Verfahren

  Juve Plus Nächster Schritt

Nach übereinstimmenden Medienberichten prüft die Staatsanwaltschaft Braunschweig, ob Volkswagen-Managern ein Organisationsverschulden vorzuwerfen ist und sie damit zu den Abgasmanipulationen bei Millionen von Fahrzeugen beigetragen haben. Die Ermittler haben ein Bußgeldverfahren gegen VW eingeleitet.

  Juve Plus Oktoberfestparty

Im Prozess wegen Körperverletzung gegen den früheren Linklaters-Partner Laurenz Schmitt ist vergangenen Freitag das Urteil gefallen. Schmitt war rund ein Jahr nach einer Schlägerei auf einer Oktoberfest-Party von einem ehemaligen Partner der Kanzlei, der nun als Nebenkläger auftrat, angezeigt worden. Das Gericht verhängte sieben Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Schmitt kündigte umgehend Berufung an.

  Juve Plus Online-Banking

Das Bundeskartellamt hat bestimmte Klauseln in den Online-Banking-Bedingungen der Banken für rechtswidrig erklärt. Ein Bezahldienst hatte sich beschwert, dass bankenunabhängige Zahlungsdienstleister PIN und TAN nicht nutzen dürfen. Obwohl die Banken keine Bußgelder zahlen und auch nicht sofort ihre Praxis ändern müssen, ziehen sie gegen die Entscheidung der Behörde vor Gericht.

  Juve Plus Atommoratorium

Bayern und Niedersachsen müssen für die Stilllegung von zwei E.on-Atomkraftwerken im März 2011 keinen Schadensersatz leisten. Das hat das Landgericht Hannover entschieden und wies eine Klage des Energiekonzerns über 382 Millionen Euro ab. E.on habe sich des falschen Rechtsweges bedient, meinten die Richter. Eine Berufung gilt als wahrscheinlich.

  Juve Plus Prozess um Oktoberfest-Party

Im seit einigen Wochen laufenden Körperverletzungs-Prozess gegen den früheren Linklaters-Partner Laurenz Schmitt (54) gerät auch die Rolle seiner ehemaligen Kanzlei immer stärker in den Fokus. Sowohl Schmitt als auch das Opfer der Körperverletzung und der Nebenkläger – ein ehemaliger Linklaters-Partner– werfen der Kanzlei Fehler bei der Aufbereitung der Vorgänge vor, die zu der körperlichen Auseinandersetzung führten.

  Juve Plus Korruption

Die Bremer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf Korruption bei Atlas Elektronik mittlerweile gegen 19 Beschuldigte. Kürzlich wurde auch die Konzernzentrale von Thyssenkrupp durchsucht. Aus dem Bremer Gemeinschaftsunternehmen von Thyssenkrupp und Airbus sollen bis 2014 Provisionen an türkische Amtsträger geflossen sein.

  Juve Plus 15 Milliarden Dollar

Die Beilegung des Diesel-Skandals in den USA kostet Volkswagen mehr als 15 Milliarden Dollar. Diese Zahlung sieht ein Vergleich vor, den der Autobauer mit den US-Regulierungsbehörden ausgehandelt hat. Dieser schließt neben der US-Umweltbehörde EPA auch klagende Autobesitzer ein. Damit muss Volkswagen deutlich tiefer in die Tasche greifen als gedacht. Bislang waren für den Vergleich in den USA rund fünf Milliarden weniger veranschlagt worden.

  Juve Plus Eine Sorge weniger

Das Oberlandesgericht in Hamm hat ein Untreue-Verfahren gegen Thomas Middelhoff eingestellt. Es ging dabei um mögliche Zahlungen von Arcandor an die Universität in Oxford, die Middelhoff wenige Tage vor seinem Ausscheiden aus dem Konzern veranlasst haben soll.

  Juve Plus EPA-Streit

Das Urteil, mit dem die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) vorige Woche ein Disziplinarverfahren gegen einen suspendierten Richter eingestellt hat, ist eine Abrechnung mit Amtspräsident Benoît Battistelli. Von diesem sehen sich nämlich auch alle aktuellen Mitglieder der EPA-Beschwerdekammer bedroht, heißt es in dem Dokument. Ihre richterliche Unabhängigkeit sei unter diesen Umständen nicht gewährleistet.

  Juve Plus 700 Millionen

Die Beratungsgesellschaft KPMG sieht sich im Zusammenhang mit der Pleite der P+S-Werften mit Forderungen in Höhe von insgesamt fast 700 Millionen Millionen Euro konfrontiert. Wie jetzt bekannt wurde, fordert der Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann wegen vermeintlich fehlerhafter Sanierungsgutachten eine halbe Milliarde Euro von KPMG. Außerdem verlangt der frühere P+S-Gesellschafter, die Hegemann-Gruppe, in diesem Zusammenhang rund 160 Millionen Euro Schadenersatz von KPMG.

  Juve Plus Wettbewerbsrecht

Unternehmen dürfen auch Rabattgutscheine von Mitbewerbern einlösen. Das hat der BGH gestern entschieden. Im konkreten Fall hatte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs eine Werbeaktion der Drogeriemarktkette Müller beanstandet, die auch Rabattcoupons ihrer Konkurrenten Rossmann, dm und Douglas akzeptiert hatte.