Markt und Management

Fünf Anwälte haben sich von der Nürnberger Kanzlei Dr. Kreuzer & Coll. abgespalten. Sie gründeten bereits im Januar eine eigene Sozietät, die seither unter KGH Kreuzer Goßler Horlamus firmiert.Der Ausstieg der fünf Anwälte bei Dr. Kreuzer & Coll. ist erst kürzlich bekannt geworden, weil die Namenspartner Bernd Kreuzer, Armin Goßler und Carl-Oliver Horlamus eine sechsmonatige Schweigefrist mit ihrem Ex-Partner Dr. Günther Kreuzer vereinbart hatten. Die Frist wurde insbesondere im Hinblick auf die Namensgleichheit der nicht miteinander verwandten Bernd und Günter Kreuzer ausgehandelt. Bernd Kreuzer und Armin Goßler waren zuvor knapp 20 Jahre in einer Kanzlei mit Günther Kreuzer tätig.

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Auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation hat die US-High-Tech-Kanzlei Brobeck Phleger & Harrison rund der Hälfte der zur Einstellung anstehenden First-Year-Associates eine Verschiebung ihres offiziellen Arbeitsbeginns vorgeschlagen.Wie der britischen Presse zu entnehmen war, soll die aus San Francisco stammende Kanzlei rund 30 Berufsanfänger, die diesen Herbst ihre Arbeit in der Kanzlei aufnehmen sollten, eine Verschiebung ihres Berufsstarts um bis zu einem Jahr vorgeschlagen haben. Die Associates haben die Wahl zwischen einem Start im März 2003, werden dann aber lediglich durch die Übernahme der Krankenkassenkosten unterstützt. Anderseits unterbreitete die Kanzlei den Associates die Option, mit dem Start bis Januar 2004 zu warten, und dafür eine monatliche Entschädigung von 2.000 US-Dollar zu erhalten. Nutzen die Kandidaten die Zeit für ein freiwilliges soziales Jahr, erhalten sie 3.000 US-Dollar.

Weil, Gotshal & Manges hat ihr siebtes US-Büro in Boston, Massachusetts, eröffnet. Ziel ist es, ihre Private-Equity-Praxis in einem der wichtigsten Technologie-Märkte der USA zu verbreiten.Hierzu werden sieben Partner und 10 Associates von Hutchins, Wheeler & Dittmar zu Weil Gotshal stoßen. Darunter befinden sich auch die leitenden Partner der Praxis Charles Robins und James Westra. Das Team berät unter anderen Berkshire Partners, Summit Partners und Thomas H. Lee Partners. Weil Gotshal verfügt damit nun über mehr als 100 Anwälte in ihrer Private-Equity-Praxis.

Die Kanzlei bleibt auch in China ihrer Strategie treu, jeweils nur in den Hauptstädten der Zielmärkte präsent zu sein. In Peking werden für H&H zunächst sieben Anwälte und Legal-Professionals an den Start gehen. Jun Wie, seit 1993 Anwalt in der chinesischen Hauptstadt, und der M&A-Partner Steven Robinson leiten das Büro. Die Schwerpunkte der Tätigkeit von H&H in China liegen auf der Betreuung von Mandanten aus den USA, Europa, aber auch aus Asien bei strukturierten Finanzierungen und Operationen in China.

Dr. Manja Epping wechselt zum 1. November aus der Münchner Life-Science-Praxis von Wessing zu Ashurst Morris Crisp am Ort. Bei Wessing folgt ihr Dr. Susanne Wagner nach.Epping ist derzeit bei Wessing Juniorpartnerin und stellvertretende Leiterin der Life-Science-Group. Für ihre Tätigkeit im Pharma- und Medizinprodukterecht verfügt sie als junge Anwältin bereits über ein beachtliches Renommee. Zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten gehört ebenfalls der gewerbliche Rechtsschutz, insbesondere das Marken- und Wettbewerbsrecht. Bei Ashurst wird sie im noch jungen Münchner Büro den Bereich IP/IT leiten. Zu ihren Aufgaben wird die Unterstützung der Corporate-Gruppe durch ihr Spezial-Know-how gehören. Zudem wird sie ihre Tätigkeit auf die in München ansässige Biotechnologiebranche fokussieren.

Der Verwaltungs- und Vergaberechtler Dr. Martin Krist hat bereits im Juli die Koblenzer Kanzlei Martini Mogg Vogt verlassen. Seit einem Monat ist er in eigener Kanzlei tätig.Seine neue Kanzlei firmiert unter Krist Rechtsanwälte. Sie ist ausschließlich auf den Bereich Verwaltungs- und Vergaberecht spezialisiert. Neben Krist arbeiten in der Kanzlei auch die beiden Hannoveraner Anwälte Christian Frhr. von Ulmenstein und Frank Ruhlmann. Beide waren zuvor in eigener Kanzlei als v. Ulmenstein Ruhlmann tätig.

Die aus der Fusion der Frankfurter Büros von Graf von Westphalen und Knauthe Paul Schmitt hervorgegangene Sozietät FPS Fritze Paul Schmitt hat ihre Praxisgruppe Immobilien-, Bau- und Vergaberecht um zwei Quereinsteiger verstärkt.Immobilienrechtler Dr. Hendrik Sandmann (34) tritt im November als Partner in die Sozietät ein, als Mitarbeiterin ist schon im September die auf Vergaberecht spezialisierte Aline Klose (30) gekommen. FPS-Partner Dr. Robin Fritz verwies auf die wichtige Rolle seiner Kanzlei im Vergaberecht und den erhöhten Nachfragedruck durch Mandanten, der eine Verstärkung notwendig gemacht habe.

Im August ist der Bank- und Börsenrechtsexperte Heinz Günter Laun zunächst als Counsel in die Frankfurter Praxis von Büsing, Müffelmann & Theye eingetreten; eine Partnerschaft ist angestrebt.Laun war zuvor Referatsleiter der Börsenaufsicht im hessischen Wirtschaftsministerium und anschließend sechs Jahre lang Generalbevollmächtigter der Wertpapierhandelsbank ICF Kursmakler AG. Außerdem ist Laun Justiziar des Frankfurter Finanzdienstleisterverbandes. Seine fachlichen Schwerpunkte umfassen das Börsen-, Kapitalmarkt und Wertpapieraufsichtsrecht sowie die Beratung von Finanzdienstleistern im Energiehandel.

Anwälte der Berliner Kanzlei Mock Rechtsanwälte haben Bundeskanzler Schröder und Bundesfinanzminister Eichel im Auftrag „einer Unternehmergruppe“ auf Schadensersatz verklagt.Das berichtet der "Spiegel" in seiner Ausgabe vom 16. September 2002.

Dr. Christoph Junker hat mit weiteren Anwälten die Sozietät Kübler verlassen und seine eigene Insolvenzrechtsboutique Dr. Junker & Kollegen gegründet.Junker gehörte zu den profiliertesten Kübler-Anwälten und arbeitete seit 1984 in der Sozietät, davon in den letzten 13 Jahren als Partner. 2002 wurde Junker in einem bundesweit beachteten Mandat zum vorläufigen Insolvenzverwalter des Zwickauer Automobilzulieferers Sachsenring AG, dem ehemaligen Trabant-Produzenten, bestellt.

Ein Anwaltsteam von White & Case, Feddersen berät bereits seit April 2002 die Münchner Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG bei ihrer Restrukturierung und der Akquisition neuer Investoren.Der Pay-TV-Sender, eine Schwestergesellschaft von Kirch Media, war zuvor der Insolvenz der Kirch-Unternehmen entgangen.

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