Cum-Ex

  Juve Plus Vergleich

Der langwierige Streit zwischen der HypoVereinsbank (HVB) und ihrem inzwischen verstorbenen Kunden Rafael Roth und dessen Sohn Yoram ist beendet. Nach JUVE-Informationen haben sich die Parteien außergerichtlich geeinigt. Den Löwenanteil des Steuerschadens übernimmt die HVB. Sie prüft nun, ehemalige Vorstände für die misslungenen Cum-Ex-Geschäfte in Haftung zu nehmen.

Cum-Ex-Geschäfte

Der gekündigte Steuerchef der Unicredit-Tochter HypoVereinsbank (HVB) Frank Tibo attackiert seinen ehemaligen Arbeitgeber scharf. In einem Schreiben an Aufsichts- und Betriebsräte erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Bank, deren Rechtsabteilung und Vorstandschef Dr. Theodor Weimer.

  Juve Plus Cum-Ex-Prozess

Vor dem Landgericht Frankfurt hat heute der Schadensersatzprozess zwischen der HypoVereinsbank (HVB) und ihrem früheren Kunden Rafael Roth wegen Cum-Ex-Geschäften begonnen. Es geht um einen dreistelligen Millionenbetrag. Die Bank erhielt in ihrem Kampf um Schadensersatz zum Auftakt einen deutlichen Dämpfer, die früheren Dewey & LeBoeuf-Partner Dr. Hanno Berger und Dr. Kai-Uwe Steck müssen dagegen wenig befürchten. Sie hatten in dem streitigen Komplex maßgeblich beraten.

  Juve Plus Cum-Ex-Deals

Ein hochrangiger ehemaliger Mitarbeiter aus der Rechtsabteilung der Schweizer Bank J. Safra Sarasin sitzt wegen möglicher Verletzung des Bankgeheimnisses seit Wochen in Untersuchungshaft. Die Züricher Staatsanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit den umstrittenen Cum-Ex-Geschäften gegen ihn.

In eigener Sache

Der JUVE-Redakteur Volker Votsmeier wurde gestern als 'Fachjournalist des Jahres' mit dem zweiten Preis des 'Karl Theodor Vogel Preises' der Deutschen Fachpresse ausgezeichnet. Die Jury verlieh ihm den mit 5.000 Euro dotierten Preis für seinen Artikel 'Brand im Casino' zum Thema Cum-Ex-Geschäfte.

Nach Cum-Ex-Skandal

Die HypoVereinsbank (HVB) hat die Spitze ihrer Steuerabteilung ausgetauscht. Wie erst jetzt bekannt wurde, musste der langjährige Leiter der Abteilung das Unternehmen verlassen und befindet sich darüber derzeit in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen. Der Führungswechsel steht nach JUVE-Recherchen auch im Zusammenhang mit umstrittenen Cum-Ex-Geschäften, wegen denen im HVB-Umfeld drei staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren laufen.

  Juve Plus Cum-Ex-Klage

Im viel beachteten Streit um Cum-Ex-Transaktionen hat der Bundesfinanzhof die Klage der Hamburger Investmentfirma DWH an das Finanzgericht Hamburg zurückverwiesen. Zugleich verneinte er den Übergang des wirtschaftlichen Eigentums der Aktien in diesem Fall und damit den Anspruch auf eine Erstattung der Kapitalertragsteuer.

Sarasin

Eine Schweigegeldaffäre rund um Cum-Ex-Geschäfte wirft Schatten auf die Schweizer Bank J. Safra Sarasin. Unter Druck ist die Bank unterdessen kürzlich auch an anderer Stelle geraten: Der Unternehmer und Ex-AWD-Chef Carsten Maschmeyer hat Strafanzeige gegen das Geldhaus gestellt, dem er Verletzung des Bankgeheimnisses vorwirft. Er reichte die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Zürich ein und mandatierte dafür den Hamburger Strafrechtler Gerhard Strate.

  Juve Plus Umstrittene Cum-Ex-Deals

Ein weiterer bekannter Investor geht wegen fehlgeschlagener Cum-Ex-Geschäfte gegen seine Bank vor. Der AWD-Gründer und Milliardär Carsten Maschmeyer kündigte eine Klage gegen die Schweizer Bank Sarasin an. Es geht um einen zweistelligen Millionenbetrag. In Maschmeyers Gefolge investierten weitere prominente Persönlichkeiten in die umstrittenen Geschäfte, darunter der Hamburger Medienanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz.

Kommentar

Nun holt er zum Gegenschlag aus: Dr. Hanno Berger hat Strafanzeige gegen sechs Finanzbeamte gestellt. Sie seien verantwortlich dafür, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermittelt. Die Cum-Ex-Geschäfte eines Berger-Mandanten mit Hilfe der HypoVereinsbank (HVB) hatten die Ermittler auf den Plan gerufen.

  Juve Plus Cum-Ex-Deals

Zwei Pensionsfonds der US-Firma Acorn erhalten keinen Schadensersatz von der Bundesrepublik Deutschland. Sie scheiterten mit ihrer Klage vor dem LG Bonn. Die US-Fonds hatten sich an Cum-Ex-Geschäften beteiligt, warten aber seit Jahren auf die Erstattung der Kapitalertragsteuer.