Meinung

Kommentar

Die Initiative einiger Wirtschaftskanzleien, die einen eigenen Verband gründen wollen, ist eindeutig auch eine Niederlage für den Deutschen Anwaltverein. Wenn sich der DAV nicht bewegt, kann er einen Alleingang der Großkanzleien nicht verhindern.

Interview

Die Branche diskutiert darüber, ob Wirtschaftsanwälte eine eigene Interessensvertretung benötigen. Viele trauen dem DAV nicht zu, dass dieser die spezifischen Themen wirkungsvoll zu Gehör bringt. JUVE sprach darüber mit Dirk Uwer, Partner bei Hengeler Mueller, und Mitglied des Vorstands der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf sowie des Berufsrechts- und des Europa-Ausschusses des Deutschen Anwaltvereins.

Kommentar

Ein Mandat ist erfolgreich, wenn es besonders viel Umsatz generiert. So viel steht fest, oder? Aber ist das noch der einzige Maßstab, der im Jahr 2021 zählt? Mit den Auswirkungen, die ein Projekt für die Umwelt, die Gesellschaft, die nachhaltige globale Wertschöpfung hat, wirbt am Ende niemand so gerne. Auch nicht um vielversprechende Junganwälte.

Kommentar

In der Post-Corona-Zeit bestimmen vor allem die Associates selbst, wann und wo sie am Schreibtisch sitzen. Kanzleien aber, die in der neuen Arbeitswelt keine klaren Anforderungen stellen, tun Associates keinen Gefallen.

Kommentar zum Jones Day-Verfahren

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte prüft die Durchsuchung bei Jones Day im Zusammenhang mit dem VW-Dieselskandal vor vier Jahren. Man könnte jetzt sagen: Puh! Jones Day-Anwälte, die in ihren Menschenrechten beschnitten werden? Geht’s nicht ne Nummer kleiner? Oder man sagt: Gut so! Es ist wichtig, dass die Kanzleirazzia noch einmal vor ein Gericht kommt.

Kommentar

Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag eine weitreichende Reform der Bundesrechtsanwaltsordnung beschlossen. Das Gesetzeswerk dürfte den Rechtsmarkt nachhaltig verändern. Das Geschäft von Rechtsdienstleistern wird auf rechtssichere Füße gestellt – und das Anwaltsmonopol ist Geschichte. Für die Bundesrechtsanwaltskammer, die sich heftig gegen wesentliche Teile der Reform gewehrt hat, ist es eine bittere Niederlage.

Kommentar

Viele schütteln den Kopf, weil Kanzleien sich mit aberwitzigen Einstiegsgehältern überbieten – zumal dem durchschnittlichen Berufsanfänger andere Dinge eigentlich ohnehin wichtiger sind als Geld. Dennoch zahlt Willkie Farr & Gallagher neuerdings als erste Kanzlei im deutschen Markt 155.000 Euro zum Einstieg – 10.000 Euro mehr als der bisherige Spitzenreiter Sullivan & Cromwell. Verrückt? Nein! Kanzleien handeln damit auf ihre Weise durchaus rational.

Kommentar

Wo ist das Problem, werden sich manche fragen. Vor einigen Wochen meldeten Großkanzleien wie Hogan Lovells oder Gleiss Lutz hervorragende Umsätze für 2020. Nun liegen die Zahlen für die 50 umsatzstärksten Kanzleien im Mittelstandsgeschäft vor und auch hier zeigt sich: Für breit aufgestellte Rechtsberater gibt es keine Corona-Krise, im Gegenteil.

Kommentar

Rekorde, Rekorde, Rekorde – in den vergangenen Wochen haben zahlreiche Kanzleien ihre Umsatzzahlen aus 2020 veröffentlicht. Mehr Umsatz, mehr Produktivität, mehr Gewinn verbuchten fast alle, ob US-Einheit oder deutsche Großkanzlei. Jetzt ist die Frage, wie nachhaltig das Produktivitätsvirus wirkt.

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