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Die ThyssenKrupp AG und der US-amerikanische Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) haben Anfang Oktober den Vertrag zur Bildung eines Werftenverbundes unterzeichnet. Demnach sollen künftig die Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW), die zu OEP gehören, und die Werften der ThyssenKrupp unter dem Dach der ThyssenKrupp Marine Systems AG mit Sitz in Hamburg zusammengeführt werden. Neben der HDW werden dann die Hamburger Blohm + Voss GmbH und Blohm + Voss Repair GmbH, die Nordseewerke GmbH aus Emden, die schwedische Kockums AB und die griechische Hellenic Shipyards zu der neuen Unternehmensgruppe gehören. Die ThyssenKrupp Marine Systems erzielt einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit 9.300 Mitarbeiter. OEP bringt ihre sämtlichen HDW-Anteile in die ThyssenKrupp Marine Systems ein und erhält dafür 25 Prozent der Anteile sowie 220 Millionen Euro aus Barmitteln. ThyssenKrupp hält die restlichen 75 Prozent. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Berater ThyssenKrupp

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das Nasdaq-notierte US-Unternehmen Natus Medical Inc. hat die Fischer-Zoth GmbH mit Sitz im bayrischen Germering bei München erworben. Natus stellt Diagnoseprodukte für Säuglinge her, Fischer-Zoth produziert Geräte für Hörtests, die weltweit in über 40 Ländern vertrieben werden. Das 1995 gegründete Unternehmen erzielte 2003 mit 20 Mitarbeitern gut drei Millionen Dollar Umsatz. Fischer-Zoth-Mitgründer Peter Zoth wird als Managing Director weiterhin tätig sein. Berater Natus Medical

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Die Identification Technology Group (ITG) des börsennotierten schwedischen Unternehmens Assa Abloy AB hat die Panjia Technologies Group mit Sitz im walisischen Cardiff erworben. Mit ihren Unternehmen MR Sentire Limited, MR Access Limited und Uniquey Security Limited ist die Panjia-Gruppe Anbieter von Technologien für magnetische Lesegeräte in Zugangskontrollsystemen und von weiteren Zugangkontrollprodukten. Berater Assa Abloy

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Die Teilprivatisierung des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) ist abgeschlossen worden. Die Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung im Kreis Ostholstein wird künftig durch die ZVO Versorgungs GmbH (ZV.VG) erledigt, die Abfallwirtschaft durch die ZVO Abfallwirtschafts GmbH (ZV.AW). Beide Gesellschaften wurden schon vor einiger Zeit aus dem ZVO ausgegliedert. Ab Januar 2005 sind auch private Partner an ihnen beteiligt, die sich in einem europaweiten Vergabeverfahren durchgesetzt haben. An der ZV.VG beteiligt sich die Stadtwerke Kiel AG mit 49,9 Prozent, an der ZV.AW mit ebenfalls 49,9 Prozent das Konsortium NAD. Es besteht aus der Karl Nehlsen GmbH & Co. KG, Otto Dörner Containerdienst GmbH und der Baugesellschaft Claus Alpen mbH. Berater ZVO

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Die Santo Holding hat von der DZ Bank eine Mehrheitsbeteiligung an der Südwestbank (Stuttgart) mit insgesamt 27 Filialen in Baden-Württemberg erworben. Im 'Handelsblatt' war von einem Kaufpreis von über rund 100 Millionen Euro die Rede. Santo ist ebenso wie der Pharma-Hersteller Hexal im Eigentum der Familie Strüngmann. Berater Santo

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Der deutsche Flüssiggasproduzent Tyczka KGaA und der US-Gasproduzent Praxair Inc. haben für insgesamt rund 650 Millionen Euro drei Teilbereiche der deutschen Aktivitäten von Air Liquide erworben. Erst im Frühjahr hatte der französische Weltmarktführer für Industriegase in einem Milliarden-Deal das Deutschland-Geschäft und andere Bereiche von der Messer-Griesheim-Gruppe erworben (JUVE 03/04, 07/04). Mit der danach erfolgten Ausgliederung und dem Verkauf deutscher Teilaktivitäten erfüllt Air Liquide kartellrechtliche Auflagen der EU-Kommission im Gefolge der Messer-Griesheim-Übernahme. Die Erfüllung der Auflagen in den Transaktionen überwachte im Auftrag der EU-Kommission PricewaterhouseCoopers als Treuhänder in London. In den aktuellen Transaktionen erwarb Tyczka nach einem Bieterverfahren als kleinstes der drei Pakete die Co2-Aktivitäten mit Standorten im Westen (Burgbrohl, Saarland), Süden (Nürnberg, Bopfingen) und Osten Deutschlands (Berlin, Magdeburg, Loitz, Dresden, Erfurt). Praxair erwarb große Produktionsstandorte und zugehörige Pipelines im deutschen Westen (Köln, Saarland, Dormagen, Rheinberg) und Osten (Buna). Berater Tyczka

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Umstrukturierung bei der Sparkasse in Bremen: Der gesamte Bankbetrieb ist auf eine 100-prozentige Tochter "Die Sparkasse Bremen AG" ausgegliedert worden. Die abgetrennten Aktiva beliefen sich auf insgesamt über zehn Millliarden Euro. Ziel ist die Möglichkeit, flexibler auf die Rahmenbedinungen des Sparkassensektors reagieren zu können. Gemeinsam mit der Sparkasse Hamburg arbeitet man seit einiger Zeit unter anderem an dem gemeinsamen Konzept einer norddeutschen Retailholding. Berater Sparkasse Bremen

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Die niederländische Rebbles-Gruppe (Brease, Netventure, Intellistorage) hat von dem Londoner Finanzinvestor und Hauptgesellschafter Primary Capital Ltd. und vier Geschäftsführern alle Anteile an der Becom Holding GmbH mit Sitz in Schwerte erworben. Primary Capital hatte 2001 im Zuge eines MBO die Mehrheit an Becom übernommen. Die Becom-Gruppe bietet Hard- und Software sowie IT-Leistungen mit Fokus auf IBM-Produkte an. Insgesamt 250 Mitarbeiter erzielen einen Gesamtumsatz von rund 200 Millionen Euro. Die Gruppe wird gemeinsam von den bisherigen Unternehmenschefs Detlef Linde (Becom) und Terece Bruyn (Rebbles) geführt. Berater Rebbles

  Juve Plus TSI-Premiere

Die Volkswagen Bank hat Anfang der Woche Forderungen aus Autofinanzierungen im Wert von 1,1 Milliarden Euro verbrieft. Das Institut nutzte dabei erstmals in Deutschland die so genannte TSI-Plattform (True Sale Initiative) der TSI GmbH. Diese war vor über einem Jahr von mehreren Großbanken ins Leben gerufen worden, um auch hierzulande True-Sale-Securitisations möglich zu machen. Die Einführung verzögerte sich jedoch aus steuer- und genehmigungsrechtlichen Gründen.

  Juve Plus Übernahme Gerresheimer-Glas

Das US-amerikanische Private Equity-Haus Blackstone hat in einem Secondary Buy-out den Düsseldorfer Verpackungsspezialisten Gerresheimer Glas AG übernommen. Verkäufer sind die Finanzinvestoren Investcorp und JP Morgan Partners. Die Verhandlungen wurden im Außenverhältnis von Investcorp geführt. Die Finanzierung übernimmt ein Arranger-Konsortium aus JP Morgan PLC und Credit Suisse First Boston. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

  Juve Plus Aufräumen bei Sanofi-Aventis

Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis S.A. hat ein Pflichtangebot an die verbliebenen Aktionäre des deutschen Aventis-Vorgängers Hoechst AG vorgelegt. Mit Aventis hatte Sanofi bei der spektakulären Übernahme im Frühjahr indirekt auch rund 98,1 Prozent der Hoechst-Aktien erworben. Parallel zum Pflichtangebot hat Aventis außerdem ein Squeeze-out der Hoechst-Minderheitsaktionäre eingeleitet. Die betroffenen knapp 1,9 Prozent Hoechst-Aktien wurden dabei mit insgesamt 605 Millionen Euro bewertet.