Markt und Management

Traumarbeitgeber gesucht

Die passende Ausbildungskanzlei zu finden, ist gar nicht so einfach. Immer häufiger haben Bewerber ganz andere Vorstellungen als ihre potenziellen Arbeitgeber, nicht nur in puncto Work-Life-Balance. JUVE hat Wunsch und Wirklichkeit abgeglichen und ein Ranking von Österreichs Top-Arbeitgebern unter den Kanzleien erstellt.

Personalien

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Investitionsschutz

Die EU-Kommission will den Investitionsschutz reformieren und lässt seit Anfang des Jahres ihre Pläne für einen multilateralen Investitionsgerichtshof in einem Konsultationsprozess prüfen. Derzeit werden die Vorschläge und Kommentare noch ausgewertet. Umso überraschender war, dass die Kommission zuletzt ein Papier mit Vorschlägen „für eine moderne Handelspolitik“ präsentierte.

Cum-Ex

Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt hat Kanzleiräume von Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt durchsucht. Das hat die Kanzlei JUVE gegenüber bestätigt. Zuerst hatte die Süddeutsche Zeitung darüber berichtet. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Razzia bereits in der vergangenen Woche stattgefunden. Dem Bericht zufolge geht es um ein Gutachten von Freshfields zu Cum-Ex-Geschäften.

Interview zur Blockchain-Technik

Blockchain-Fans erwarten von der Technologie fast die Rettung des Universums, Skeptiker sprechen von einem Hype. Wie geht es weiter, nachdem die ersten Milliarden investiert sind? Im Gespräch mit JUVE erklärt Florian Glatz, Anwalt und Blockchain-Experte, die rechtlichen und regulatorischen Herausforderungen der Blockchain – und welche Rolle Anwälte bei diesem Thema (noch) spielen.

Energiewirtschaft

Mit einer Insolvenz in Eigenverwaltung will der Personaldienstleister EVB Billing & Services seine Ertrags- und Liquiditätslage nachhaltig verbessern. Der Kölner Partner Thomas Ellrich von Voigt Salus berät dabei die Geschäftsführung. Zum Sachwalter bestellte das Wuppertaler Amtsgericht Dr. Jens Schmidt von der Kanzlei Runkel Schneider Weber.

Köln

Die beiden Kölner Kanzleien Madsen und Zacher haben sich zusammengetan und firmieren nun unter Zacher Madsen. Gleichzeitig wechselt Martin Jäger, bisher Partner bei Zacher, zur ebenfalls in Köln ansässigen Wirtz & Kraneis.

Drei auf einen Schlag

Deloitte Legal baut mit drei neuen Partnern eine IT-Beratung in Frankfurt und München auf. Im Oktober kam Dr. Katharina Scheja (55) von Dentons in Frankfurt dazu. In München wechselten gleichzeitig Dr. Tobias Fuchs (47) und Dr. Sven Timmerbeil (42) von KPMG Law. Zusammen bringen die Neuzugänge neben einem Counsel fünf weitere Associates mit.

Frankfurt

Das Frankfurter Notariat Gerns & Partner hat sich weiter verstärkt. Dr. Thomas Tiedemann (36), bisher Associate bei Milbank Tweed Hadley & McCloy, wechselte zum Oktober in die auf notarielles Geschäft spezialisierte Kanzlei. Es ist der zweite Zugang innerhalb eines Jahres.

Seitenwechsel

SZA Schilling Zutt & Anschütz hat sich mit Dr. Jürgen Fluck (62) verstärkt, zuletzt Vice-President Legal-Sites, Regulatory and Competence Centers bei BASF. Er wird dort die öffentlich-rechtliche Praxis um Partner Prof. Dr. Kristian Fischer unterstützen. Fluck selbst wechselte in das Mannheimer Büro und hat den Status eines of Counsel.

Insolventer Bodenspezialist

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren befindet sich der Bodenbelagshersteller DLW in der Insolvenz. Diesmal soll ein Verfahren in Eigenverwaltung eine außergerichtlich bereits begonnene Sanierung zum Abschluss bringen. Die Geschäftsführung bleibt im Amt, sie wurde bereits im März mit einem Sanierungsexperten von außerhalb verstärkt: Hans-Norbert Topp, der unter anderem bereits für die krisenerprobte Werkstattkette ATU tätig war, ist als Interimsmanager für die Sanierungsstrategie verantwortlich.

Kein Ende in Sicht

Viel Luft nach oben gab es nicht mehr. Ein durchschnittliches Wachstum von 9 Prozent wie im Vorjahr konnten die österreichischen Top-Kanzleien im Geschäftsjahr 2016/17 nicht noch einmal erreichen. Doch der von einigen befürchtete Umsatzeinbruch blieb aus und die Kanzleien setzten sogar noch einen drauf: Im Schnitt erwirtschafteten sie 2,6 Prozent mehr.