Markt und Management

Baker & McKenzie

Die Steuerspezialistin Nicole Looks (36) wechselt im Juni von KPMG zu Baker & McKenzie. Looks wird bei Baker als achte Partnerin der Praxisgruppe in ihren Spezialgebieten Umsatzsteuer- und Zollrecht beraten. Diese Bereiche hatte bei Baker zuletzt Helga von Kolczynski betreut, die Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen war.Looks war seit 1993 bei der heutigen WP-/StB-Gesellschaft KPMG tätig. Sie baute dort den Bereich Indirect Taxation auf, den sie zuletzt als Partnerin betreute. Begonnen hatte die Diplom-Finanzwirtin ihre Laufbahn als Betriebsprüferin bei der Oberfinanzdirektion Karlsruhe.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Paris-Aufbau

Gut sechs Monate nach der Eröffnung des Taylor Wessing-Büros in Paris hat die Kanzlei im April mit Pascal Roux (42) einen weiteren Quereinsteiger gewonnen. Der Corporate-Spezialist wechselte zusammen mit zwei Associates nach zehn Jahren aus dem Pariser Büro der englischen Kanzlei Richards Butler. Dort war er zuletzt einer der Managing Partner.Roux ist vor allem M&A, Corporate Finance und Private Equity spezialisiert. Zu seinen Mandanten zählen Unternehmen aus der Medienindustrie, der Werbung sowie den Branchen Telekommunikation und Technologie. Darüber hinaus betreut er mehrere mittelständische Werbe- und Kommunikationsagenturen. Mit dem Partner wechseln die beiden Associates Christine Graziana und Ariane Massaunaud zu Taylor Wessing.

FPS in Hamburg

FPS Fritze Paul Seelig setzt nun auch im Arbeitsrecht alles daran, ihre Praxis auszubauen. Zum 17. Mai wird die Heussen-Anwältin Ursel Kappelhoff (57) als Partnerin das Büro in der Alsterstadt verstärken.Kappelhoff ist ausschließlich im Arbeitsrecht tätig. Damit bieten künftig Kappelhof als Partnerin und eine zweite Anwältin das Arbeitsrecht in Hamburg an. Expertise in diesem Bereich ist auch in den anderen fünf FPS-Büros in Deutschland vorhanden, wenngleich die Praxisgruppe bundesweit bislang nicht zu den renommierten zählt.

Nach neun Monaten PwC

Nach einer nur neunmonatigen Zwischenstation bei der WP-Gesellschaft PwC ist der ehemalige Frankfurter Geschäftsführer von Schultze & Braun, Dr. Christof Schiller (43), im April zu Wellensiek Grub & Partner gewechselt. Vom Heidelberger Stammsitz der renommierten Insolvenzkanzlei aus begleitet Schiller die krisen- und insolvenznahe Beratung, insbesondere im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Insolvenzen und Restrukturierungsfällen.

Abschied in Bad Homburg

Innerhalb eines Jahres hat sich von der Bad Homburger Kanzlei Cannawurf, Perpelitz & Wetzel die halbe anwaltliche Belegschaft getrennt. Nach mehreren Abgängen werden in der Kanzlei lediglich die vier Partner sowie eine auf Teilzeit-Basis tätige Anwältin übrig bleiben. Nachdem zum April die beiden ehemaligen angestellten Anwälte Dietmar Wolf und Christian Frey in Bad Homburg ihre eigene Sozietät Wolf & Frey gegründet haben, werden bis Ende Mai zwei weitere Anwälte gehen: Der Markenrechtler Dr. Clemens Pfister (39) lässt sich als Einzelanwalt in Bad Dürkheim nieder und Dr. Christian Brandt (39), Spezialist für französisches Recht und Insolvenzrecht, bildet eine Bürogemeinschaft mit Voller Rechtsanwälte in Frankfurt.

Freshfields

Freshfields Bruckhaus Deringer wird zu einem bisher noch nicht geklärten Zeitpunkt ihr Büro in der thailändischen Hauptstadt Bangkok schließen. "Um als Kanzlei erfolgreich zu sein, überprüfen wir regelmäßig unser Geschäftsmodell in allen Regionen", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. In der Mitteilung wird eine anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation in Asien eingestanden. An weitere Büroschließungen sei aber nicht gedacht.

Prominenter Zuwachs

Der renommierte Steuerpartner Dr. Hanno Berger (53) verlässt Shearman & Sterling zum 17. Mai und wechselt zusammen mit drei Associates zu der US-Kanzlei Dewey Ballantine. Im Frankfurter Dewey-Büro wird Berger der zweite Partner neben Standortleiter und Finanzrechtler Philipp von Ilberg, der selbst erst im Herbst vergangenen Jahres zu Dewey gekommen war. Berger arbeitete seit 1999 bei Shearman. Zuvor war er in der Finanzverwaltung und zwischen 1996 und 1999 als Partner bei Pünder (heute Clifford Chance) tätig gewesen. Berger ist als Anwalt und Steuerberater qualifiziert und in der Steuergestaltung sowohl im Kapitalmarkt- wie im M&A-Bereich tätig. Er gilt als erfahrener Praktiker mit guten Kontakten zu deutschen und internationalen Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern und der Industrie.

Fusion passé

Die Kanzlei Hümmerich & Dietrich mit Stammsitz in Bonn trennt sich zum 1. Juli an ihrer Nahtstelle. Die Ende 2001 fusionierten Einheiten Prof. Dr. Hümmerich & Partner und Dietrich & Partner werden überwiegend in ihrer früheren Zusammensetzung weitermachen.Unter dem Namen Hümmerich werden die Standorte in Bonn, Halle und Dresden geführt. Berlin, Potsdam und Bonn werden wieder von Hans-Jürgen Dietrich geleitet. Die genauen Gesellschaftsformen beider Kanzleien sowie die endgültigen Konstellationen stehen noch nicht fest.

Neue Kanzlei auf Wachstumskurs

Der Rechtsanwalt und Notar Dr. Axel Hofmann (61) verstärkt seit Anfang Mai die erst vor kurzem entstandene Kanzlei Salger Rechtsanwälte in Frankfurt. Bislang war Hofmann Partner bei Coudert Brothers. Er ist vorwiegend im Gesellschafts- und Insolvenzrecht tätig. Zeitgleich mit Hofmann wechselte Dr. Regine Schunda (36) zu Salger. Die Gesellschaftsrechtlerin war bis dahin Associate in der Frankfurter Lovells-Niederlassung.

Google-IPO

Die amerikanische Westküstenkanzlei Wilson Sonsini Goodrich & Rosati verdient am angekündigten Börsengang der Internet-Suchmaschine Google Inc. gleich doppelt. Nicht nur begleiten die beiden Partner Larry Sonsini und David Segre derzeit den IPO. Die Kanzlei war auch bei der Unternehmensgründung vor sechs Jahren dabei und hatte Eigenkapitalanteile bekommen. Presseberichten zufolge bringt diese - damals in den USA übliche - Art der Vergütung den Partnern der renommierten Technologie-Kanzlei nun rund 20 Millionen Dollar ein.

Englische Partner herabgestuft

Simmons & Simmons wird englischen Presseberichten zufolge elf ihrer 94 Londoner Equity-Partner herabstufen. Der Anlass für diesen drastischen Schritt seien die in den vergangenen Jahren immer weiter gesunkenen Partnergewinne, heißt es in der Kanzlei. Momentan werde noch verhandelt, ob die betreffenden Anwälte die Partnerschaft komplett verlassen oder als Salaried Partner bei Simmons bleiben.

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