Insolvenzen

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Die Mannheimer Brauerei-Gruppe Actris AG hat mehr als 75 Prozent der insolventen Park & Bellheimer Brauerei übernommen. Mit Hilfe eines Insolvenzplans soll nun das Unternehmen aus der Insolvenz geführt werden. Dieser sieht neben einer Kapitalmaßnahme von mindestens zwei Millionen Euro die Übertragung des Anlagevermögens auf die Muttergesellschaft vor. Die beiden Pfälzer Standorte sollen erhalten bleiben, zudem wurde ein Sozialplan mit Namensliste verhandelt. Actris ist in Süddeutschland bereits mit der größten baden-württembergischen Brauerei Eichbaum vertreten. Außerdem gehört das Freiberger Brauhaus in Sachsen sowie die jeweils den Brauereien angeschlossenen Mineralbrunnen zum Konzern. Berater Actris

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Das US-Unternehmen Calumet Photographic hat Anfang Oktober im Rahmen einer übertragenden Sanierung den Einzelhandel der insolventen PPS-Fotohandelsgruppe übernommen. Damit konnten in Deutschland vier von fünf PPS-Standorten erhalten werden. Der Standort in Frankfurt wird geschlossen. Die PPS-Handelsgruppe ist bekannter Ausrüster für Profifotografen. Für drei ihrer Gesellschaften, die PPS GmbH & Co. KG, die Bremaphot Biedebach & Co sowie die Kleffel & Aye GmbH & Co. war Ende Juli Insolvenzantrag gestellt worden. Berater Calumet

  Juve Plus Restrukturierung bei Augusta

Die Finanzstruktur der Investmentgesellschaft Augusta Technologie AG wird neu geordnet. Dem Frankfurter Unternehmen drohte die Insolvenz, weil es eine im Februar 2005 auslaufende vierprozentige Wandelanleihe über 75 Millionen Euro nicht zurückzahlen konnte.Nun ließen sich die Anleiheinhaber auf neue Bedingungen ein: Die Laufzeit des Papiers wird um zweieinhalb Jahre verlängert und der Zinssatz für drei Jahre auf Null herabgesetzt. Zudem verzichten die Anleihegläubiger auf in der Vergangenheit entstandene, aber noch nicht erfüllte Ansprüche. Ihnen soll außerdem die Möglichkeit gegeben werden, ihre Forderungen in neue Aktien umzutauschen (Debt-Equity-Swap). Die Restrukturierung läuft dabei nach dem Schuldverschreibungsgesetz von 1899, was in Deutschland Seltenheitswert besitzt.

  Juve Plus KarstadtQuelle

Die Gesamt-Restrukturierungsmaßnahmen bei der KarstadtQuelle AG sind weiterhin Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Im Gespräch sind dabei unter anderem ein Abbau von 5.500 Stellen und die Halbierung des Filialnetzes der Konzerngesellschaft Karstadt Warenhaus AG. Berater Karstadt Warenhaus

Die Insolvenzkanzlei Kübler hat im November mit zwei jungen Nachwuchsverwaltern weitere Büros in Hamburg und Freiburg eröffnet. In Freiburg will Kübler mit der Quereinsteigerin Heike Simon einen weiteren Standort im Südwesten etablieren. Bislang ist man dort nur in Heilbronn durch die geschäftsführende Partnerin Bettina Breitenbücher vertreten. Die 41-jährige Simon stammt ursprünglich aus der vor über zwei Jahren mit Kübler fusionierten Kanzlei Breitenbüchers. Nach einer Zwischenstation im Insolvenzverwalterbüro Kaiser & Sozien in Freiburg kehrt sie jetzt in die größere Konstellation zurück.

  Juve Plus Opel

Anhaltende Verhandlungen bei Opel: Nach Protesten und Arbeitsniederlegungen in Bochum und Rüsselsheim laufen nun umfangreiche Verhandlungen über die konkreten Restrukturierungsmaßnahmen und die strategische Ausrichtung der Adam Opel AG.General Motors hatte vor einigen Wochen angekündigt, 12.000 der insgesamt 63.000 Arbeitsplätze in Europa abzubauen - davon bis zu 10.000 bei Opel in Deutschland - sowie die Kosten bis 2006 um jährlich rund eine halbe Milliarde Euro zu senken.

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Die sprachlichen Bilder schießen einem nur so durch den Kopf. Wenn der Kraftsportverein Germania Aalen, der dazu noch eines der traditionsreichen und erfolgreichsten deutschen Ringerteams stellt, Insolvenz anmeldet, ist man schon mal leicht dabei Dinge anzumerken wie: ‚Ringern geht die Kraft aus’, Sportverein ohne Kraft’ oder ‚Sie ringen mit der Pleite’. Doch ist das angesichts der Stellung, die diese Sportart in der baden-württembergischen Kleinstadt hat, natürlich nicht angemessen. Vielmehr ist wieder einmal festzustellen, wie viel mehr Öffentlichkeit die Insolvenz eines Sportvereins hervorbringt als die eines Betriebs vergleichbarer Größe. Der Verein, der in Schwierigkeiten geraten ist, weil er keine Steuern für seine ausländischen Spieler abgeführt hatte, sieht sich nun durch Nachforderungen des Fiskus in arger Bedrängnis. Die Vereinskonten sind eingefroren, Sponsoren- und Eintrittsgelder sind gepfändet. Vorläufiger Insolvenzverwalter in Aalen ist Michael Pluta (Pluta) aus Ulm.++++ Mit Pluta bleiben wir im Süden bzw. Südwesten der Republik. Denn neben der Kanzlei gibt es dort noch zwei andere sehr große Verwalterbüros, die zusammen den regionalen Markt beherrschen. Zum einen ist das Wellensiek Grub & Partner mit Stammsitz in Heidelberg. Seit Ende September befasst sich Wellensiek-Partner Tobis Wahl mit Hi-Fi, besser mit hochwertiger Lautsprechertechnik. Der Boxenhersteller MB Quart GmbH mit 130 Mitarbeitern musste beim Amtsgericht Mosbach Insolvenz anmelden. Zuvor hatte sich der Eigentümer, die amerikanische Rockwood-Gruppe, vom Investment in Deutschland verabschiedet und erklärt, kein Geld mehr geben zu wollen. Der vorläufiger Insolvenzverwalter Wahl will die Produktion in den kommenden Monaten trotzdem fortsetzen, berichtet die FAZ. ++++

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Der Automobilzulieferer Aalflex hat die insolvente Bräuhaus aus Bad Salzungen übernommen. Das kleinere Solinger Werk des Industrielackierers Bräuhaus, über den im August das Insolvenzverfahren eröffnet worden war, ist nicht Teil der Transaktion. Die Gläubigerversammlung hat dem Verkauf bereits zugestimmt. Berater Aalflex

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Die HypoVereinsbank hat im Rahmen der Integration der Vereins- und Westbank umfangreiche Personalreduzierungsmaßnahmen durchgeführt. Innerhalb von vier Monaten wurden rund 560 Stellen weitgehend sozialverträglich abgebaut. Außerdem wurden zahlreiche Versetzungen innerhalb der Bank vorgenommen. Berater HypoVereinsbank

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Die US-amerikanische Key Plastics, im Besitz des auf Restrukturierungen spezialisierten Finanzinvestors Ewing Management Group, hat den Automotive Plastics-Geschäftsbereich der niederländischen Kendrion-Gruppe erworben. Der Verkauf, der Gesellschaften in Deutschland, Spanien, Portugal und der Tschechischen Republik umfasste, ist Teil der Neuausrichtung bei Kendrion. Berater Ewing Management

Clifford

Wieder verlassen mehrere Partner das New Yorker Büro von Clifford Chance. Neben Jim Benedict, einem der Hochkaräter der US-Praxis, sind jüngst auch die Restrukturierungs- und Leasing-Spezialistin Barbara Goodstein und Corporate-Partner Bonnie Barsamian gegangen.Jim Benedict wechselte diese Woche in New York zu Milbank, Tweed, Hadley & McCloy. Begleitet wird er von Junior Partner Sean Murphy.