Kanzleiumsätze

Umsatz

Der deutschen Praxis von Linklaters ist es nicht gelungen, die Aufwärtsbewegung des Geschäftsjahrs 2010/2011 fortzusetzen. In der nun abgelaufene Abrechnungsperiode erzielt die britische Top-Kanzlei Einnahmen in Höhe von 167,3 Millionen Euro – ein Rückgang um 0,7 Prozent.

Aufwärts

Die Umsätze von Allen & Overy steigen auch in Deutschland wieder. Die Kanzlei setzte im Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr 113 Millionen Euro um, 12,7 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit kehrte sie nach einem leichten Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2010/11 nicht nur wieder ins Plus zurück. Die deutsche Praxis lag damit sogar deutlich über dem weltweiten Umsatzwachstum von 6 Prozent und trug insgesamt gut mit 10,8 Prozent zum weltweiten Ergebnis von 1,45 Milliarden Euro bei.

White & Case

White & Case hat im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland knapp zwei Prozent weniger umgesetzt als 2010. Ihren Umsatz pro Berufsträger (UBT) konnte sie aber bei 500.000 Euro halten, weil die Sozietät mit 236 Vollzeit tätigen Anwälten etwas weniger Berufsträger als im Vorjahr beschäftigte.

Umsätze

Freshfields Bruckhaus Deringer hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Minus von drei Prozent abgeschlossen. Die deutsche Praxis erwirtschaftete nach JUVE-Informationen bis Ende April dieses Jahres 324 Millionen Euro. Das Wiener Büro legte dagegen mit einem Umsatz von 40 Millionen Euro leicht um knapp ein Prozent zu.

Umsatz

SZA Schilling Zutt & Anschütz konnte im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 34,4 Prozent steigern und blickt damit auf das mit Abstand erfolgreichste Geschäftsjahr seit der Abspaltung von Shearman & Sterling im Jahr 2008 zurück.

Umsatzzahlen

Die deutschen Rechtsberater von Rödl & Partner haben ihre Einnahmen 2011 um 6,5 Prozent auf 75,0 Millionen Euro gesteigert und damit etwas stärker zugelegt als in den beiden Vorjahren. Weltweit wuchs der Umsatz der Rödl-Rechtsberatung um 6,3 Prozent auf 129,9 Millionen Euro.

Umsatz 2011

Osborne Clarke hat mit den beiden Büros in Köln und München ein sattes Plus von 19,2 Prozent in 2011 erwirtschaftet und kommt so auf ein Gesamtergebnis von 24,2 Millionen Euro.

Umsätze

Die Wachstumskurve bei Heisse Kursawe Eversheds ist deutlich abgeflacht. 2011 setzte die Kanzlei rund 24,4 Millionen Euro um, das sind 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz pro Berufsträger war leicht rückläufig. 2009 und 2010 hatte die Kanzlei ihren Umsatz noch um 14 beziehungsweise 14,9 Prozent steigern können.

München

Die Münchner Kanzlei PSP Peters Schönberger & Partner baut die Beratung im Umsatzsteuerrecht aus. Für das Spezialgebiet gewann sie den Noerr-Salary-Partner Stefan Heinrichshofen. Der 52-Jährige fängt Ende des Monats in derselben Position bei PSP an.