IPO

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In einem so genannten 'Friends & Family'-Programm hat die Klassik Radio AG fünf Prozent ihrer Aktien am geregelten Markt in Frankfurt platziert. Damit ist das Unternehmen der erste Radiosender, der an einer Wertpapierbörse notiert ist. Begleitet wurde der Börsengang durch die ING BHF-Bank. Berater Klassik Radio

  Juve Plus Erster IPO des Jahres

Mit der Biotech-Firma Paion ist in der vergangenen Woche das erste Unternehmen in diesem Jahr an die Börse gegangen. Platziert wurden alle angebotenen fünf Millionen Aktien, ohne die Mehrzuteilungsoption von 750.000 Stück. Der Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Sollte die Greenshoe-Option voll ausgeübt werden, erhöht sich der Bruttoemissionserlös auf bis zu 46 Millionen Euro.

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Der britische Finanzinvestor Terra Firma hat die Autobahn Tank & Rast GmbH erworben. Veräußerer sind die Hauptaktionäre Lufthansa (Commercial Holding GmbH), Allianz Capital Partners und die Beteiligungsgesellschaft Apax Partners. Medienberichten zufolge soll der Verkaufspreis bei rund einer Milliarde Euro liegen. Tank & Rast gab außerdem bekannt, die Vorbereitungen für einen Börsengang einzustellen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland rund 380 und damit die meisten Autobahnraststätten sowie mehr als 330 Tankstellen. Der Umsatz lag 2003 bei 206 Millionen Euro.

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Mitte Oktober hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Aktien der Deutschen Telekom in Höhe von rund vier Milliarden Euro veräußert. Diese waren vor einiger Zeit vom Bund an die KfW verkauft und dann bei dem staatseigenen Institut geparkt worden. Nun gingen Anteile im Wert von cirka drei Milliarden Euro an institutionelle Investoren, für die restlichen Aktien werden Optionsscheine angeboten. Arrangiert wurde die Kapitalmaßnahme von Citigroup, JP Morgan und Morgan Stanley. Die Transaktion ist die größte Aktienplatzierung in Deutschland seit dem Börsengang der Post im Jahr 2000. Berater KfW

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Die kuwaitische Petrochemical Industries Company (K.S.C), eine Tochter der Kuwait Petroleum Corporation hat zwei Jointventures mit dem US-amerikanischen Konzern The Dow Chemical Company gegründet. An den beiden Jointventures MEGlobal und Equipolymers in Kanada und Europa sind die beiden Chemiekonzerne jeweils zu 50 Prozent beteiligt. Durch die Gründungen bauen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Berater Petrochemical Industries

  Juve Plus Nach abgesagtem IPO

Nachdem der Börsengang abgesagt wurde, hat das englische Private Equity-Haus Doughty Hanson nun die Autowerkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU) an KKR verkauft. Der Kaufpreis beträgt 1,45 Milliarden Euro. Als finanzierende Banken agierten die HypoVereinsbank und die japanische Mizuho Bank. KKR setzte sich gegen BC Partners durch, die ebenfalls fur ATU geboten hatten.Die Transaktion wurde besonders schnell durchgezogen – man verhandelte nicht länger als 14 Tage. "Es war eine Auktion mit einer begrenzten Zahl an Bietern," sagte ein beteiligter Anwalt. "Der Zeitplan war besonders straff."

  Juve Plus Kalte Dusche IPO

Auch wenn Private Equity-Anwälte vielleicht meinen, das Gröbste läge bereits hinter ihnen: Es kann durchaus noch schlimmer kommen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Bieterverfahren, bei denen PE-Häuser gegeneinander (und auch gegen potentielle strategische Käufer) antreten, förmlich explodiert. In der Überzeugung auf diese Weise einen höheren Preis erzielen zu können, haben sich die Veräußerer mittlerweile längst daran gewöhnt, die Bieter gegeneinander auszuspielen. Anwälte der Bieterseite mussten sich dementsprechend damit abfinden, dass von einem Dutzend Deals vielleicht einer zum Abschluss kommt, da ihre Mandanten das Bieterverfahren meist in einem frühen Stadium abbrechen. Und nun haben die Emittenten noch einen weiteren Pfeil im Köcher: Das so genannte Dual Track-Verfahren. Seit sich die Kapitalmärkte – wenn auch zögerlich – wieder erholen, sind für die Veräußerer auch Börsengänge als mögliche Alternative zu Beteiligungen von Private Equity-Investoren wieder attraktiv geworden. So geschehen jetzt auch zum ersten Mal in Deutschland, beim Badarmaturen-Hersteller Grohe. BC Partners, die 1999 den Marktführer im Bereich sanitärtechnischer Produkte erworben hatte, und ihre Anwälte bei CMS Hasche Sigle konfrontierten die Bieter – Finanzinvestoren sowie strategische Käufer – mit dem Börsengang als realistische Alternative für den Fall, dass der verhandelte Kaufpreis hinter ihren Erwartungen zurückbliebe. Am Ende hat ein Konsortium unter der Führung der Finanzinvestoren Texas Pacific Group (TPG) und CSFB Private Equity den Zuschlag für den Secondary Buy Out bekommen. „Wir hatten den Prospekt schon fertig”, berichtet Dr. Andreas Zanner aus dem Frankfurter Büro von CMS Hasche Sigle, Leiter des IPO-Teams. „Ein Entwurf für das Underwriting-Agreement war auch schon auf dem Tisch. Die Bieter hatten ein Exemplar des Prospekts in der Hand“, so Zanner weiter. „Sie wussten: Es war eine ernsthafte Alternative.“ Das gesamte Dual Track-Verfahren wurde betreut von Dr. Udo Simmat, Client-Partner für BC Partners bei CMS. „Ein Dual-Track ist in Deutschland bisher nicht gelaufen,” erklärt dieser. Auch die eingeschaltete Investmentbank Merrill Lynch hatte ihrerseits noch nie ein ähnliches Verfahren in Deutschland begleitet. Mit einem Beauty Contest für Investmentbanken hatte Simmat in der zweiten Augustwoche 2003 den Ball ins Rollen gebracht: Ende September beauftragte BC Partner Merrill Lynch damit, die Möglichkeit eines Börsengangs oder Verkaufs von Grohe zu untersuchen. Schon damals waren Simmat und sein Team entschlossen, eine umfangreiche Due Diligence von Verkäuferseite aus vorzubereiten. Das Objekt sollte so dokumentiert werden, als wären sie selbst die Interessenten. Dabei sollten 17 inländische und 24 ausländische Gesellschaften ebenfalls miteinbezogen werden. „Eine Vendor Due Diligence war die einzige Chance, um den gesamten Prozess relativ zügig zu gestalten. Es liefen parallel in verschiedenen Datenräumen Kauf-Due Diligence der verschiedenen Interessenten, Due Diligence der Konsortialbanken und - nach Signing - Due Diligence des High Yield-Tenderkonsortiums.“ Alles in allem eine enorme Arbeit, berichtet Simmat. „Das ganze Verfahren war naturgemäß ein sehr schwieriger und arbeitsintensiver Komplex. Innerhalb weniger Monate mussten allein in Deutschland einige ‚Mann-Jahre’ investiert werden.“ Schon die Vorbereitung des Datenraums dauerte von Anfang Oktober bis kurz vor Weihnachten. Der IPO sollte vor den Sommerferien auf den Weg gebracht und das Angebot für den Rückkauf der High Yield-Anleihe vor der amerikanischen Sommerpause fertig organisiert sein. “Die Zeitpläne für Trade Sale und IPO mussten minutiös durchgetaktet werden“, sagt Simmat. Eine weitere Besonderheit betraf die Transaktion eher als strategischer Verkauf denn als IPO: Die Veräußererseite war nicht in der Lage, einem Käufer – Industrieunternehmen oder Finanzinvestor – Gewährleistungsansprüche einzuräumen. Das von BC Partners verwaltete Fondskapital würde schon längst wieder an die Investoren ausgeschüttet worden sein, sollten sich in der Zukunft Probleme ergeben. “Secondary Buy-Outs sind u.a. dadurch gekennzeichnet, dass der Financial Sponsor nur sehr eingeschränkte Gewährleistungen übernehmen kann“, so Simmat. „Der Investor muss sich zum einen durch sorgfältige Due Diligence, zum anderen durch ausgefeilte Management Warranty Deeds, bei denen das Management bestimmte Erklärungen abgibt, absichern.“ Ähnlich dem verwendeten Vokabular, nähern wir scheinbar uns auch in der Private Equity-Szene immer mehr den angelsächsischen Verhältnissen. Der Druck wird steigen. Der Beratungsbedarf auch. (Gr)

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Die österreichische Austriamicrosystems AG aus Graz ist kürzlich in Zürich an die Börse gegangen. Die Emission an der SWX Swiss Exchange umfasste 1,7 Millionen Alt-Aktien. Veräußert wurden sie von Permira-Fonds. Hinzu kamen zwei Millionen neue Wertpapiere aus einer Kapitalerhöhung. Hauptverantwortlich bei der Emission waren Citigroup und die UBS Investment Bank. Berater Austriamicrosystems

  Juve Plus EY Law mit Premiere

Zwei Tage vor dem großen IPO von Wincor Nixdorf, ist der Fahrradhersteller MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG am 17. Mai an die Börse gegangen. Damit feiert man in Frankfurt eine Premiere: Nach zwei Jahren Flaute wieder ein IPO eines deutschen Unternehmens, zudem am neuen General Standard, wo MIFA nun die erste neu notierte Gesellschaft ist. Ausgegeben wurden rund 1,5 Millionen Anteilsscheine im Wert von insgesamt 14 Millionen Euro. Dies entspricht etwa 25 Prozent des Unternehmenswertes. Der IPO ist damit deutlich kleiner als der von Wincor Nixdorf mit rund 327 Millionen Euro (siehe weitere Nachricht).

  Juve Plus Börsengang geglückt

Am heutigen Mittwoch morgen ist für den Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf AG der Startschuss auf dem Börsenparkett gefallen. Nach gut zwei Jahren ist damit der erste große Börsengang in Deutschland nach den geplatzten Versuchen von X-Fab und Siltronic sowie dem - allerdings sehr kleinen - IPO der Mitteldeutschen Fahrradwerke (siehe weitere Nachricht) geglückt.Der Platzierungspreis für die acht Millionen Aktien lag bei 41 Euro und damit am unteren Ende der Emissions-Spanne. Von den 327 Millionen Euro, die der Verkauf der Aktien einbrachte, fließen dem Unternehmen 102 Millionen Euro zu. Der größte Teil der Aktien stammt aus dem Besitz der Mehrheitsaktionäre KKR und Goldman Sachs Capital Partners sowie den Mitgliedern des Managements.

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Die Börsen-Fehlstarts von Siltronic und X-Fab frusten auch die Anwälte. Doch mit der Postbank und ATU stehen die nächsten Kandidaten schon in den Startlöchern.