Deals

  Juve Plus Milliarden-Deal

Der Konsumgüterhersteller Henkel hat die Klebstoffsparte des holländischen Chemieriesen Akzo Nobel endgültig übernommen. Nach monatelangen kartellrechtlichen Prüfungen wurde das Geschäft nun gleichzeitig in 40 Ländern vollzogen. Voraussetzung für die 3,7 Milliarden Euro schwere Transaktion war der vorherige Erwerb des britischen Chemiekonzerns Imperial Chemical Industries (ICI) durch Akzo Nobel gewesen. Dieser war im Sommer vergangenen Jahres eingeleitet und im November abgeschlossen worden.

  Juve Plus Markteinstieg

Der weltgrößte Arzneimittelversender Medco Health Solutions ist in den deutschen Apothekenmarkt eingestiegen. Für 120 Millionen US-Dollar übernahm der Pharmariese die niederländische Internetapotheke Europa Apotheek Venlo, die bisher in Privatbesitz war und vor allem in Deutschland Medikamente vertreibt.Der 2001 gegründete Versandhändler kooperiert hierzulande mit verschiedenen Krankenkassen und insbesondere der Drogeriemarktkette dm, wo Kunden in derzeit rund 90 Filialen apothekenpflichtige Medikamente bestellen und abholen können. 2007 erzielte die Europa Apotheek mit rund 150 Mitarbeitern einen Umsatz von über 100 Millionen Euro, 2008 soll der Umsatz um rund 90 Prozent gesteigert werden.

  Juve Plus Post-Immobilien an Lone Star verkauft

Der US-Finanzinvestor Lone Star hat von der Deutschen Post World Net für eine Milliarde Euro in bar ein Immobilienpaket erworben.Zu dem mit Wirkung zum Juli dieses Jahres veräußerten Portfolio gehören 1.300 Häuser, in denen Büros, Filialen und Zustellstützpunkte der Post und ihrer Tochter Postbank untergebracht sind. Die meisten der Objekte liegen in Deutschland.

  Juve Plus Milliarden-Outsorcing

Der Mineralölkonzern Shell lagert künftig einen großen Teil seiner Informationstechnik sowie den Telekommunikationsbereich aus. Shell beauftragte drei Unternehmen: Für 1,6 Milliarden US-Dollar wird sich das US-Unternehmen AT&T um den Netzbetrieb kümmern. Electronic Data Systems (EDS) übernimmt für eine Milliarde US-Dollar den Nutzerservice.

  Juve Plus

Der Volkswagenkonzern hat überraschend die Mehrheit am schwedischen Lastwagenherstelller Scania übernommen. VW erwarb von der Stiftung der schwedischen Familie Wallenberg und der von der Familie geleiteten Gruppe Investor AB deren Scania-Anteile in Höhe von 30,6 Prozent für rund 2,9 Milliarden Euro. Die Wolfsburger erhöhten ihr Scania-Paket damit von 38 Prozent auf insgesamt 68,6 Prozent der Stimmrechte. Mit der Kontrollübernahme bei dem schwedischen LKW-Konzern kommt VW einer möglichen Dreierallianz mit Scania und dem Münchner Nutzfahrzeugunternehmen MAN einen Schritt näher.

  Juve Plus Geschwindigkeitsrausch

In einer Stunde und knapp zwanzig Minuten schafft Dr. Christoph von Bülow die knapp 210 Kilometer von Frankfurt nach Stuttgart. Sein Ziel: Porsche-Platz 1, die Adresse des Stuttgarter Sportwagenbauers, der die Herzen von Autofreunden weltweit höher schlagen lässt. Porsche - das ist nicht nur ein Auto, das ist ein Mythos. Aber von Bülow kommt mit der Bahn. Weil es für den Frankfurter Partner von Freshfields Bruckhaus Deringer am praktischsten ist und er auf der Fahrt noch arbeiten kann. Obendrein wäre er in dieser Zeit selbst mit den 480 PS eines 911er Turbo und dessen Spitzengeschwindigkeit von 310 Stundenkilometern nicht da.

  Juve Plus

Die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Ligaverband und Leo Kirch haben sich auf eine Vermarktungsmodell für die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga geeinigt. Die Sirius Sport Media GmbH, eine Tochter von Leo Kirchs Gesellschaft KF 15 GmbH, soll die Medienrechte an der Fußballbundesliga exklusiv vermarkten. Die Vertragspartner wollen einen Sender aufbauen, der ab Sommer 2009 fertige Sportprogramme produziert. Die geplanten Einnahmen für die DFL belaufen sich für den Zeitraum von 2009 bis 2015 auf mehr als drei Milliarden Euro. Allerdings steht der Deal noch auf der Kippe: Das Bundeskartellamt stellt sowohl den Vertrag zwischen der DFL und Sirius wie auch die derzeit gängige Zentralvermarktung der Bundesliga-Medienrechte insgesamt auf den Prüfstand.

  Juve Plus

Der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI hat eine synthetische Umtauschanleihe über 450 Millionen Euro begeben. Ein Bankenkonsortium aus Deutscher Bank, Citigroup, Dresdner Kleinwort und Unicredit begleitete die Transaktion und platzierte die Papiere per Privatplatzierung bei institutionellen Investoren außerhalb der USA.In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank gab die auf der Insel Jersey ansässige Zweckgesellschaft Nero Finance die Anleihe aus. Dem Vernehmen nach will die TUI AG das Geld in die Container-Schifffahrt investieren. Um das Kapital zu erhalten, trennte sich TUI vorübergehend von der Mehrheit an ihrer Touristik-Tochter TUI Travel. (René Bender)

  Juve Plus

Der Hamburger Finanzinvestor HSH Private Equity hat die Kundo Systemtechnik GmbH von der OTG Obergfell Technology Group übernommen. Kundo Systemtechnik wird mit dem bisherigen Konkurrenten Qvedis aus dem thüringischen Mühlhausen zusammengeschlossen. Qvedis gehört bereits seit Frühjahr 2007 zum Portfolio der HSH Private Equity. Finanziert wurde die Transaktion von der NordLB. Die kartellrechtliche Genehmigung steht noch aus. Kundo entwickelt und produziert mit etwa 90 Mitarbeitern in St. Georgen (Schwarzwald) Messgeräte und Systeme zur Verbrauchsdatenerfassung insbesondere für Wohn- und Gewerbeimmobilien.

  Juve Plus

Der Multiplex-Kinobetreiber Cinemaxx hat mit der Gewerkschaft Verdi Haustarifverträge abgeschlossen. Dem Abschluss vorausgegangenen waren mehrjährige Tarifauseinandersetzungen. Die Kinokette war Ende 2003 aus dem Arbeitgeberverband Dienstleistungsunternehmen ausgetreten und seitdem in der Nachwirkung des Tarifvertrags Filmtheater. Die Haustarifverträge gelten für rund 2.000 Mitarbeiter in 45 Kinocentern der Cinemaxx-Gruppe.

  Juve Plus

Die Beteiligungsgesellschaft Nord Holding ist mehrheitlich bei der Teupen Maschinenbau GmbH eingestiegen. Teupen mit Sitz im westfälischen Gronau produziert mobile Arbeitsbühnen und plant mit 160 Mitarbeitern für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 45 Millionen Euro. Die beiden Gesellschafter bleiben an Teupen beteiligt und übernehmen die Geschäftsführung.