Kanzleiumsätze

Mayer Brown

Die deutschen Büros von Mayer Brown haben im Geschäftsjahr 2010 ihren Umsatz moderat um 3,2 Prozent auf 42,5 Millionen Euro gesteigert. Allerdings erzielte die Kanzlei dies mit 12,1 Prozent weniger Berufsträgern. Dementsprechend stieg auch der Umsatz pro Berufsträger (UBT) um 17,1 Prozent und liegt nun bei 553.000 Euro. Weil gleichzeitig die Kostenquote um 2,6 Prozent auf nun 67,4 Prozent sank, erhöhte die Sozietät ihren Gewinn auf 13,5 Millionen Euro.

Luther

Die deutschen Luther-Büros haben ihr Ende Juni abgelaufenes Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 3,4 Prozent abgeschlossen. Im ersten Jahr unter der Doppelspitze der Managing-Partner Prof. Dr. Hans-Georg Hahn und Dr. Markus Sengpiel erwirtschaftete die Sozietät 79 Millionen Euro. Mit ihren sechs ausländischen Büros eingerechnet steigerte sie das Gesamtergebnis sogar auf 88 Millionen Euro.

Umsatz

Für das Geschäftsjahr 2010 melden die deutschen Norton Rose-Büros unter Managing-Partner Alexander von Bergwelt eine Umsatzsteigerung um 7,6 Prozent auf 31,7 Millionen Euro. Nach einem Minus von 5,0 Prozent 2009 hat die Kanzlei damit die Trendwende geschafft.

Freshfields Bruckhaus Deringer

Freshfields hat nach einem deutlichen Umsatzminus im Vorjahr nun mit einem Plus von einem Prozent wieder leicht zugelegt. 2010/11 kamen die deutsche und die österreichische Praxis auf 374 Millionen Euro. Der Umsatz pro Berufsträger liegt bei 720.000 Euro.

Allen & Overy und Clifford

Allen & Overy hat im Geschäftsjahr 2010 ihren weltweiten Umsatz um 7 Prozent gesteigert. Die Kanzlei erwirtschaftete 1,26 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs um 6 Prozent auf 512,6 Millionen Euro vor Steuern. Etwas geringer fiel das globale Umsatzplus von Clifford Chance aus: Die Kanzlei legte um 2 Prozent zu und setzte 2010 insgesamt 1,35 Milliarden Euro um.

Umsatz

Clifford Chance hat den Umsatzrückgang des Vorjahres fast wieder wett gemacht. Im Geschäftsjahr 2010/11, das am 30. April endete, stieg der Umsatz in Deutschland um 8 Prozent auf 193,8 Millionen Euro. Im Vorjahr war er um 8,4 Prozent auf 179,5 Millionen Euro gesunken.

Umsatzzahlen

Das Geschäft von Rödl & Partner hat im Geschäftsjahr 2010 deutlich stärker an Fahrt gewonnen. Die multidisziplinäre Einheit steigerte ihren weltweiten Umsatz um acht Prozent auf 235,2 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte sie nur ein Plus von vier Prozent verbucht.