Meinung

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Fusionen unter Insolvenzkanzleien haben bis dato eine niedrige Erfolgsquote. Zu oft sind Verwalter damit gescheitert, ihre Kanzleien zusammenzuführen. Synergieeffekte existierten nur auf dem Papier, und meistens standen auch die Egos der Führungsspitzen im Weg. Doch den Egotrip kann sich die Insolvenzbranche nicht mehr leisten. Das beweist die Fusion von hww und Hermann.

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Alle Jahre wieder keimt die Diskussion auf. Ist die Lockstep-Vergütung die Ursache für die Schwäche englischer Top-Kanzleien auf dem amerikanischen Anwaltsmarkt?

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Mit dem Abgang von Alexander Schröder-Frerkes als deutschem Managing-Partner geht bei Bird & Bird eine kleine Ära zu Ende – seit 2007 hat der 53-Jährige die Geschicke der Kanzlei mitgeprägt. Nun wird er durch ein Dreier-Gremium ersetzt.

Kommentar 11/14

Stuttgart ist das Dornröschen unter den regionalen Anwaltsmärkten: sehr attraktiv, aber ziemlich verschlafen. Im Ländle blüht eine beratungshungrige Unternehmerschaft wie sonst nirgends, aber bisher hat das noch keine internationale Großsozietät an den Neckar gelockt. Stattdessen haben sich neben den Platzhirschen Gleiss und CMS eine Reihe alteingesessener Regionalkanzleien mit teils jahrzehntealten Mandatsbeziehungen im Status quo eingerichtet. Lange galt: Im Südwesten nichts Neues.

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Keine andere Top-Kanzlei sorgte in den vergangenen Jahren für so viele positive Schlagzeilen durch Personalien wie Allen & Overy. Der Gewinn des Arbeitsrechtlers Thomas Ubber und des Gesellschaftsrechtlers Hans Diekmann waren nur zwei in einer Reihe von cleveren Schachzügen, für die das Management zurecht viel Lob einheimste. In der wichtigen Kapitalmarktpraxis aber liefert sie schon länger keine strategische Glanzleistung ab. Dies verdeutlicht nun auch der Weggang des aufstrebenden Partners Gernot Wagner.

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Kann es gut gehen, eine Kanzlei von einem Full-Service-Anbieter zu einer ‚Deal-Firm‘ umzumodeln? Zerreißt es eine Partnerschaft, wenn man ihr die historischen Wurzeln abschneidet? Erträgt sie einen Quereinsteiger, der mehr verdient als jeder andere Partner der Sozietät?

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HFK Rechtsanwälte kämpft – mit sich, gegen ihre Vergangenheit und für ihre Zukunft. Was die Bau- und Vergaberechtsboutique derzeit durchlebt, ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Versuch einer Kurskorrektur eine Kanzlei in einen fatalen Konflikt zwischen Besitzstandswahrern und Modernisierern stürzen kann.

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Das Selbstbewusstsein der freien Advokatur hat einen heftigen Knacks bekommen. Nie sollte es passieren, dass Sozialrichter definieren, was ein Rechtsanwalt ist. Das wollte die Zunft stets selbst entscheiden. Doch sie hat sich damit zu viel Zeit gelassen. Nun hat ihnen das Bundesozialgericht (BSG) die Arbeit abgenommen.

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„Wirtschaftskanzleien im Auge des Taifuns“ betitelte vor Kurzem die ,FAZ‘ einen Artikel über angebliche Beratungsfehler von Anwälten in Sachen EnBW und Deutsche Bank. Das Auge des Taifuns ist eine weitgehend windfreie Zone. Gleiss Lutz und Hengeler Mueller bläst der Sturm aber mitten ins Gesicht, seit die Staatsanwaltschaft anklopfte. Gleiches gilt für (Ex-)Mitarbeiter der Deutsche Bank-Rechtsabteilung. Sie sollen im Prozess gegen die Kirch-Erben bewusst das Gericht belogen haben.

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Vor gut drei Jahren hat der Umbau bei Taylor Wessing begonnen. Und schon zum zweiten Mal zieht die Partnerschaft in einen Wahlprozess ums Amt des Managing-Partners. Der vorzeitige Rückzug von Michael-Florian Ranft nach knapp einem Jahr seiner Amtszeit ist für die Kanzlei ein herber Rückschlag.

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Wenn Deals zum Debakel werden, fällt das mitunter auf die Berater zurück. Das erfährt Gleiss Lutz seit drei Jahren im EnBW-Untersuchungsausschuss. Und das erfährt Clifford Chance gerade in London im Prozess um ein defizitäres CDO-Geschäft zwischen JP Morgan und den Berliner Verkehrsbetrieben.

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