IPO

  Juve Plus Börsengang abgewendet

Bertelsmann kauft für 4,5 Milliarden Euro die 25,1-prozentige Beteiligung des Brüsseler Finanzinvestors Groupe Bruxelles Lambert (GBL) zurück. Die Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (Familie Mohn und die Stiftung), der Vorstand des Unternehmens und GBL einigten sich nun nach monatelangem Tauziehen auf den Rückkauf, die Bertelsmann-Mehrheitseignerfamilie Mohn wendete damit die Möglichkeit eines von ihnen befürchteten Gang aufs Börsenparkett ab. Die Transaktion soll zum Juli vollzogen werden.

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Das Schweizer Software-Unternehmen Simulation and Forcecasting AG (SAF) ist im April an den Prime Standard der Frankfurter Börse gegangen. Das Emissionsvolumen des IPOs lag bei 48 Millionen Euro, dem Unternehmen selbst flossen davon rund 20,5 Millionen Euro zu.Die Finanzinvestoren Avida, Ventizz und Wellington gaben ihre Anteile ab, Konsortialführer war die BNP Paribas. SAF entwickelt Bestell- und Prognose-Software für Handel und Industrie. (René Bender)

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Die Bavaria Industriekapital AG hat als erstes Unternehmen in diesem Jahr den IPO im Entry Standard der Deutschen Börse vollzogen. Das Emissionsvolumen betrug rund 15 Millionen Euro. Bavaria Industriekapital erwirbt europaweit Beteiligungen an Unternehmen aus der industriellen Fertigung oder dem Dienstleistungsbereich mit einem Mindestumsatz von 20 Millionen Euro. Das Unternehmensportfolio besteht aus zehn Gesellschaften, die Gruppe beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter. Den Entry Standard gibt es seit Oktober 2005. Der Teilbereich des Freiverkehrs ist von den Transparenzanforderungen und Anlegerschutzbestimmungen des Geregelten Marktes ausgenommen und soll kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtern. Derzeit sind 26 Unternehmen in dem Segment gelistet.

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Der Fonds-Initiator Finanzhaus Rothmann AG, ein Tochterunternehmen der börsennotierten Albis Leasing AG, ist an den Geregelten Markt der Frankfurter Börse gegangen. Konsortialbank war die VEM Aktienbank AG. Rothmann erlöste durch den Börsengang 17 Millionen Euro, von denen der Großteil in das Unternehmen und den Ausbau des operativen Geschäfts fließt. Das Finanzhaus gibt Fonds vor allem im Bereich Leasing, aber auch in den Sparten Logistikimmobilien und Lebensversicherungen heraus und erzielte 2004 einen Umsatz von 35 Millionen Euro.

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Die Berliner Jerini AG ist im November an die Börse gegangen. Das Emissionsvolumen des Biopharmaunternehmens belief sich bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption auf 57 Millionen Euro. Insgesamt wurden 15,5 Millionen junge Aktien sowie weitere 0,6 Millionen Aktien aus der Mehrzuteilungsoption ausgegeben. Rund 35 Prozent befinden sich in Streubesitz. Als Konsortialführer begleiteten die Credit Suisse First Boston und die Deutsche Bank AG den Börsengang. Verschiedene Venture-Capital-Investoren hatten Jerini in den vergangenen Jahren über drei Finanzierungsrunden zur Börsenreife geführt, darunter die schwedische HealthCap als zweitgrößter Anteilseigner sowie 3i, TVM Life Science Venture, PolyTechnos, Sanders Morris Harris, NGN und BIT. Berater Jerini

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Kurz nach ihrer Notierungsaufnahme im Freiverkehr der Frankfurter Börse hat die Centrosolar AG Anfang Oktober durch eine Kapitalerhöhung 66 Prozent der Anteile der Solarstocc AG übernommen. Solarstocc erhielt dadurch zehn Millionen Euro für das weitere Wachstum. Das Management der Solarstocc hält die restlichen Anteile, die zum späteren Zeitpunkt in Centrosolar Aktien umgetauscht werden. Damit wird Centrosolar alleiniger Gesellschafter des Solaranlagenherstellers, der im Geschäftsjahr 2004 mit 40 Beschäftigten einen Umsatz in Höhe von 15 Millionen Euro erwirtschaftete. Der vorangegangene Börsengang von Centrosolar wurde von der Commerzbank begleitet.

  Juve Plus Nächster IPO

Die Lloyd Fonds AG ist seit dem vergangenen Freitag an der Börse notiert. Das Hamburger Emissionshaus wurde in den Amtlichen Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen. Platziert wurden inklusive Mehrzuteilungen über 6,37 Millionen Aktien, der Emissionserlös belief sich auf rund 102 Millionen Euro.

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Als erstes deutsches IT-Unternehmen wurde die SQS Software Quality Systems AG am AIM (Alternative Investment Market für Wachstums- und Neuunternehmen) der Londoner Börse zugelassen. Der größte europäische Anbieter von Software-Test- und Qualitätsmanagement brachte für den Börsengang zusätzlich 5.673.000 neue Aktien auf den Markt. Die auf AIM-Börsengänge spezialisierte Investmentbank Evolution Securities Limited war als Konsortialführer für SQS tätig und Sal. Oppenheim als Joint Bookrunner. Der Börsengang erreichte ein Emissionsvolumen von 10,8 Millionen Pfund (rund 16 Millionen Euro), das Technologieunternehmen hat nun eine Marktkapitalisierung von ungefähr 30 Millionen Pfund (45 Millionen Euro). Berater Evolution Securities Limited und Sal. Oppenheim

  Juve Plus Nächster Solar-IPO

Nur wenige Wochen nach dem erfolgreichen IPO des Solarunternehmens Ersol Solar Energy ist mit dem Fürther Unternehmen Sunline der nächste Produzent aus dieser Branche an die Börse gegangen. Am 20. Oktober erfolgte die Erstnotiz im Segment M:acces der Münchner Börse sowie im Freiverkehr der Börsen Frankfurt und Berlin-Bremen. Insgesamt wurden 1,7 Millionen Aktien, unter anderem 20.000 aus dem Altbestand der Gründerfamilie Wismeth, öffentlich angeboten.

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Die Net Mobile AG hat den erster Börsengang im neu geschaffenen Segment für kleinere und mittlere Unternehmen an der Münchner Börse durchgeführt. 2,2 Millionen Aktien wurden zu einem Festpreis von 8,50 Euro pro Titel angeboten und sind jetzt an der so genannten M:access in München notiert. Als Emissionsbank agierte die Münchner VEM Aktienbank AG. Net mobile bietet Telekommunikationsdienste und -anwendungen im Mobil- und Festnetz an. Aktionäre der Venture-Capital-finanzierten Gesellschaft sind Wellington Partners, Grünwald Equity sowie das Management. Berater Net Mobile

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Die auf Software für Augenärzte spezialisierte Ifa-Systems ist am 11. Juli an die Börse gegangen. Konsortialführer war die Concord Effekten. Der IPO war vor allem bei Privatanlegern auf reges Interesse gestoßen, die Aktie war vierzehnfach überzeichnet. Entsprechend wurde die Zeichnungsfrist frühzeitig beendet, der Ausgabepreis lag mit 30,50 Euro am oberen Ende der Preisspanne. Insgesamt hat Ifa Systems 160.000 Aktien mit einem Emissionsvolumen von rund 4,9 Millionen Euro angeboten. Berater Ifa-Systems