Kartellrecht

Kartellrecht

Allen & Overy verstärkt zum August ihre Kartellrechtspraxis mit einem namhaften Zugang: Von White & Case wechselt Dr. Börries Ahrens, der mit seiner Arbeit für Edeka im kartellrechtlichen Streit um den Kauf von Tengelmann-Märkten besonders profiliert im Markt unterwegs war. White & Case verliert mit Ahrens die bisher zentrale Figur ihrer deutschen Kartellrechtspraxis.

Kartellrecht

Die Münchner Kartellrechtsboutique Buntscheck verstärkt sich zum Juli auf Partnerebene: Dr. Tatjana Mühlbach (43) wechselt von Milbank Tweed Hadley & McCloy, wo sie als Associate der renommierten Kartellrechtspraxis angehörte.

Deutsche Bahn

Gerüchte kursierten schon seit Wochen, nun ist es amtlich: Die langjährige Rechtsabteilungsleiterin der Deutschen Bahn Marianne Motherby wird das Unternehmen Ende Juni verlassen. Ihr Nachfolger wird Dr. Alexander Gommlich, ebenfalls schon seit Jahren bei der Bahn. Seit April hat die Abteilung zudem eine neue Struktur: Aus zuvor sieben Hauptabteilungen wurden vier.

Kartellrecht

Die US-Kanzlei Hausfeld verstärkt ihr junges Berliner Büro zum April mit einem weiteren Kartellrechtler. Aus dem Düsseldorfer Büro von Jones Day wechselt Dr. Alex Petrasincu (37), er steigt als Counsel ein.

Kanzleifusion

Die international tätigen US-Kanzleien Squire Patton Boggs und Carroll Burdick & McDonough fusionieren zum März. Beide Einheiten sind auch in Deutschland vertreten: Squire an den Standorten Frankfurt und Berlin, Carroll Burdick unterhält ein kleines Büro in Böblingen bei Stuttgart. Die neue Einheit wird Squire Patton Boggs heißen – der Name Carroll Burdick verschwindet.

  Juve Plus Rückblick

Kartellschadensersatz, Haftungsfälle und immer noch Spätfolgen der Finanzkrise: Die Prozesspraxen der Kanzleien waren im zurückliegenden Jahr bestens ausgelastet. Und es sieht nicht danach aus, als ob sich daran etwas ändert: Allein die VW-Abgasaffäre dürfte Heerscharen von Anwälten auf Jahre hinaus gut beschäftigen. Wir blicken zurück auf zehn der wichtigsten Verfahren des Jahres 2015.

  Juve Plus Schadensersatz

Die Huk Coburg ist vor dem Landgericht Düsseldorf mit ihrer Klage gegen das Autoglas-Kartell gescheitert. Der Versicherer fordert knapp 22 Millionen Euro Schadensersatz, inklusive Zinsen etwa das Doppelte. Die Huk als indirekt Betroffene konnte das Gericht aber letztlich nicht davon überzeugen, dass die direkt kartellgeschädigten Autohersteller ihren Schaden an sie weitergereicht haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Start in Deutschland

Dr. Christopher Rother, bisher Leiter für Regulierungs-, Wettbewerbs- und Kartellrecht der Deutschen Bahn, steigt als Managing-Partner im neuen deutschen Büro von Hausfeld in Berlin ein. Die US-Klägerkanzlei holt nach JUVE-Informationen zudem einen weiteren Partner.

Freshfields vor der Entscheidung

Immer wieder hatte es bei Freshfields Bruckhaus Deringer in der Vergangenheit Diskussionen über den Sinn und Zweck von zwei Standorten im Rheinland – in Köln und in Düsseldorf – gegeben. Doch dieses Mal wird es ernst: Abgeordnetengruppen aus beiden Büros verhandeln aktuell über die Zusammenlegung der Rhein-Standorte. Das Ziel ist eine Entscheidung darüber, welcher künftig nicht mehr auf dem Briefkopf steht. Ein Ergebnis der Konsultationen soll Anfang 2016 bekannt gegeben werden. Partner sprechen von einem "basisdemokratischen, und derzeit noch offenen Prozess".

Alles auf Anfang

McDermott Will & Emery wagt einen Neustart im Kartellrecht. Nachdem die Kanzlei nach mehreren Partnerabgängen in Brüssel kein Kartellrechtsteam mehr hatte, verstärkt sie sich Mitte Dezember mit Christian Krohs von KPMG Law. Der 44-Jährige wechselt als Partner in das Düsseldorfer Büro von McDermott. Begleitet wird er voraussichtlich von zwei Associates, mit denen er bereits seit mehreren Jahren zusammenarbeitet.