Kanzleiumsätze

Umsatz

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat 2016 einen Umsatz von 133,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem sie auf 131,6 Millionen Euro kam, steigerte die Kanzlei ihren Umsatz leicht um 1,4 Prozent. 2015 hatte Heuking noch eine Steigerungsrate von 8,8 Prozent vorweisen können, womit sich die Kanzlei erstmals einen Platz unter den Top 10 der umsatzstärksten Kanzleien in Deutschland hatte sichern können.

Umsatz 2016

Mit einem zweistelligen Umsatzplus hat die deutsche Praxis von Hogan Lovells das Geschäftsjahr 2016 abgeschlossen. Zum zweiten Mal gelang es der Kanzlei, ihre Umsätze deutlich zu erhöhen. Auch die Produktivität stieg an, wenngleich mit gut 5 Prozent nicht so stark wie im Vorjahr.

Umsätze der Big Four

KPMG hat ihre Wettbewerberin EY gemessen an Umsätzen als Nummer Zwei der Big-Four-Beratungsgesellschaften abgelöst. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete KPMG 1,60 Milliarden Euro, EY setzte mit 1,58 Milliarden Euro etwas weniger um. In beiden Unternehmen legte vor allem allem die Steuerberatung inklusive Rechtsberatung ordentlich zu, während die Wirtschaftsprüfung schwächelte. Während EY ihre Stärke in der klassischen Steuerberatung ausspielte, profitierte KPMG von ihrem deutlich stärkeren Rechtsberatungsarm.

PwC-Jahreszahlen

Die deutsche Landesgesellschaft von PricewaterhouseCoopers hat im Geschäftsjahr 2015/16 ihre Gesamtleistung, die mehr oder weniger dem Umsatz entspricht, um knapp 16 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gesteigert. Das gab das Big-Four-Unternehmen gestern bekannt. Mit einem niedrigen zweistelligen Wachstum weist die Rechtsberatung nach der Sparte Unternehmensberatung die zweithöchste Steigerungsrate auf.

Umsatz

Sehr unterschiedlich haben sich die Umsätze der multidisziplinären Kanzleien entwickelt, die diese im vergangenen Jahr mit Rechtsberatungsleistungen erwirtschaftet haben. Während die Anwaltsbereiche der großen vier Wirtschaftsberater in den letzten 10 Jahren Wachstumsraten zwischen 15 und 25 Prozent vermeldeten, lag die Umsatzsteigerung 2015 im Mittel nur noch bei rund 10 Prozent. Und erstmals gab es auch Verlierer unter den als Big Four bekannten PricewaterhouseCoopers Legal, KPMG Law, EY Law und Deloitte Legal.

Deloitte-Umsatzzahlen

Die deutsche Landesgesellschaft des Big-Four-Prüfungsunternehmens Deloitte hat gestern seine Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Danach stieg der Umsatz der gesamten Gruppe um 22 Prozent auf 963 Millionen Euro. Noch besser entwickelte sich die Rechtssparte, die nach JUVE-Recherchen sogar um 33 Prozent zulegte.

Umsatzentwicklung

Obwohl grenzüberschreitende Kanzleien, hinter denen ein starkes Mutterhaus in Großbritannien oder den USA steht, unter den JUVE 100 in der Minderzahl sind, stehen sie doch für zusammengerechnet rund 45 Prozent des Gesamtumsatzes dieser Gruppe. Dementsprechend liegen sie in Sachen Produktivität klar vorn: Im Schnitt setzt eine UK-Kanzlei in Deutschland 523.000 Euro pro Berufsträger um, bei US-Kanzleien beträgt der Wert 712.000 Euro.

Interview

Fast niemand glaubt mehr, dass die Verhandlungen für das Transatlantische Handels- und Investitionsschutzabkommen (TTIP) in diesem Jahr abgeschlossen werden. Vor allem in Deutschland und Frankreich geben längst Skeptiker den Ton an. Mit Gleiss Lutz-Partner Dr. Stephan Wilske sprach JUVE darüber, welche Rolle das umstrittene Thema Investitionsschutz bei den Verhandlungen spielt.

London

Im Londoner Markt steht eine Großfusion bevor. Nach Angaben des Branchenmagazins 'The Lawyer' stimmen die Partner der CMS Mitgliedskanzlei Cameron McKenna, sowie von Nabarro und Olswang über eine vollständige Fusion ab. Daraus entstünde eine Kanzlei mit fast 400 Partnern sowie mehr als einer Milliarde Euro Umsatz.

Umsatz

Die deutschen Großkanzleien haben mit ihrem Umsatz im Rennen um die Milliarden eine führende Rolle. Sie stellen die Hälfte der zehn umsatzstärksten Kanzleien hierzulande. Auch für die mittelgroßen deutschen Einheiten war es ein gutes Jahr: Deren durchschnittlicher Umsatz pro Berufsträger stieg erstmals über 400.000 Euro. Das ergaben aktuelle Recherchen der JUVE-Redaktion zu den Bilanzen des Geschäftsjahres 2015/16.

Bilanz 2015/16

Die 100 umsatzstärksten Kanzleien in Deutschland haben mehr umgesetzt als je zuvor, beschäftigten so viele Anwälte wie nie und arbeiteten gleichzeitig auch produktiver denn je. Dies ergeben Recherchen der JUVE Redaktion zur Bilanz der wichtigsten wirtschaftsberatenden Sozietäten im Geschäftsjahr 2015/16. Gewinner sind vor allem Finanz-/M&A-Kanzleien sowie Mittelstandskanzleien und Branchenspezialisten.