Deals

  Juve Plus

Der Pharmahersteller Stada AG hat eine Kapitalerhöhung in Höhe von 273 Millionen Euro durchgeführt. Dabei wurde die erste Tranche den Aktionären zum Bezug angeboten. Für die zweite erfolgte eine Platzierung im In- und Ausland. Bei der Erstellung des Prospekts wurden die freiwilligen Going-Public-Grundsätze der Deutschen Börse AG beachtet, die im September 2002 eingeführt wurden. Die Finanzierung übernahm die Deutsche Bank. Berater Stada

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus

Der Kölner Außenwerbe-Vermarkter Ströer Out-of-home Media AG hat sich in einem lang andauernden Bieterwettstreit um die Deutsche Städte-Medien GmbH (DSM) durchgesetzt. Für 270 Millionen Euro wird Ströer das Frankfurter Stadtmarketing-Unternehmen übernehmen. Der Kaufpreis soll nach Informationen aus Bankkreisen vollständig fremdfinanziert sein. Hinter dem Käufer aus Köln steht die US-amerikanische Fondsgesellschaft Cerberus. Neben Ströer hatten auch die Medienkonzerne Viacom und Clear Channel sowie die Beteiligungsfirma Apax mitgeboten. Durch die Übernahme von DSM schließen sich die Nummer eins und zwei im deutschen Markt für Außenwerbung zusammen. Berater Ströer

  Juve Plus Merck KGaA

Der weltweit tätige Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA in Darmstadt hat sein US-Labordistributions-Geschäft VWR International an das Private-Equity Unternehmen Clayton, Dubilier & Rice, Inc. verkauft. Der Kaufpreis lag bei knapp 1,7 Milliarden US-Dollar. Die Merck-Tochter VWR aus Pennsylvania erzielte zuletzt mit 6.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. Mit dem Verkauf ist die Bilanz von Merck fast schuldenfrei.

  Juve Plus Oetker

Der Lebensmittelkonzern Oetker hat von der HypoVereinsbank für 220 Millionen Euro 67,7 Prozent der Aktien der Brau und Brunnen AG übernommen. Den restlichen Aktionären des Dortmunder Getränkeherstellers soll ein Übernahmeangebot von 80 Euro je Aktie unterbreitet werden.

  Juve Plus Paul Hartmann AG

Der Heidenheimer Medizinproduktehersteller Paul Hartmann AG (Fixies, Kneipp) trennt sich von seinem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel (47). Presseberichten zufolge gab es zwischen Hemel und dem Aufsichtsrat Differenzen. Den Vorsitz des Gremiums hat der Münchner Seniorpartner der Kanzlei Weiss Walter Fischer-Zernin, Dr. Karl-Heinz Weiss, inne. Den Eigentümern sei Hemels Expansionskurs zu ehrgeizig und riskant erschienen, meldete die 'FAZ'. Denn Hemel habe die Zukunft des Traditionsunternehmens in einer Liga mit den globalen Konzernen Procter & Gamble oder Johnson & Johnson gesehen.

  Juve Plus Eine für alles

Der internationale Graphithersteller SGL Carbon AG hat sich im Rahmen einer komplexen Transaktion mit einem Gesamtvolumen von rund 870 Millionen Euro refinanziert. Das Konzept besteht aus drei parallel verhandelten Säulen: einer Bezugsrechtskapitalerhöhung, einer hochverzinslichen Unternehmensanleihe (High Yield Bond) und einem Konsortialkredit. Als Hauptfinanzier agierte in allen Teilen die Credit Suisse First Boston (CSFB).Mit der Kapitalerhöhung von 266 Millionen Euro wurde das Eigenkapital der Gesellschaft verdoppelt. Durch sie konnten zudem die Risiken der Anleiherückzahlung und etwaige Risiken aus Kartellverfahren abgesichert werden. Sie wurde koordiniert von CSFB und Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW).

  Juve Plus Grundig

In einem Gemeinschaftsunternehmen haben Ende Januar die türkische Beko Elektronik A.S. und die britische Alba plc für rund 80 Millionen Euro die Unterhaltungselektroniksparte Home Intermedia Systems (HIS) von der Grundig AG übernommen. Die Transaktion umfasst bis zu elf europäische Vertriebsorganisationen des Nürnberger Traditionsbetriebs und steht bislang noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.Alba gehört zu den führenden britischen Vertreibern von Unterhaltungselektronik im mittleren Preissegment. Die gleichfalls börsennotierte Beko ist eine Tochtergesellschaft der türkischen Industrie-Gruppe Koc Holding A.S. Laut Dr. Siegfried Beck, Insolvenzverwalter von Grundig, sei der Verkauf der Unterhaltungselektroniksparte HIS "der größte Brocken" gewesen, den man im Zuge der Insolvenzverwaltung habe bewältigen müssen. HIS ist ein wichtiger Kernbereich des Unternehmens, zu ihm gehören vor allem die Sparten TV, HiFi, Video, CD- und DVD-Player.

  Juve Plus Sanofi/Aventis

Bei der geplanten feindlichen Übernahme des französisch-deutschen Pharmaherstellers Aventis durch seinen französischen

  Juve Plus Internet-Deal

Der führende Internet-Versteigerer Ebay erwirbt die bekannte Online-Autobörse mobile.de AG aus Hamburg. Verkäufer sind vier Altgesellschafter mit zusammen 70 Prozent der Anteile und das britische Private Equity-Haus Granville Baird Capital Partners mit rund 30 Prozent. Der Kaufpreis beträgt rund 120 Millionen Euro, hinzu kommen noch nicht feststehende Übernahmekosten. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen, der Deal soll im zweiten Quartal abgeschlossen sein.

  Juve Plus Showdown

Procter & Gamble, seit März letzten Jahres Mehrheitsaktionär von Wella, will sich Presseberichten zufolge das Einzelhandelsgeschäft der Kosmetikfirma zuschlagen. Insider sprechen von einer regulären, aber "aktienrechtlich grenzwertig komplexen" Transaktion. Das Kerngeschäft von Wella mit Friseurprodukten bleibe jedoch erhalten. Die verbliebenen Wella-Minderheitsaktionäre dagegen argwöhnen, P&G wolle das Unternehmen widerrechtlich schlucken, berichtet das Manager-Magazin. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung soll es kommende Woche (3. Februar) offenbar zum Showdown zwischen beiden Seiten kommen.

  Juve Plus Helios

Die Helios Kliniken GmbH hat Anfang Januar die Mehrheit am bislang kommunalen Medizinischen Zentrum Schwerin übernommen. Im Zuge der Privatisierung erwarb der Klinikbetreiber aus Fulda 94,9 Prozent der Anteile von der Stadt Schwerin. Der Kaufpreis betrug 144 Millionen Euro. Laut Helios ist die Transaktion damit die bislang größte Krankenhausprivatisierung in Deutschland. Das Zentrum bietet Maximalversorgung und verfügt über rund 1.400 Betten. 2.400 Mitarbeiter und etwa 500 Auszubildende sind dort beschäftigt. Vertraglich garantiert ist, dass es bis 2008 keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. Beraten wurde Schwerin nicht nur von Anwälten, sondern auch von der Hamburger Privatbank M.M. Warburg (Dr. David Lohmann, Jan-Frederik Belling).

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