IPO

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Die Münchner Immobiliengesellschaft Ariston Real Estate ist im Geregelten Markt der Frankfurter Börse gestartet. Die Baader Wertpapierhandelsbank platzierte inklusive Mehrzuteilungsoption rund 3,24 Millionen Aktien. Das Emissionsvolumen lag bei 24,3 Millionen Euro, wovon 22,5 Millionen der Gesellschaft zuflossen. Die erst im Jahr 2005 gegründete Ariston will mit dem eingesammelten Geld bei einem Investionsvolumen von 5 bis 25 Millionen Euro je Objekt ihren Immobilienbestand von derzeit 77 Millionen auf 250 Millionen Euro aufstocken. (René Bender)

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Die von Heiner Kamps geführte Investmentholding International Food Retail Capital (IFR Capital) hat mit dem Börsengang in London einen Erlös von 135 Millionen Euro erzielt. Die Aktien wurden zu je einem Euro platziert. In der IFR Capital sollen nach Medienberichten die Fischrestaurantkette Nordsee und mehrere Großbäckereien aufgehen.

  Juve Plus Dufter IPO

Der Duft- und Aromenhersteller Symrise ist am vergangenen Montag im Prime Standard der Frankfurter Börse gestartet. Das Emissionsvolumen betrug 1,4 Milliarden Euro, in Deutschland ist dies damit der größte IPO des Jahres 2006. Symrise erlöste brutto etwa 652 Millionen Euro. 15 Prozent der Aktien gingen an Privatanleger, der Rest an professionelle Investoren.

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Der österreichische Anlagenbauer BDI Biodiesel hat seinen IPO am Prime Standard in Frankfurt vollzogen. Das Emissionsvolumen lag bei rund 83 Millionen Euro, davon flossen dem Grazer Unternehmen rund 43 Millionen Euro zu. Konsortialführer war Sal. Oppenheim, den Co-Lead hatte die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG. BDI Biodiesel stellt Anlagen zur Produktion von Biodiesel her und setzte mit 70 Mitarbeitern im ersten Halbjahr 2006 knapp 39 Millionen Euro um. (René Bender)

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Der Bioethanol-Hersteller CropEnergies ist am Parkett der Frankfurter Börse gestartet. Das Unternehmen platzierte im Prime Standard 25 Millionen Aktien, das Emissionsvolumen lag bei rund 200 Millionen Euro. Eine Mehrzuteilungsoption, die dem Mutterkonzern Südzucker zugeflossen wäre, wurde nicht ausgeübt. Der Mannheimer Zuckerproduzent Südzucker bleibt mit rund 71 Prozent der Anteile weiter Mehrheitsaktionär. CropEnergies stellt aus Getreide und künftig auch Zuckerrüben Bioethanol für den Einsatz als Kraftstoff in Fahrzeugen her und erzielte im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres einen Umsatz von 65 Millionen Euro. Konsortialführer war die Deutsche Bank. (René Bender)

  Juve Plus Zweitgrößter Börsengang des Jahres

Die Immobilienholding Gagfah ist Mitte Oktober an der Frankfurter Börse gestartet. Der US-Finanzinvestor Fortress hatte den IPO seiner Immobiliengruppe aufgrund des starken Investoreninteresses um ein paar Tage vorgezogen. Mit einem Emissionsvolumen von 853 Millionen Euro ist es nach Wacker Chemie der zweitgrößte IPO des Jahres.

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Der Halbleiterkonzern Infineon hat seine Speicherchiptochter Qimonda in New York an die Börse gebracht. Das Emmissionsvolumen belief sich auf 546 Millionen US-Dollar, Konsortialführer des IPOs waren Credit Suisse, Citigroup und JP Morgan. Ein Börsengang in Deutschland ist nach Unternehmensangaben derzeit nicht geplant. Qimonda ist ein Hersteller von Speicherprodukten und wurde Anfang Mai dieses Jahres von der Infineon-Technologie AG ausgegliedert. Qimonda beschäftigt rund 10.500 Mitarbeiter weltweit, davon 4.300 in Deutschland, und erzielte 2005 einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro.

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Der private Briefdienstleister PIN Group hat die Wettbewerber Citipost und West Mail übernommen. Citipost agiert mit rund 1500 Zustellern und 200.000 Sendungen täglich in großen Teilen Niedersachsens und den ostdeutschen Bundesländern, während sich das Zustellangebot von West Mail mit 420 Zustellern und täglich 100.000 Sendungen auf das gesamte Rheinland, den Niederrhein und das Bergische Land erstreckt. Die Verlagsgruppe Madsack als bisheriger Citipost-Gesellschafter und die West Mail-Gesellschafter DuMont Schauberg, Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft und W. Girardet erhielten für den Verkauf ihrer Anteile im Gegenzug Aktien an der PIN Group.

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Der Börsenjournalist Egbert Prior ist mit der neu gegründeten Prior Capital AG selbst an die Börse gegangen. Die VEM begleitete den IPO im Freiverkehr der Frankfurter Börse. Ungewöhnlich an dem Börsengang ist, dass Prior mit dem Erlös aus dem Emissionsvolumen von rund 5,2 Millionen Euro erst eine Beteiligungsgesellschaft nach dem Vorbild eines Hedgefonds aufbauen will. Bislang existiert noch keine nennenswerte Unternehmenstätigkeit. Prior wurde als Herausgeber der "Prior-Börse während des Aktienbooms zum Ende der 1990er Jahre mit Anlegeempfehlungen bekannt, die zu massiven Kursbewegungen führten. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin wegen angeblicher Insidergeschäfter mehrfach Ermittlungsverfahren eingeleitet, konnte Prior dies aber nicht nachweisen.

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Das Regensburger Biotechnologieunternehmen Geneart ist an den Entry Standard der Frankfurter Börse gegangen. Das Emissionsvolumen belief sich auf rund 23,2 Millionen Euro, Konsortialführer des IPOs war die West LB. Geneart produziert künstliche Gene für die Pharmaindustrie und steigerte im vergangenen Jahr seinen Umsatz in dem noch jungen Markt von 2,5 auf 4,5 Millionen Euro. Die bisherigen Investoren, Equinet Partners und S-Refit, stiegen aus dem Unternehmen aus. (René Bender)

  Juve Plus IPO von Standard Life

Der schottische Versicherer Standard Life ist in der vergangenen Woche an die Londoner Börse gegangen. Mit einer Kapitalaufnahme von 1,1 Milliarden Pfund und einem Börsenwert von 4,7 Milliarden Pfund war dies der größte IPO in England seit sechs Jahren.Die Investmentbanken Merrill Lynch und UBS begleiteten die Transaktion als Konsortialführer. Der fünftgrößte britische Versicherer hat weltweit rund sieben Millionen Kunden und verwaltet ein Vermögen von rund 170 Milliarden Euro. Nach Kosteneinsparungen und Umstrukturierungen war Standard Life 2005 in die Gewinnzone zurückgekehrt.