Kanzleiumsätze

White & Case

White & Case hat im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland 119 Millionen Euro umgesetzt. Das ist ein minimales Plus von 0,8 Prozent, das die Sozietät mit gut 2,5 Prozent weniger Berufsträgern erzielte. Der Umsatz pro Berufsträger (UBT) stieg damit um 3,4 Prozent auf 517.000 Euro.

Rödl

Die deutschen Rechts- und Steuerrechtsberater von Rödl & Partner haben ihren Umsatz auch im vergangenen Geschäftsjahr wieder gesteigert: 2012 erwirtschafteten sie 77,9 Millionen Euro, das sind 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit entwickelte sich der deutsche Rechtsberatungsarm weniger dynamisch als die anderen Beratungsbereiche der MDP.

Noerr

Noerr hat 2012 in Deutschland einen Umsatz von 135,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr legte die Kanzlei um 6,8 Prozent zu (2011: 126,7 Millionen Euro). Die Kanzlei setzt damit den stetigen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort und kündigte die Büroeröffnung in Brüssel an.

Steigerung auf ganzer Linie

CMS Hasche Sigle hat 2012 fünf Prozent mehr als im Vorjahr erwirtschaftet und kommt damit auf einen Gesamtumsatz von 238,2 Millionen Euro. Fast im Gleichschritt entwickelte sich auch der Umsatz pro Berufsträger (UBT). Die 523 Berufsträger setzten rechnerisch jeweils 455.000 Euro um. Dies ist ein Plus von vier Prozent gegenüber 2011. Damals kam CMS auf einen UBT von 438.000.

Umsatz 2012

Die US-Kanzlei Orrick Herrington & Sutcliffe hat ihren Umsatz in Deutschland 2012 erneut deutlich gesteigert. Sie erwirtschaftete 29 Millionen Euro, drei Millionen Euro mehr als im Vorjahr davor. Dies entspricht einer Steigerung von knapp 11,5 Prozent.

Auf Wachstumskurs

SZA Schilling Zutt & Anschütz hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz erneut im zweistelligen Prozentbereich gesteigert. Die Kanzlei mit Standorten in Mannheim und Frankfurt erwirtschaftete 2012 rund 29,2 Millionen Euro. Es war das wirtschaftlich bislang erfolgreichste Geschäftsjahr der Kanzlei.

Hogan Lovells

Die fünf deutschen Büros von Hogan Lovells haben im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent zugelegt und 149,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit steigerte die Kanzlei erstmals seit der transatlantischen Fusion 2010 ihren Umsatz in Deutschland gegenüber dem Vorjahr. Auch der Umsatz pro Berufsträger (UBT) der 314 Anwälte in den Büros Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München wuchs leicht um 1,1 Prozent auf durchschnittlich 476.200 Euro.

Umsatzsteuerrecht

Die Steuerberatungsgesellschaft AWB und die damit verbundene Kanzlei AWB Wolffgang & Harksen hat sich zum Februar mit dem Umsatzsteuerexperten Prof. Dr. Hans Nieskens (57) verstärkt, der zuletzt als of Counsel bei KPMG tätig war. Zudem kam Compliance-Spezialist Dr. Matthias Creydt (40) hinzu, er hatte zuvor bei der EADS-Tochter Astrium gearbeitet.

Münster

Der Umsatzsteuerspezialist Dr. Carsten Höink (39) hat sich zum Februar der Steuerberatungsgesellschaft AWB und der damit verbundenen Kanzlei AWB Wolffgang & Harksen in Münster angeschlossen. Dort soll er die Funktion des Geschäftsführers übernehmen. Höink war zuvor Partner bei KPMG.