Deals

  Juve Plus

Die Ingolstädter Verkehrsgesellschaft hat den Geschäftsbereich Personenverkehr von der Kraftverkehr Bayern (KVB), einem Tochterunternehmen der Thiel Logistik, übernommen. Davon betroffen ist der Linienverkehr in Ingolstadt sowie die ehemalige KVB-Tochter Inbus. Zudem betreibt die Ingolstädter Verkehrsgesellschaft zukünftig auch den zwischen Ingolstadt und dem Flughafen München verkehrenden Airport-Express. Im Zuge der Transaktion wurde auch die Überkreuzbeteiligung zwischen der KVB und der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft aufgelöst. Berater Ingolstädter Verkehrsgesellschaft

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus

Die Bayard Capital-Tochter Bayard hat den Schweizer Stromzählerhersteller Landis & Gyr übernommen. Verkäufer ist die Demag Holding, die sich in Besitz des Private Equity-Hauses Kohlberg Kravis Roberts (KKR) befindet. Das Transaktionsvolumen soll englischen Presseberichten zufolge bei über 100 Millionen Euro liegen.

  Juve Plus

Der börsennotierte US-Medizingerätehersteller Invacare Corp. hat Anfang August nach einem Auktionsverfahren für 190 Millionen Euro den deutschen Wettbewerber WP Domus GmbH von dem US-Finanzinvestor Warburg Pincus übernommen. Beide Unternehmen produzieren Hilfs- und Pflegegeräte für mobilitätsbehinderte Personen: Invacare unter anderem Rollstühle, WP Domus etwa elektrische Antriebshilfen, Gehhilfen und Badewannenlifte. Unter dem Dach der Holding-AG Domus Homecare in München sind die eigenständig geführten Tochtergesellschaften Alber und Aquatec (Deutschland) sowie Dolomite (Schweden) vor allem in Nord- und Westeuropa im Markt präsent. Warburg hatte Domus 1998 übernommen. Mit einer Freigabe der Transaktion durch das Bundeskartellamt sowie die norwegischen Behörden wird bis Jahresende gerechnet. Berater Invacare

  Juve Plus

Die Stadt Witten und die PPP SchulManagement GmbH & Co KG, eine Tochter der Strabag AG, werden in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft (Public-Private-Partnership, PPP) zwei Schulerweiterungsbauten und zusätzliche Sanierungsmaßnahmen realisieren. Die Stadt hatte sich hierzu im Juli 2002 beim Finanzministerium Nordrhein-Westfalen um die Teilnahme an einem Pilotprojekt zur Erprobung von PPP-Modellen beworben. Die Strabag-Tochter erhielt den Projekt-Zuschlag schließlich auf dem Wege einer europaweiten Ausschreibung. Ein Beginn der Bauarbeiten ist für Dezember vorgesehen. Die neuen wie auch die sanierten Gebäude sollen mit Beginn der Herbstferien 2005 den Schulen zur Nutzung übergeben werden. Neben der Erstellung und Sanierung der Gebäude wird die PPP SchulManagement den Betrieb der Schulen über die 25-jährige Laufzeit des Vertrages gewährleisten. Bei einem Auftragsvolumen von knapp 50 Millionen Euro erzielt die Stadt durch die Vergabe an den privatwirtschaftlichen Partner im Vergleich zur Eigenrealisierung des Projekts nach eigenen Angaben eine Kosteneinsparung von knapp 10 Prozent. Berater Stadt Witten

  Juve Plus

Mit Wirkung zum August hat die thüringische Funkwerk AG die seit Mai insolvente InfoSystems GmbH aus Wuppertal übernommen. Funkwerk entwickelt unter anderem Kommunikationssysteme für Verkehrs- und Logistikunternehmen, während Info Systems sich mit Entwicklung und Herstellung mobiler Fahrgastinfomationssysteme befasst. Berater Funkwerk

  Juve Plus

Die Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG in Wiesbaden hat die Sektmarke Kupferberg sowie die Weinbrandmarke Scharlachberg gekauft. Beide waren zuvor im Besitz der in Bingen ansässigen Racke GmbH & Co., die sich mit dem Verkauf von ihrer Sekt- und Spirituosensparte löst und auf das Weingeschäft konzentriert. Die Übertragung der Marken steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden, soll jedoch bis Anfang Oktober vollzogen sein. Im Geschäftsjahr 2003/2004 haben die beiden Marken ein Umsatzvolumen von rund 45 Millionen Euro erreicht. Henkell & Söhnlein hat als Tochter des Bielefelder Lebensmittelkonzerns Dr. Oetker im vergangenen Geschäftsjahr rund 474 Millionen Euro umgesetzt. Berater Henkell & Söhnlein (Oetker)

  Juve Plus

Die niederländische VMI Epe Holland BV hat von der bayrischen A-Z Formen- und Maschinenbau GmbH den Geschäftsbereich Maschinenbau erworben. VMI gehört zu der niederländischen Technologiegruppe N.V. Twentsche Kabel Holding. In dem bisherigen A-Z-Bereich Maschinenbau werden vor allem Kunststoff verarbeitende Maschinen für die Reifenproduktion hergestellt. Die Aktivitäten werden unter der Firmierung VMI-AZ Extrusion GmbH weitergeführt, die Standorte Runding (Produktion), München und Akron/Ohio (beide Vertrieb und Service) bleiben bestehen. Berater VMI

  Juve Plus

Die T-Online International AG und die Twentieth Century Fox Telecommunications International, Inc. kooperieren bei der Online-Vermarktung von Filmen. Zwischen den beiden Unternehmen wurde ein Filmlizenzvertrag geschlossen. Nach diesem erwirbt T-Online die Video-on-Demand Rechte an Kinospielfilmen von Fox für ihr Angebot "T-Vision", wo mittels DSL-Leitung die Filme über PC und TV angeschaut werden können. Berater T-Online

  Juve Plus

Der börsennotierte kalifornische Ski- und Sportartikelhersteller K2 Inc. hat im Juli drei Wettbewerber aus Deutschland und den USA erworben. Für umgerechnet 102 Millionen Euro kaufte K2 mit den Skiproduzenten Völkl Sports Holding AG und der Marker-Gruppe, die vor allem Skibindungen herstellt, zwei bayrische Traditionsunternehmen. Beide Unternehmen waren rechtlich getrennt, gehörten aber derselben Muttergesellschaft im Eigentum des italienischen Skischuhherstellers Tecnica und der Schweizer Privatpersonen Hans-Dieter Cleven und Gregor Furrer. Völkl ist im Ski-Geschäft in den USA marktführend nach Umsatz, K2 nach verkaufter Stückzahl. Für weitere 69 Millionen Euro übernahm K2 den Outdoor-Ausrüster Marmot Mountain Ltd. Bereits im Juni hatte K2 ebenfalls in den USA den Outdoor-Spezialisten Ex Officio erworben. Beim Erwerb von Völkl/Marker und Marmot bezahlt K2 jeweils in eigenen Aktien und Bartransfer, zum Kaufpreis hinzu kommt in beiden Transaktionen eine Schuldenübernahme. K2 erwartet von den Akquisitionen die Hebung produktbezogener Synergien. Die Zustimmung der Kartellbehörden zu der Transaktion steht noch aus. Berater K2

  Juve Plus

Mit Carl Zeiss und Schott sind seit Juli zwei deutsche Traditionsnamen aus Stiftungsunternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt. Damit ist nach drei Jahren die Restrukturierung der Carl-Zeiss-Stiftung abgeschlossen, die dabei auch ein neues Statut erhalten hat. Der Umwandlung vorausgegangen war im Rahmen langwieriger Verhandlungen auch ein Rechtsstreit um die Zulässigkeit der Stiftungsreform. Dieser Prozess war erst Anfang des Jahres vom BGH zugunsten der Carl-Zeiss-Stiftung entschieden worden. Bis zu ihrer Umwandlung war die 1896 gegründete Stiftung als einzige noch unmittelbar unternehmenstragend. Die beiden Stiftungsunternehmen Carl Zeiss und Schott - bisher Schott Glas - haben mit Hinblick auf ihre wirtschaftliche Größe und weltweite Aktivität zum ersten Mal eigenständige Rechtsformen erhalten. Der bisherige Stiftungskommissar Tilman Todenhöfer ist Aufsichtsratsvorsitzender der Schott AG und der Carl Zeiss AG. Berater Carl-Zeiss-Stiftung

  Juve Plus

T-Systems und die Slovak Telecom haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass die Slovaken zukünftig in das Telekom Global Network mit eingebunden werden und so eigenen Kunden internationale Telekommunikations-Leistungen anbieten können. Im Gegenzug wird T-Systems in die Lage versetzt, multinationalen Unternehmen, die nach Osteuropa expandieren, Verbindungen zu ihren Niederlassungen vor Ort bereitzustellen. Berater T-Systems