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Das britische Technologieunternehmen Scisys hat für 16,7 Millionen Euro die Bochumer VCS übernommen. VCS hat sich mit rund 140 Mitarbeitern auf die Entwicklung informationstechnischer Lösungen in den Bereichen Raumfahrt, Satellitentechnik und Rundfunk spezialisiert. Verkäufer waren die Beteiligungsgesellschaft Dr. Meng GmbH sowie die WestLB.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der Berliner Gasversorger Gasag hat rückwirkend zum Oktober sämtliche Anteile an der NGT Neue Gebäudetechnik von der Elster Group übernommen. Der Essener Energiedienstleister ist in den Bereichen Contracting und technische Dienstleistung aktiv. Insbesondere beim Contracting im Gesundheitssektor ist das Unternehmen gut aufgestellt.

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Die Investmentgesellschaft Linea des russischen Industriellen Andrej Melnichenko hat einen 6,75-prozentigen Anteil an der K+S AG übernommen. Das erworbene K+S-Paket hat einen Marktwert von rund 280 Millionen Euro. Linea verwaltet unter anderem eine Industriebeteiligung an dem russischen Agrochemie-Unternehmen EuroChem Mineral and Chemical Company. Auch K+S mit Sitz in Kassel stellt Düngemittel und andere agrochemische Produkte her und zählt zu den größten europäischen Kaliproduzenten.

  Juve Plus Media & Broadcast jetzt französisch

Der französische Sendenetzbetreiber TDF übernimmt von der Deutschen Telekom deren Tochtergesellschaft Media & Broadcast. Der Kaufpreis liegt nach Presseberichten zwischen 700 und 900 Millionen Euro, ursprünglich hatte die Telekom mehr als eine Milliarde Euro erzielen wollen. TDF setzte sich in einem Bieterverfahren durch, an dem bis zuletzt auch die australische Bank Macquarie beteiligt war. Finanziert wird die Transaktion durch ein bislang noch nicht bekanntes Bankenkonsortium.

  Juve Plus HHLA-IPO

Mit einem Emissionserlös von knapp 1,2 Milliarden Euro ist die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am vergangenen Freitag im Prime Standard der Deutschen Börse gestartet. Die Stadt Hamburg als bisherige Alleineigentümerin trennte sich von 30 Prozent ihrer Anteile und erlöste daraus rund eine Milliarde Euro. Das Geld will die Hansestadt zum Großteil in die Infrastruktur des Hafens investieren, dessen Umschlagskapazität von derzeit 6,7 Millionen Standardcontainern bis 2011 auf 11,7 Millionen Stück ausgebaut werden soll. Der HHLA selbst flossen nur rund 123 Millionen Euro zu.

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Drei Manager haben die Mehrheit an der GFA Consulting Group übernommen. Der Firmengründer und Geschäftsführer Johannes Lagemann regelte durch den Verkauf der Anteile seine Nachfolge. Eine Minderheitsbeteiligung übernahm zudem die Haspa BGM. Das Entwicklungshilfeunternehmen erzielte 2006 mit rund 300 Beschäftigten in 70 Ländern einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.

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Infineon hat ihren Anteil an der Speicherchip-Tochter Qimonda reduziert und eine Umtauschanleihe im deutschen und US-Recht begeben. Infineon platzierte 25 Millionen Qimonda-Aktienzertifikate (ADS) und erlöste damit rund 194 Millionen Euro. Der Anteil an Qimonda reduzierte sich damit auf 78,6 Prozent. Infineon begab zugleich eine Umtauschanleihe auf weitere Anteile mit einem Volumen von 218 Millionen Euro. Hierbei agierten Citigroup, Credit Suisse und JP Morgan als Konsortialführer. Zudem wurden 3,5 Millionen an JP Morgan geliehene ADS im Wege eines öffentlichen Angebots verkauft.

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Die HIH Hamburgische Immobilien Handlung hat ein Grundstück samt Bürogebäude des Areals Kühnehöfe in Hamburg-Altona an GE Real Estate veräußert. Das Transaktionsvolumen lag bei 25 Millionen Euro. GE hat in diesem Jahr bereits Immobilien im Wert von rund 420 Millionen Euro erworben.

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Das europäische Satellitensystem Galileo geht in die erste Phase des Betriebs. Das Generalunternehmen Esnis und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag für die so genannte In-Orbit Validierungsphase (IOV). Diese umfasst den Betrieb der ersten vier Testsatelliten und die Wartung der Bodenstationen in Oberpfaffenhofen und Fucino (Italien). Die IOV-Phase wird trotz weiterhin nicht gesicherter Finanzierung des 3,4 Milliarden teuren europäischen Prestigeprojekts starten. Im Sommer hatte sich ein privates Unternehmenskonsortium wegen zu hoher Risiken aus dem Projekt zurückgezogen.