IPO

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Die Kärntner Landes- und Hypothekenbank-Holding hat 500 Millionen Euro Null-Kupon-Schuldverschreibungen mit bedingtem Umtauschrecht in Aktien der Hypo Alpe-Adria Bank begeben. Die HSBC Bank als Lead Manager und Bookrunner sowie VCP als Berater begleiteten die Emittentin bei der Platzierung der Anleihe bei institutionellen Investoren. Die Laufzeit der durch das Land Kärnten garantierten Schuldverschreibungen beträgt drei Jahre, wobei die Kärntner Holding nach Ablauf von zwei Jahren vierteljährlich ein Kündigungsrecht besitzt. Sollten vor Fälligkeit der Anleihe Aktien der Hypo Alpe-Aldria-Bank verbunden mit einer Börseneinführung öffentlich platziert werden, besitzen die Inhaber der Schuldverschreibungen das Recht, diese in Aktien der Hypo Alpe-Adria Bank umzutauschen. Bei dieser so genannten Pre-IPO-Umtauschanleihe handelt es sich um ein innovatives Produkt, das es in solcher Größenordnung in Österreich bislang überhaupt nicht und in ganz Europa bislang nur in wenigen Fällen gab. Die Besonderheit an einer derartigen Struktur liegt darin, dass die Schuldverschreibungen auch im Fall einer späteren Durchführung des IPO keinen Optionswert verbriefen. Dadurch wird ein möglicher Druck auf den Aktienkurs unmittelbar nach dem IPO reduziert. Berater HSBC Bank und VCP

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Die Frimag Frankfurter Immobilien AG, ein Immobilien-Rundumdienstleister, hat durch eine Kapitalerhöhung in Höhe von einer Million Aktien ihre Notierung an der Frankfurter Börse durchgeführt. Die Emission wurde durch die Axxon Wertpapierhandelsbank unterstützt. Der Emissionspreis betrug 6,50 Euro. Die Aktien gingen vorwiegend an institutionelle Investoren. Berater Frimag

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Bilfinger Berger und die Westdeutsche Immobilienbank bringen ihre Sparten Immobiliendienstleistung in einem Jointventure zusammen. An der so entstehenden EPM Assetis hält Bilfinger 70 Prozent, die übrigen 30 Prozent liegen bei der Immobilienbank. Bilfinger brachte drei Töchter ihrer HSG-Gruppe in das Gemeinschaftsunternehmen ein, darunter auch die erst Ende 2004 erworbene ThyssenKrupp DiPor Professional Property Services. Die Bank steuerte die Assetis bei. Berater Westdeutsche Immobilienbank

  Juve Plus Zweitgrößter Börsengang des Jahres

Der Münchner Triebwerkshersteller MTU Aero Engines Holding ist am Montag an die Börse gegangen. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 700 Millionen Euro handelt es sich um den zweitgößten deutschen IPO in diesem Jahr.

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Die Wolken über dem deutschen Emissionsmarkt lichten sich immer mehr und es sieht so aus, als könnten IPO-Anwälte die ersten Sonnenstrahlen eines länger anhaltenden Hochdruckgebiets genießen. Die besten Plätze haben sich freilich bereits die Anwälte der Großkanzleien reserviert. Kaum eine mittelgroße Sozietät kann bei Kapitalmarkttransaktionen einen Trackrecord vorweisen – von Boutiquen gar nicht zu reden. Die Gründe liegen auf der Hand: Als Berater der Bankenseite haben die Kanzleien einen Vorteil, die auf dem Panel einer führenden Bank vertreten sind. Ob eine Sozietät auf Emittentenseite zum Zuge kommt, hängt dagegen davon ab, ob ein börsenreifes Unternehmen zum Mandantenstamm zählt. Je kleiner die Kanzlei, desto unwahrscheinlicher.

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Die deutsch-französische Investorengruppe Alpha hat die Anteilsmehrheit an dem Bekleidungshersteller Tom Tailor übernommen. Verkäufer war neben dem bisherigen Mehrheitsaktionär Dr. Piofrancesco Borghetti auch Tom Tailor-Vorstandsmitglied Michael Rosenblat, der bislang ein Viertel der Anteile hielt. Borghetti trennt sich bei dieser Transaktion allerdings nicht von seiner kompletten Beteiligung, sondern hält weiterhin 30 Prozent. Ebenfalls mit 10 Prozent ist zudem der Vorstandschef von Tom Tailor, Uwe Werner Schröder, beteiligt. Dem Vernehmen nach lag das Transaktionsvolumen in niedriger dreistelliger Millionenhöhe. Das Bekleidungsunternehmen gilt in der Branche als vergleichsweise profitabel, entsprechend schließt der neue Hauptinvestor auf längere Sicht einen Börsengang nicht aus. Berater Alpha-Gruppe

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Der Börsengang des Aachener Biotechnologie-Unternehmens Paion AG hat „Signalwirkung für das gesamte Börsenjahr 2005“, sagt Dr. Andreas Zanner, Experte für Börsen- und Kapitalmarktrecht bei CMS Hasche Sigle. „Die Stimmung am deutschen Kapitalmarkt entwickelt sich erheblich besser als noch vor einem Jahr.“

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In einem so genannten 'Friends & Family'-Programm hat die Klassik Radio AG fünf Prozent ihrer Aktien am geregelten Markt in Frankfurt platziert. Damit ist das Unternehmen der erste Radiosender, der an einer Wertpapierbörse notiert ist. Begleitet wurde der Börsengang durch die ING BHF-Bank. Berater Klassik Radio

  Juve Plus Erster IPO des Jahres

Mit der Biotech-Firma Paion ist in der vergangenen Woche das erste Unternehmen in diesem Jahr an die Börse gegangen. Platziert wurden alle angebotenen fünf Millionen Aktien, ohne die Mehrzuteilungsoption von 750.000 Stück. Der Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Sollte die Greenshoe-Option voll ausgeübt werden, erhöht sich der Bruttoemissionserlös auf bis zu 46 Millionen Euro.

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Der britische Finanzinvestor Terra Firma hat die Autobahn Tank & Rast GmbH erworben. Veräußerer sind die Hauptaktionäre Lufthansa (Commercial Holding GmbH), Allianz Capital Partners und die Beteiligungsgesellschaft Apax Partners. Medienberichten zufolge soll der Verkaufspreis bei rund einer Milliarde Euro liegen. Tank & Rast gab außerdem bekannt, die Vorbereitungen für einen Börsengang einzustellen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland rund 380 und damit die meisten Autobahnraststätten sowie mehr als 330 Tankstellen. Der Umsatz lag 2003 bei 206 Millionen Euro.

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Mitte Oktober hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Aktien der Deutschen Telekom in Höhe von rund vier Milliarden Euro veräußert. Diese waren vor einiger Zeit vom Bund an die KfW verkauft und dann bei dem staatseigenen Institut geparkt worden. Nun gingen Anteile im Wert von cirka drei Milliarden Euro an institutionelle Investoren, für die restlichen Aktien werden Optionsscheine angeboten. Arrangiert wurde die Kapitalmaßnahme von Citigroup, JP Morgan und Morgan Stanley. Die Transaktion ist die größte Aktienplatzierung in Deutschland seit dem Börsengang der Post im Jahr 2000. Berater KfW