Kanzleiumsätze

Ausbau

Heisse Kursawe Eversheds eröffnet zum April ein Büro in Berlin. Es ist der dritte Standort der Kanzlei in Deutschland. Die Kanzlei geht dort zunächst mit einem kleineren Team an den Start, das sich vor allem auf die arbeits- und vergaberechtliche Beratung konzentriert. Ihre Arbeitsrechtspraxis ist zugleich Haupttreiber des letztjährigen Umsatzwachstums. Mit 29,2 Millionen Euro konnte HKE im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zulegen.

Hogan Lovells

Die fünf deutschen Büros von Hogan Lovells haben auch 2013 ihren Umsatz gesteigert. Allerdings fiel dieser mit 151,8 Millionen Euro nur um 1,64 Prozent höher als im Vorjahr aus. Weltweit verzeichnete die Kanzlei einen Umsatzzuwachs um 5,2 Prozent auf 1,72 Milliarden US-Dollar.

Weil Gotshal

Die US-Kanzlei Weil Gotshal & Manges hat in Deutschland ihren Umsatz 2013 um 4,6 Prozent auf 55,1 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz pro Berufsträger sank dabei von 984.000 Euro auf 950.000 Euro, weil die Kanzlei von 53 auf 58 Anwälte wuchs. Damit liegt sie bei der Produktivität ihrer Anwälte wie gewohnt weit vorne, wenn auch erstmals seit Jahren nicht mehr an der Spitze. Mit einem UBT von 990.000 Euro ist Quinn Emanuel nun das Maß der Dinge in Sachen Produktivität.

Quinn Emanuel

Erstmals ist das Geschäftsergebnis der deutschen Praxis von Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan bekannt geworden. Die US-Kanzlei hat 2013 hierzulande 21,01 Millionen Euro umgesetzt. Damit erwirtschafteten alle drei Equity-Partner rechnerisch jeweils rekordverdächtige sieben Millionen Euro, der Umsatz pro Berufsträger (UBT) lag bei 990.000 Euro. Zugleich gab Quinn Emanuel die Eröffnung eines Büros in Brüssel bekannt.

Erste Zahlen nach Fusion

Die ersten Umsatzzahlen der fusionierten Kanzlei Dentons weisen nach unten. Mit 27,1 Millionen Euro setzte die Kanzlei in Deutschland den teils deutlichen Umsatzsteigerungen der vergangenen Jahre ein Ende. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein Umsatzminus von 7,7 Prozent. Die Erklärung für den Schrumpfkurs liefert der Blick auf die Personalentwicklung. Die Zahl der Berufsträger reduzierte sich im selben Zeitraum um knapp zehn Prozent.

Stuttgart

Menold Bezler hat ihren Umsatz im dritten Jahr in Folge gesteigert. Im Kalenderjahr 2013 erwirtschaftete die Stuttgarter Kanzlei einen Umsatz von 25,5 Millionen Euro, das sind knapp 3,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Umsätze 2013

Alle im Steigflug – das ist die Botschaft hinter den ersten Umsatzzahlen deutscher Kanzleien für das Jahr 2013. Zwischen 5 und 9,3 Prozent konnten CMS Hasche Sigle, Flick Gocke Schaumburg, Gleiss Lutz und Heuking Kühn Lüer Wojtek nach JUVE-Recherchen im abgelaufenen Geschäftsjahr zulegen. Noch relevanter für die Beurteilung ihrer wirtschaftlichen Aktivität ist aber die gleichzeitige Bewegung beim Umsatz pro Berufsträger (UBT). Denn alle Kanzleien haben ihre Produktivität erhöht. Hier variiert das Plus zwischen 2,9 und 6,2 Prozent.

Fast zweistellige Wachstumsrate

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2013 um 9,3 Prozent auf 107,6 Millionen Euro gesteigert. Damit durchbrach die Sozietät nicht nur erstmals die Schallmauer von 100 Millionen Euro, sondern sie kehrte nach einem Jahr der Konsolidierung wieder auf ihren gewohnten deutlichen Wachstumskurs zurück.

Start in Umsatzsaison 2013

Als eine der ersten Kanzleien hat Friedrich Graf von Westphalen ihre Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2013 offengelegt. Die beiden Büros in Freiburg und Köln erwirtschafteten knapp 19,3 Millionen Euro, das sind über 5,2 Prozent mehr als 2012. Auch beim Umsatz pro Berufsträger (UBT) konnte die Sozietät leicht zulegen und überschritt erstmalig die Schwelle von 400.000 Euro.

Hochkarätiger Zugang

Die Deutsche Bank setzt die Reihe von hochkarätigen Quereinsteigern fort. Zum Februar wechselt der Frankfurter Linklaters-Partner Dr. Florian Drinhausen (45) als Co-Deputy General Counsel für Deutschland und Mittel- und Osteuropa zu der Bank. Zwar verliert Linklaters dadurch einen ihrer umsatzstarken Partner im Gesellschaftsrecht, dürfte dafür die Beziehungen zur Deutschen Bank jedoch erheblich aufwerten.

Düsseldorf

WTS hat sich zum Oktober mit dem Umsatzsteuerexperten Jürgen Scholz (34) von KPMG verstärkt. Scholz stieg im Düsseldorfer Büro der Steuerberatungsgesellschaft als Partner ein.