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  Juve Plus Großaufgebot

Die Kabel Deutschland GmbH will ihre kleineren Wettbewerber Kabel BW, iesy und ish übernehmen. Die Gesellschaft wird damit faktisch Monopolist im deutschen Breitband-Kabelnetz. Der Kaufpreis für die Transaktion beläuft sich auf insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro. Weitere 1,3 Milliarden müssen zusätzlich für die Ablösung von Altkrediten von Kabel Deutschland aufgebracht werden. Finanziert werden soll die vier-Milliarden-Euro-Transaktion einerseits über Kredite in Höhe von 2,5 Milliarden Euro, wobei Citibank, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Morgan Stanley Kreditgeber sind. Zudem soll eine Hochzins-Anleihe (High Yield Bond) über eine Milliarde Euro und eine weitere Anleihe über 575 Millionen Euro begeben werden. Für die Transaktion steht die Zustimmung der Kartellbehörden noch aus. Sie wird frühestens für September erwartet.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Fusion unter Reifenproduzenten

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental AG hat den Aktionären seines Hamburger Konkurrenten Phoenix AG ein öffentliches Übernahmeangebot von 15 Euro pro Aktie unterbreitet. Die beiden Großaktionäre von Phoenix, der Textilunternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende Claas E. Daun (22,28 Prozent) und die WestLB AG (14,83 Prozent) haben dem Verkauf ihrer Anteile bereits prinzipiell zugestimmt. Bis zum Redaktionsschluss stand die Zustimmung des Aufsichtsrates der WestLB dagegen noch aus.

  Juve Plus Drucksparten-Verkauf

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat ihre Sparten Digital- und Rollenoffsetdruck an Eastman Kodak bzw. Goss International verkauft. Damit setzt das Traditionsunternehmen seine angekündigte Neuausrichtung um und konzentriert sich künftig wieder auf das klassische Kerngeschäft Bogenoffsetdruck sowie Produkte in den Bereichen Druckvorstufe und -weiterverarbeitung.

  Juve Plus

Die niederländische Beteiligungsgesellschaft AlpInvest Partners, ehemals NIB Capital Private Equity, hat sämtliche Anteile an der EMPE Holding GmbH für rund 200 Millionen Euro gekauft. Verkäufer der EMPE-Anteile sind verschiedene Private Equity-Fonds, die von CVC Capital Partners und Goldman Sachs verwaltet werden. Die EMPE Holding GmbH ist die Muttergesellschaft der deutschen Novem, die vor allem als Zulieferer von Kfz-Edelholzausstattungen bekannt ist.

  Juve Plus Was tun, wenn's brennt

Der britische Hersteller von Feuerlöschsystemen Kidde plc hat die Gloria-Werke H. Schulte-Frankenfeld GmbH & Co. KG in Wadersloh gekauft. Die Gloria-Werke stellen im Jahr rund zwei Millionen Feuerlöscher her und erzielten 2002 einen Umsatz von knapp 80 Millionen Euro.Mit der Übernahme expandiert Kidde auf dem deutschen Markt. Die Zustimmung des Bundeskartellamtes steht noch aus.

  Juve Plus

Die von der insolventen Beteiligungsgesellschaft Sirius gehaltenen Anteile am Immobilienunternehmen IVG in Höhe von 50 Prozent minus einer Aktie gehen unmittelbar vom Insolvenzverwalter an das Bankhaus Sal. Oppenheim und verschiedene Gläubigerbanken über. Darauf haben sich der Insolvenzverwalter und die Banken Ende Februar verständigt.Zunächst hatten die Banken eine Versteigerung der Anteile angedacht. Die Geldinstitute wollten ihr Pfandrecht an dem IVG-Anteil, den Sirius über Kredite in Höhe von rund 600 Millionen Euro finanziert hatte, verwerten. Nach Verhandlungen zwischen Banken und Verwalter und einer Art Bieterprozess stieg am Ende Sal. Oppenheim ein, das 25,1 Prozent der Beteiligung erwarb; die restlichen Anteile verbleiben bei den bisherigen Sirius-Gläubigerbanken DZ Bank, HSH Nordbank, WGZ Bank und IKB. Die Institute werden ihre jeweilige Beteiligung nun eigenständig stückweise verkaufen. Ganz ausgestiegen ist dagegen die US-Investmentgesellschaft Fortress. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit Goldman Sachs die notleidenden Forderungen der BW Bank gegen Sirius erworben und wurde so vorübergehend Teil des Bankenkonsortiums. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus

Die Arkona AG, ein Tochterunternehmen der Deutsche Seereederei, hat von der zur Carnival-Gruppe gehörenden P&O Princess Cruises International Limited das Flusskreuzfahrtgeschäft sowie die Marke A-ROSA gekauft.Arkona beabsichtigt, unter dem Namen A-ROSA das Flusskreuzfahrtgeschäft auszubauen und sich auf dem deutschen Markt weiter als Wellnessanbieter zu etablieren.

  Juve Plus

Die dänische Gerstenberg & Agger A/S und Nestlé haben die Lübecker Schröder GmbH & Co. KG gekauft. Schröder entwickelt Technologien zur Produktion von Nahrungsmitteln. Während sich der Schweizer Nahrungsmittel-Riese Nestlé die Patente und weitere IP-Rechte im Bereich Tieftemperatur-Extrusionsverfahren sicherte, gaben Gerstenberg und Schröder die Verschmelzung beider Unternehmen in Deutschland bekannt.Gleichzeitig mit dem IP-Rechtekauf erteilte Nestlé über seine Tochter Dreyer's Grand Ice Cream Inc. Schröder einen Herstellungs- und Lieferauftrag von Doppelwellenextrudern zur Produktion von fettarmer Eiscreme mit ungewöhnlichen Formgebungs- und Produkteigenschaften. Diese Technik basiert auf den zuvor erworbenen Patenten.

  Juve Plus

Die Alleingesellschafter der all-by-phone + net Dialogmarketing und Consulting GmbH haben die Mehrheit ihrer Geschäftsanteile an die französische Teleperformance-Gruppe verkauft.Mit dem Erwerb des deutschen Call-Center-Betreibers können die Franzosen ihre Präsenz im deutschen Markt deutlich stärken und setzen ihre europäische Expansion fort. Die Transaktion wurde nach deutschem Recht durchgeführt.

  Juve Plus

Das Private-Equity-Haus General Atlantic Partners hat über seine Tochtergesellschaft LHS Acquisition GmbH das BSS-Geschäft von Schlumberger übernommen.BSS ist einer der führenden Anbieter von Softwaresystemen zur Pflege von Kundenbeziehungen und Rechnungsstellung in der Telekommunikationsbranche. Bislang betreute BSS mehr als 130 Kunden im TK-Markt. (Ulrike Hümmer)

  Juve Plus

Die dritte Finanzierungsrunde für die Heidelberger Graffinity Pharmaceuticals AG ist abgeschlossen. Eine Gruppe von sieben institutionellen Investoren stellten dem Pharma-Unternehmen 15 Millionen Euro zur Verfügung.Die Investoren sind im einzelnen: 3i Group, Oxford Biosciences Partners, GIMV, Heidelberg Innovation, Dow Chemical Company und Technostart. Als siebter Geldgeber beteiligte sich in dieser Runde erstmals auch Carnegie Asset Management. In den Investitionsrunden eins und zwei waren dem auf die Optimierung und Entwicklung kleinmolekularer Wirkstoffe spezialisierten Unternehmen insgesamt 35,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.