IPO

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Als erstes deutsches IT-Unternehmen wurde die SQS Software Quality Systems AG am AIM (Alternative Investment Market für Wachstums- und Neuunternehmen) der Londoner Börse zugelassen. Der größte europäische Anbieter von Software-Test- und Qualitätsmanagement brachte für den Börsengang zusätzlich 5.673.000 neue Aktien auf den Markt. Die auf AIM-Börsengänge spezialisierte Investmentbank Evolution Securities Limited war als Konsortialführer für SQS tätig und Sal. Oppenheim als Joint Bookrunner. Der Börsengang erreichte ein Emissionsvolumen von 10,8 Millionen Pfund (rund 16 Millionen Euro), das Technologieunternehmen hat nun eine Marktkapitalisierung von ungefähr 30 Millionen Pfund (45 Millionen Euro). Berater Evolution Securities Limited und Sal. Oppenheim

  Juve Plus Nächster Solar-IPO

Nur wenige Wochen nach dem erfolgreichen IPO des Solarunternehmens Ersol Solar Energy ist mit dem Fürther Unternehmen Sunline der nächste Produzent aus dieser Branche an die Börse gegangen. Am 20. Oktober erfolgte die Erstnotiz im Segment M:acces der Münchner Börse sowie im Freiverkehr der Börsen Frankfurt und Berlin-Bremen. Insgesamt wurden 1,7 Millionen Aktien, unter anderem 20.000 aus dem Altbestand der Gründerfamilie Wismeth, öffentlich angeboten.

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Die Net Mobile AG hat den erster Börsengang im neu geschaffenen Segment für kleinere und mittlere Unternehmen an der Münchner Börse durchgeführt. 2,2 Millionen Aktien wurden zu einem Festpreis von 8,50 Euro pro Titel angeboten und sind jetzt an der so genannten M:access in München notiert. Als Emissionsbank agierte die Münchner VEM Aktienbank AG. Net mobile bietet Telekommunikationsdienste und -anwendungen im Mobil- und Festnetz an. Aktionäre der Venture-Capital-finanzierten Gesellschaft sind Wellington Partners, Grünwald Equity sowie das Management. Berater Net Mobile

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Die auf Software für Augenärzte spezialisierte Ifa-Systems ist am 11. Juli an die Börse gegangen. Konsortialführer war die Concord Effekten. Der IPO war vor allem bei Privatanlegern auf reges Interesse gestoßen, die Aktie war vierzehnfach überzeichnet. Entsprechend wurde die Zeichnungsfrist frühzeitig beendet, der Ausgabepreis lag mit 30,50 Euro am oberen Ende der Preisspanne. Insgesamt hat Ifa Systems 160.000 Aktien mit einem Emissionsvolumen von rund 4,9 Millionen Euro angeboten. Berater Ifa-Systems

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Die Kärntner Landes- und Hypothekenbank-Holding hat 500 Millionen Euro Null-Kupon-Schuldverschreibungen mit bedingtem Umtauschrecht in Aktien der Hypo Alpe-Adria Bank begeben. Die HSBC Bank als Lead Manager und Bookrunner sowie VCP als Berater begleiteten die Emittentin bei der Platzierung der Anleihe bei institutionellen Investoren. Die Laufzeit der durch das Land Kärnten garantierten Schuldverschreibungen beträgt drei Jahre, wobei die Kärntner Holding nach Ablauf von zwei Jahren vierteljährlich ein Kündigungsrecht besitzt. Sollten vor Fälligkeit der Anleihe Aktien der Hypo Alpe-Aldria-Bank verbunden mit einer Börseneinführung öffentlich platziert werden, besitzen die Inhaber der Schuldverschreibungen das Recht, diese in Aktien der Hypo Alpe-Adria Bank umzutauschen. Bei dieser so genannten Pre-IPO-Umtauschanleihe handelt es sich um ein innovatives Produkt, das es in solcher Größenordnung in Österreich bislang überhaupt nicht und in ganz Europa bislang nur in wenigen Fällen gab. Die Besonderheit an einer derartigen Struktur liegt darin, dass die Schuldverschreibungen auch im Fall einer späteren Durchführung des IPO keinen Optionswert verbriefen. Dadurch wird ein möglicher Druck auf den Aktienkurs unmittelbar nach dem IPO reduziert. Berater HSBC Bank und VCP

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Die Frimag Frankfurter Immobilien AG, ein Immobilien-Rundumdienstleister, hat durch eine Kapitalerhöhung in Höhe von einer Million Aktien ihre Notierung an der Frankfurter Börse durchgeführt. Die Emission wurde durch die Axxon Wertpapierhandelsbank unterstützt. Der Emissionspreis betrug 6,50 Euro. Die Aktien gingen vorwiegend an institutionelle Investoren. Berater Frimag

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Bilfinger Berger und die Westdeutsche Immobilienbank bringen ihre Sparten Immobiliendienstleistung in einem Jointventure zusammen. An der so entstehenden EPM Assetis hält Bilfinger 70 Prozent, die übrigen 30 Prozent liegen bei der Immobilienbank. Bilfinger brachte drei Töchter ihrer HSG-Gruppe in das Gemeinschaftsunternehmen ein, darunter auch die erst Ende 2004 erworbene ThyssenKrupp DiPor Professional Property Services. Die Bank steuerte die Assetis bei. Berater Westdeutsche Immobilienbank

  Juve Plus Zweitgrößter Börsengang des Jahres

Der Münchner Triebwerkshersteller MTU Aero Engines Holding ist am Montag an die Börse gegangen. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 700 Millionen Euro handelt es sich um den zweitgößten deutschen IPO in diesem Jahr.

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Die Wolken über dem deutschen Emissionsmarkt lichten sich immer mehr und es sieht so aus, als könnten IPO-Anwälte die ersten Sonnenstrahlen eines länger anhaltenden Hochdruckgebiets genießen. Die besten Plätze haben sich freilich bereits die Anwälte der Großkanzleien reserviert. Kaum eine mittelgroße Sozietät kann bei Kapitalmarkttransaktionen einen Trackrecord vorweisen – von Boutiquen gar nicht zu reden. Die Gründe liegen auf der Hand: Als Berater der Bankenseite haben die Kanzleien einen Vorteil, die auf dem Panel einer führenden Bank vertreten sind. Ob eine Sozietät auf Emittentenseite zum Zuge kommt, hängt dagegen davon ab, ob ein börsenreifes Unternehmen zum Mandantenstamm zählt. Je kleiner die Kanzlei, desto unwahrscheinlicher.

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Die deutsch-französische Investorengruppe Alpha hat die Anteilsmehrheit an dem Bekleidungshersteller Tom Tailor übernommen. Verkäufer war neben dem bisherigen Mehrheitsaktionär Dr. Piofrancesco Borghetti auch Tom Tailor-Vorstandsmitglied Michael Rosenblat, der bislang ein Viertel der Anteile hielt. Borghetti trennt sich bei dieser Transaktion allerdings nicht von seiner kompletten Beteiligung, sondern hält weiterhin 30 Prozent. Ebenfalls mit 10 Prozent ist zudem der Vorstandschef von Tom Tailor, Uwe Werner Schröder, beteiligt. Dem Vernehmen nach lag das Transaktionsvolumen in niedriger dreistelliger Millionenhöhe. Das Bekleidungsunternehmen gilt in der Branche als vergleichsweise profitabel, entsprechend schließt der neue Hauptinvestor auf längere Sicht einen Börsengang nicht aus. Berater Alpha-Gruppe

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Der Börsengang des Aachener Biotechnologie-Unternehmens Paion AG hat „Signalwirkung für das gesamte Börsenjahr 2005“, sagt Dr. Andreas Zanner, Experte für Börsen- und Kapitalmarktrecht bei CMS Hasche Sigle. „Die Stimmung am deutschen Kapitalmarkt entwickelt sich erheblich besser als noch vor einem Jahr.“