Kanzleiumsätze

Umsatz

Für das Geschäftsjahr 2010 melden die deutschen Norton Rose-Büros unter Managing-Partner Alexander von Bergwelt eine Umsatzsteigerung um 7,6 Prozent auf 31,7 Millionen Euro. Nach einem Minus von 5,0 Prozent 2009 hat die Kanzlei damit die Trendwende geschafft.

Freshfields Bruckhaus Deringer

Freshfields hat nach einem deutlichen Umsatzminus im Vorjahr nun mit einem Plus von einem Prozent wieder leicht zugelegt. 2010/11 kamen die deutsche und die österreichische Praxis auf 374 Millionen Euro. Der Umsatz pro Berufsträger liegt bei 720.000 Euro.

Allen & Overy und Clifford

Allen & Overy hat im Geschäftsjahr 2010 ihren weltweiten Umsatz um 7 Prozent gesteigert. Die Kanzlei erwirtschaftete 1,26 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs um 6 Prozent auf 512,6 Millionen Euro vor Steuern. Etwas geringer fiel das globale Umsatzplus von Clifford Chance aus: Die Kanzlei legte um 2 Prozent zu und setzte 2010 insgesamt 1,35 Milliarden Euro um.

Umsatz

Clifford Chance hat den Umsatzrückgang des Vorjahres fast wieder wett gemacht. Im Geschäftsjahr 2010/11, das am 30. April endete, stieg der Umsatz in Deutschland um 8 Prozent auf 193,8 Millionen Euro. Im Vorjahr war er um 8,4 Prozent auf 179,5 Millionen Euro gesunken.

Umsatzzahlen

Das Geschäft von Rödl & Partner hat im Geschäftsjahr 2010 deutlich stärker an Fahrt gewonnen. Die multidisziplinäre Einheit steigerte ihren weltweiten Umsatz um acht Prozent auf 235,2 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte sie nur ein Plus von vier Prozent verbucht.

Umsatzzahlen

Die beiden deutschen Büros von Osborne Clarke haben in ihrem abgelaufenen Geschäftsjahr 20,3 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Das bedeutet ein Plus von knapp 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Umsatzwachstum beruht offenbar auf einer qualitativen Verbesserung des Geschäfts und nicht auf personellem Zuwachs, denn die Berufsträgerzahl blieb etwa gleich groß.

Umsatzsteuer

Der Rechtsanwalt und Steuerberater Carsten Höink (37) ist als Partner zur WP-Gesellschaft KPMG in Düsseldorf gewechselt. Der Umsatzsteuerexperte war beim Wettbewerber Ernst & Young erst seit Ende 2010 Director, was dem Status eines Salary-Partners vergleichbar ist. Zuvor arbeitete er fünf Jahre bei Flick Gocke Schaumburg.