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Die CSAM Immobilienkapitalanlagegesellschaft hat für ihren offenen Immobilienfonds CS Euroreal das Essener Einkaufszentrum City Center erworben. Verkäufer war die Essen Shopping Center, ein niederländisches Jointventure der BRD Vastgoedholding und der Prelum.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Durch ein MBO hat die Barclays Private Equity GmbH die Mehrheit an der Fahrzeugelektrik Pirna GmbH von der Zarnack Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG erworben. Die Finanzierung übernahm die BW-Bank. Der Automobilzulieferer produziert in der Nähe von Dresden Öldruckschalter und Kunstoffverabeitungen. Das rund 200 Mitarbeiter große Unternehmen erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von ca. 38 Millionen Euro.

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Die Allianz Versicherungs AG und wenige Wochen später die Hannover Rück AG haben ihre Eigenkapitalstruktur durch die Begebung von nachrangigen Anleihen gestärkt. Sie folgen damit der Münchner Rück, die bereits vor knapp einem Jahr zwei solcher Schuldverschreibungen mit einem Volumen von mehr als drei Milliarden Euro platziert hatte.Die 1,5 Milliarden Euro-Anleihe der Allianz verfügt über einen festen Kupon von 5,5 Prozent und hat eine unbegrenzte Laufzeit. Sie kann erstmals nach zehn Jahren von dem Versicherer gekündigt werden, andernfalls erhöht sich der Zinssatz und wird auf variabel umgestellt.

  Juve Plus Sparkasse KölnBonn

Die Fusion der Stadtsparkasse Köln und der Sparkasse Bonn ist unter Dach und Fach: Nachdem sich die Verhandlungskommissionen und Verwaltungsräte der beiden bislang selbstständigen Institute auf die Rahmenbedingungen geeinigt haben, wird zum 1. Januar 2005 die "Sparkasse KölnBonn" entstehen. Als zweitgrößte Sparkasse Deutschlands - nach der Hamburger Sparkasse - wird sie künftig rund 5.400 Mitarbeiter beschäftigen und eine Bilanzsumme von 28 Milliarden Euro aufweisen. Die Beteiligten erwarten mittelfristig jährliche Einsparungen von 30 bis 40 Millionen Euro, die sowohl im technischen Bereich wie auch beim Personal erzielt werden sollen. Fusionsbedingte Kündigungen solle es jedoch nicht geben.

  Juve Plus Tropolys-Deal

Finanzinvestor Apax wird neuer Hauptgesellschafter des Düsseldorfer Telekommunikationsverbundes Tropolys. Der finnische TK-Konzern Elisa Oyj hat seinen Anteil von knapp 70 Prozent in einem Cash-Deal für 70 Millionen Euro an die Beteiligungsgesellschaft sowie die anderen bisherigen Minderheitsgesellschafter veräußert. Damit wächst der Anteil von Apax an der Tropolys GmbH auf 63 Prozent an, während das Tropolys-Management nun fünf Prozent hält. Die weiteren Gesellschafter (vor allem die Stadtsparkassen Essen, Wuppertal, die Versorgungsbetriebe Essen und die Stadt Solingen) haben ihren Anteil auf 32 Prozent verdoppelt.

  Juve Plus Großaufgebot

Die Kabel Deutschland GmbH will ihre kleineren Wettbewerber Kabel BW, iesy und ish übernehmen. Die Gesellschaft wird damit faktisch Monopolist im deutschen Breitband-Kabelnetz. Der Kaufpreis für die Transaktion beläuft sich auf insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro. Weitere 1,3 Milliarden müssen zusätzlich für die Ablösung von Altkrediten von Kabel Deutschland aufgebracht werden. Finanziert werden soll die vier-Milliarden-Euro-Transaktion einerseits über Kredite in Höhe von 2,5 Milliarden Euro, wobei Citibank, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Morgan Stanley Kreditgeber sind. Zudem soll eine Hochzins-Anleihe (High Yield Bond) über eine Milliarde Euro und eine weitere Anleihe über 575 Millionen Euro begeben werden. Für die Transaktion steht die Zustimmung der Kartellbehörden noch aus. Sie wird frühestens für September erwartet.

  Juve Plus Fusion unter Reifenproduzenten

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental AG hat den Aktionären seines Hamburger Konkurrenten Phoenix AG ein öffentliches Übernahmeangebot von 15 Euro pro Aktie unterbreitet. Die beiden Großaktionäre von Phoenix, der Textilunternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende Claas E. Daun (22,28 Prozent) und die WestLB AG (14,83 Prozent) haben dem Verkauf ihrer Anteile bereits prinzipiell zugestimmt. Bis zum Redaktionsschluss stand die Zustimmung des Aufsichtsrates der WestLB dagegen noch aus.

  Juve Plus Drucksparten-Verkauf

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat ihre Sparten Digital- und Rollenoffsetdruck an Eastman Kodak bzw. Goss International verkauft. Damit setzt das Traditionsunternehmen seine angekündigte Neuausrichtung um und konzentriert sich künftig wieder auf das klassische Kerngeschäft Bogenoffsetdruck sowie Produkte in den Bereichen Druckvorstufe und -weiterverarbeitung.

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Die niederländische Beteiligungsgesellschaft AlpInvest Partners, ehemals NIB Capital Private Equity, hat sämtliche Anteile an der EMPE Holding GmbH für rund 200 Millionen Euro gekauft. Verkäufer der EMPE-Anteile sind verschiedene Private Equity-Fonds, die von CVC Capital Partners und Goldman Sachs verwaltet werden. Die EMPE Holding GmbH ist die Muttergesellschaft der deutschen Novem, die vor allem als Zulieferer von Kfz-Edelholzausstattungen bekannt ist.

  Juve Plus Was tun, wenn's brennt

Der britische Hersteller von Feuerlöschsystemen Kidde plc hat die Gloria-Werke H. Schulte-Frankenfeld GmbH & Co. KG in Wadersloh gekauft. Die Gloria-Werke stellen im Jahr rund zwei Millionen Feuerlöscher her und erzielten 2002 einen Umsatz von knapp 80 Millionen Euro.Mit der Übernahme expandiert Kidde auf dem deutschen Markt. Die Zustimmung des Bundeskartellamtes steht noch aus.

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Die von der insolventen Beteiligungsgesellschaft Sirius gehaltenen Anteile am Immobilienunternehmen IVG in Höhe von 50 Prozent minus einer Aktie gehen unmittelbar vom Insolvenzverwalter an das Bankhaus Sal. Oppenheim und verschiedene Gläubigerbanken über. Darauf haben sich der Insolvenzverwalter und die Banken Ende Februar verständigt.Zunächst hatten die Banken eine Versteigerung der Anteile angedacht. Die Geldinstitute wollten ihr Pfandrecht an dem IVG-Anteil, den Sirius über Kredite in Höhe von rund 600 Millionen Euro finanziert hatte, verwerten. Nach Verhandlungen zwischen Banken und Verwalter und einer Art Bieterprozess stieg am Ende Sal. Oppenheim ein, das 25,1 Prozent der Beteiligung erwarb; die restlichen Anteile verbleiben bei den bisherigen Sirius-Gläubigerbanken DZ Bank, HSH Nordbank, WGZ Bank und IKB. Die Institute werden ihre jeweilige Beteiligung nun eigenständig stückweise verkaufen. Ganz ausgestiegen ist dagegen die US-Investmentgesellschaft Fortress. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit Goldman Sachs die notleidenden Forderungen der BW Bank gegen Sirius erworben und wurde so vorübergehend Teil des Bankenkonsortiums. (Jörn Poppelbaum)