Insolvenzen

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Das Management der Helkon SK hat vom Insolvenzverwalter der Helkon Media AG die Mehrheitsbeteiligung an der Filmgruppe erworben. Helkon Media hielt bislang 91 Prozent an Helkon SK. Das Unternehmen hatte diese Beteiligung im Frühjahr 2001 erworben, im Oktober des folgenden Jahres war dann das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Helkon SK ist eine der größten unabhängigen Filmgruppen Europas, zu der auch die englische Redbus Distributionsgesellschaft mit Filmtiteln wie etwa "The Gift" und "Open Water" zählt. Berater Helkon SK

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Kirchmedia und die Eos-Gruppe haben zur Filmrechteverwertung das Gemeinschaftsunternehmen Kineos gegründet. Die insolvente Kirchmedia und Beta Film sind zu gleichen Anteilen an dem Jointventure beteiligt. Die von Jan Mojto, ehemaliges Vorstandsmitglied Kirchs, gehaltene Eos hatte aus der Insolvenzmasse des Unternehmens bereits zuvor alle Anteile der Beta Film erworben, bei der die internationale Filmbibliothek konzentriert war. Der jetzt erfolgte Abschluss des Bieterverfahrens um die nationale Filmbibliothek Kirchs bedeutet die Beendigung des operativen Geschäfts des insolventen Filmhändlers. Die Rechte an der rund 12.000 Titel umfassenden nationalen Bibliothek erstrecken sich bis ins Jahr 2012. Berater Eos-Gruppe

Wechsel in München

Der auf Bauinsolvenzen spezialisierte Münchner Anwalt Dr. Claus Schmitz hat sich der Baurechtsboutique Kraus Sienz & Partner angeschlossen. Der 41-Jährige war bisher Partner der Insolvenzverwalterkanzlei Müller-Heydenreich Beutler & Kollegen.Müller-Heydenreich ist eine der großen Verwalterkanzleien in München und hat sich vor allem aufgrund der Aktivitäten von Schmitz einen guten Ruf an der Schnittstelle von Privatem Bau- und Insolvenzrecht erarbeitet.

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Die börsennotierte britische Ricardo plc hat ihre deutschen Tochtergesellschaften der erst 2003 erworbenen IFT-Gruppe gesellschaftsrechtlich restrukturiert und zugleich eine Barkapitalerhöhung durchgeführt. Das operative Geschäft des Entwicklungs- und Beratungsdienstleisters im Automobilzuliefererbereich ist hierzulande künftig in der Ricardo Deutschland GmbH gebündelt. Mit den generierten Mitteln wird unter anderem die beim Erwerb vor zwei Jahren strukturierte Fremdfinanzierung abgelöst. Das Volumen der Gesamttransaktion wurde mit 30 Millionen Euro angegeben.

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Die DyStar Textilfarben GmbH wird innerhalb von zwei Jahren rund 40 Prozent der 1.900 Arbeitsstellen in Deutschland abbauen. Betroffen sind die Standorte Frankfurt, Ludwigshafen und Leverkusen. Ein Großteil der insgesamt 750 Stellen wird nach Asien verlagert. Für die vom Personalabbau betroffenen Mitarbeiter werden Transfergesellschaften installiert. DyStar, ein ehemaliges Jointventure der Textilfarbensparten von Bayer, BASF und Hoechst, war im August 2004 an den amerikanischen Finanzinvestor Platinum Equity aus Los Angeles verkauft worden. Weltweit beschäftigt der Konzern rund 3.900 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2003 erzielte es einen Umsatz von rund 791 Millionen Euro.

Insolvenzkanzlei wächst in Berlin

Die Aachener Insolvenzkanzlei Mönning & Georg hat im April zwei Anwälte in ihr Berliner Büro aufgenommen.Neuer Partner wurde Kurt Rebholz. Der Jurist war seit 2001 in eigener Kanzlei tätig und dort insbesondere auf die Durchsetzung insolvenzspezifischer Ansprüche und allgemeines Wirtschaftsrecht spezialisiert. Zuvor war er fünf Jahre bei der renommierten Berliner Insolvenzverwalterpraxis Feser & Spliedt angestellt.

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Wovon leben Anlegeranwälte? Von Anlegern, genauer: geprellten Anlegern, noch genauer: vielen geprellten Anlegern. Daher dürfte sich die Zunft seit ein paar Wochen wie im Paradies vorkommen. Schließlich sind im März innerhalb von zwei Wochen rund 60.000 neue potenzielle Kunden hinzugekommen. Am 14. des Monats meldete das Frankfurter Wertpapierhandelshaus

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Die öffentlich-rechtliche Landesbank Berlin (LBB) wird Anfang 2006 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Gleichzeitig soll sie mit der Aufgabe des Trägers der Berliner Sparkasse beliehen werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat der Berliner Senat Mitte März beschlossen.

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Die Kinowelt GmbH hat aus der Insolvenzmasse von KirchMedia sämtliche DVD-Rechte der Filmbibliothek sowie eine große Anzahl weiterer Filmrechte für Deutschland und Österreich bis einschließlich 2012 erworben. Das rund 5.500 Spielfilme und TV-Serien umfassende Paket beinhaltet unter anderem Klassiker wie "Sissi", "Der Name der Rose" und die "Feuerzangenbowle" aber auch aktuelle Titel wie den kürzlich mit vier Oscars prämierten Spielfilm "Millionen Dollar Baby". Berater Kinowelt

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Die Münchner GPC Biotech AG hat im März die wichtigsten Vermögenswerte der insolventen Axxima Pharmaceuticals AG erworben. Axxima, ein Münchner Unternehmen für Medikamententwicklung im Bereich Kinasen, hatte im Dezember 2004 Insolvenz angemeldet. Die Vermögenswerte wurden in eine neu gegründete Auffanggesellschaft übertragen. Einige Altinvestoren, unter der Führung von TVM Techno Venture Management, sowie neue Investoren statteten die Auffanggesellschaft mit zusätzlichen 8,7 Millionen Euro aus. GPC Biotech, die auf die Entwicklung neuartiger Krebsmedikamente spezialisiert ist, erwarb die Gesellschaft daraufhin in einer zahlungsneutralen Transaktion durch Ausgabe von rund 1,3 Millionen neuer Aktien für einen Gesamtwert von 13,7 Millionen Euro. Berater GPC Biotech

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Die Insolvenzen größerer Unternehmen, also insbesondere von Personen- und Kapitalgesellschaften, gingen im vergangenen Jahr um knapp sechs Prozent gegenüber 2003 zurück. 22.424 Verfahren dieses Segments zählte das Statistische Bundesamt für 2004, teilte die Behörde Anfang März mit.