008 mit 450 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro.

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Der zweitgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat von der Primacom AG deren Kabelnetze in Aachen und Wiesbaden erworben. Der Kaufpreis lag bei knapp 50 Millionen Euro und wurde eigenfinanziert. Die erworbenen Kabelnetze gewähren Zugang zu rund 100.000 Haushalten, die Unitymedia zukünftig direkt mit Internet, Telefon und TV versorgen wird.

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Der seit März 2008 insolvente niedersächsische Spezialgüterwagenhersteller Graaff hat sich von zwei Sparten getrennt: Die Waggonbausparte ging an den Hamburger Schienenlogistikkonzern VTG und das belgische Unternehmen Alvan BVBA erwarb die Isometal-Sparte. Verkäufer war Helge Wachsmuth, der Insolvenzverwalter des Unternehmens. Graaff produziert in ihrem Werk in Elze im Jahr rund 300 Waggons.

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Der Maschinenbauer Gildemeister hat zwei Schuldscheindarlehen im Wert von insgesamt 200 Millionen Euro bei der WestLB und der Bayrischen Landesbank aufgenommen.Die Darlehen haben eine Laufzeit von fünf und sieben Jahren. Gildemeister mit Stammsitz in Bielefeld produziert Dreh- und Fräsmaschinen und setzte zuletzt mit mehr als 6.000 Mitarbeitern in 34 Ländern rund 1,5 Milliarden Euro um.

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Der japanische Software-Dienstleister NTT Data Corporation hat 72,9 Prozent der Anteile an der BMW-Tochter Cirquent erworben. Der IT-Dienstleister Cirquent bietet Prozessberatung und die Konzeption sowie den Betrieb von Systemen an und erzielte mit 1.747 Mitarbeitern in 2007 einen Umsatz von 286 Millionen Euro. Cirquent bleibt unter der bisherigen Marke weiterhin eigenständig.

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Die Bad Homburger Management-Holding Delton hat sich von ihrer Beteiligung am Hersteller von Netz- und Ladegeräten Friwo getrennt.Dazu veräußerte Delton für rund 97 Millionen US-Dollar ihr 76,8 prozentiges Aktienpaket, dass sie an der CEAG AG hielt, der hinter der Friwo-Gruppe stehenden Holding. Käufer war Cardea, eine Tochter der Industrieholding VTC. Cardea finanzierte den Erwerb aus eigenenen Mitteln.

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Der Finanzinvestor Barclays Private Equity hat den Münchner IT-Großhändler ComputerLinks übernommen. Der Investor übernahm nach einem erfolgreichen öffentlichen Übernahmeangebot knapp 5,7 Millionen Aktien, was rund 84,6 Prozent des Grundkapitals entspricht. Finanziert wurde die Transaktion von Sal. Oppenheim. Auch das Management von Computerlinks hat sich an dem Unternehmen beteiligt.

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Der Finanzinvestor Granville Baird hat per Management-Buy-out die Mehrheit an der Meier Vakuumtechnik GmbH übernommen. Meier Vakuumtechnik wurde 1999 gegründet und ist spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Anlagen zur Verkapselung von Photovoltaikmodulen. Das Unternehmen mit Standorten in Bocholt und Roßla beschäftigt derzeit rund 140 Mitarbeiter und erwartet für 2008 einen Umsatz von 50 Millionen Euro.

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