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Der britische Real-Estate-Investor CIT Europe hat Anfang April neun deutsche Objekte der IVG Immobilien AG erworben.Für 91 Millionen Euro wechselte das so genannte Taurus Portfolio den Besitzer, der Kaufpreis für die einzelnen Gebäude lag zwischen 2 und 18 Millionen Euro. Damit setzte die IVG die Bereinigung um nicht mehr strategiekonforme Objekte fort, teilte das Bonner Immobilien-Unternehmen mit. (Jörn Poppelbaum)

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der Energiekonzern E.on hat eine Anleihe mit einem Volumen von drei Milliarden US-Dollar begeben. Platziert wurde das Papier am amerikanischen Kapitalmarkt. Die Anleihe hat zwei Tranchen mit Laufzeiten von 10 und 30 Jahren.Die Transaktion ist Teil eines Finanzierungsprogramms, das seit Herbst 2007 läuft, und über das E.on bislang rund zehn Milliarden Euro begeben hat. Als Konsortialführer agierten Banc of America, Deutsche Bank, Goldman Sachs & und JP Morgan. Co-Lead Manager waren Lehman Brothers, Merrill Lynch Pierce Fenner & Smith und RBS Greenwich Capital. (Jörn Poppelbaum)

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Die australische Investmentbank Macquarie hat die Mehrheit an der Freiburger Gesellschaft für wirtschaftliche Energieversorgung (GWE) erworben. Sie übernahm die Anteile des Private-Equity-Investors Star Capital, der 2004 bei dem auf Industrie - und Krankenhauskunden fokussierten Energieversorger eingestiegen war.

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Das Versandhandelsunternehmen Neckermann.de hat Mitte April weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Im Mittelpunkt der Pläne steht eine umfassende Kostenreduzierung.

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Turner Broadcasting, die TV-Sparte des US-Medienriesen Time Warner, hat sich an der Bezahlfernsehplattform Premiere Star beteiligt. Der Pay-TV-Konzern Premiere verkaufte 8,5 Prozent seiner Anteile an der Tochtergesellschaft.Premiere Star war erst im September 2007 an den Start gegangen und dient der Bündelung von insgesamt 34 verschiedenen Pay-TV-Sendern. Die Plattform wird über Satellit verbreitet und kann technisch von 18,5 Millionen TV-Haushalten in Deutschland und Österreich empfangen werden. Derzeit zählt Premiere Star 170.000 Abonennten.

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Die Mewa Textil-Service AG, einer der größten europäischen Dienstleister im Bereich Textil-Service, hat ihre IT-Infrastruktur outgesourced. Übernommen wurde die Abteilung von dem IT-Beratungsunternehmen CSC Deutschland Solutions.Von dem Outsourcing sind alle 43 Standorte des Unternehmens in 12 europäischen Ländern betroffen. Ein Teil der Mitarbeiter verbleibt bei Mewa in Wiesbaden, ein größerer Teil wechselt im Zuge der Transaktion zu CSC. Insgesamt beschäftigt Mewa 4.115 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Umsatz von 401 Millionen Euro. (Jörn Poppelbaum)

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Das schwedische Private-Equity-Haus Industri Kapital hat den Nürnberger Automobilzulieferer Flabeg übernommen. Verkäufer war der Beteiligungsfonds Equivest, der von der CBR Management GmbH in München gemanagt wird. Finanziert wurde die Transaktion von der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank (HVB). Manager der Flabeg-Gruppe beteiligten sich an dem Erwerb. Flabeg produziert Spiegelgläser für die Solar- und Automobilindustrie. Das 1882 gegründete Unternehmen verfügt über zehn Standorte in Europa, Amerika und Asien.

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Der indische Softwarekonzern NIIT Technologies hat das auf die Betreuung von Fluggesellschaften spezialisierte bayrische Softwarehaus Softec erworben.Verkäufer waren die Beteiligungsholding Intro des Unternehmers Hans-Rudolf Wöhrl sowie das Softec-Management. Die IT-Lösungen des 1982 von Intro gegründeten Unternehmens sind bei mehr als 40 Fluglinien im Einsatz.

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Siemens hat seinen Geschäftsbereich Wireless Modules im Rahmen eines Leveraged Buy-outs an den britischen Finanzinvestor Granville Bird und an T-Mobile Venture, das Venture-Capital-Unternehmen der Deutschen Telekom, verkauft. Darüber hinaus beteiligte sich neben dem Management auch eine Gruppe von Privatinvestoren.Im Rahmen einer strategischen Zusammenarbeit mit Siemens Wireless Modules, die auf die Entwicklung und den Vertrieb von Mobilfunk-Modulen spezialisiert ist, will sich T-Ventures mit einem Minderheitsanteil an der neuen Gesellschaft beteiligen.

  Juve Plus Arcor-Übernahme

Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat seine Festnetztocher Arcor komplett von der Deutschen Bahn und der Deutschen Bank übernommen. Die beiden bisherigen Mitgesellschafter hielten zusammen 26,4 Prozent der Arcor-Anteile – die Bahn 18,2 und die Deutsche Bank 8,2 Prozent. Vodafone zahlte nach eigenen Angaben für die Anteile 474 Millionen Euro in bar. Mit der Übernahme entstehe ein neuer wirtschaftlich starker Komplettanbieter für Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Internet, hieß es bei Vodafone.

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Der von der Deutschen Bank gemanagte Fonds RREEF Pan-European Infrastructure Fund LLP hat 25,1 Prozent an der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) erworben. Verkäufer ist die Hansestadt Lübeck, die in einem europaweiten Bieterverfahren einen Käufer gesucht hatte. Daran beteiligten sich neben RREEF noch die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), der Hafenbetreiber Rhenus, die Reederei Finnlines sowie die australische Bank Macquarie. RREEF wird im Jahr 2012 weitere 12,4 Prozent an dem größten deutschen Ostseehafen übernehmen, sofern die Stadt eine ihr eingeräumte Put-Option ausübt. Vor Beginn des Bieterverfahrens war die Lübeck Port Authority gegründet und die LHG umstrukturiert worden.