Kanzleiumsätze

Kanzlei-Umsatz

Die deutsche Partnerschaft von Allen & Overy hat in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 124 Millionen Euro erzielt. Damit steigerte sie ihre Einnahmen gegenüber dem Vorjahr, in dem sie 118 Millionen Euro erwirtschaftet hatte, um 5,1 Prozent. Wenig verändert hat sich dagegen der Umsatz pro Berufsträger (UBT). Dieser entsprach mit 639.000 Euro fast dem des Vorjahres (638.000 Euro).

Mehr als ein Drittel

Die drei deutschen Büros von Watson Farley & Williams haben in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um satte 34,6 Prozent steigern können. Sie erzielten insgesamt einen Umsatz von 24,9 Millionen Euro. International fiel das Wachstum mit einem Plus von 14,6 Prozent deutlich niedriger aus. Weltweit kommt die britische Kanzlei auf einen Umsatz von umgerechnet 144 Millionen Euro.

Kanzleiumsätze

Die deutschen und österreichischen Anwälte von Freshfields Bruckhaus Deringer haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 ein Umsatzwachstum von 6,6 Prozent erreicht. Der Umsatz der sechs deutschen Standorte lag bei knapp 355 Millionen Euro, Wien steuerte knapp 45 Millionen Euro zum Gesamttopf bei.

Rekordumsatz

Die drei deutschen Büros von Osborne Clarke haben im Geschäftsjahr 2013/14 rund 30 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr (25,7 Millionen Euro) eine Steigerung von über 16 Prozent und gleichzeitig einen neuen Rekordumsatz hierzulande.

Kanzleiumsätze

Die Rechtsberatungssparte der MDP-Kanzlei Rödl & Partner hat ihren Umsatz 2013 erneut gesteigert. In der Rechts- und Steuerrechtsberatung setzte die Kanzlei in Deutschland 81,9 Millionen Euro um, das sind 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz pro Berufsträger stieg marginal auf 392.000 Euro.

Neue Rekordwerte

Noerr hat ihren Umsatz in Deutschland 2013 um rund 15 Prozent auf 164,5 Millionen Euro gesteigert. Dabei legte die Kanzlei auch in der Produktivität ihrer Anwälte, dem Umsatz pro Berufsträger (UBT) deutlich zu. Er stieg um 10,5 Prozent auf knapp 525.000 Euro. Sowohl der erzielte deutsche Umsatz als auch der UBT sind neue Rekordwerte für die Kanzlei.

Umsätze 2013

Der Positivtrend bei den Kanzleiumsätzen des Geschäftsjahres 2013, der sich schon bei einigen der größten Sozietäten abzeichnete, setzt sich fort: Auch Kapellmann und Partner und GSK Stockmann + Kollegen, beide mit einem ausgeprägten Schwerpunkt in der Immobilienbranche, steigerten ihren Umsatz. Beide legten sogar recht deutlich zu.

Ausbau

Heisse Kursawe Eversheds eröffnet zum April ein Büro in Berlin. Es ist der dritte Standort der Kanzlei in Deutschland. Die Kanzlei geht dort zunächst mit einem kleineren Team an den Start, das sich vor allem auf die arbeits- und vergaberechtliche Beratung konzentriert. Ihre Arbeitsrechtspraxis ist zugleich Haupttreiber des letztjährigen Umsatzwachstums. Mit 29,2 Millionen Euro konnte HKE im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zulegen.

Hogan Lovells

Die fünf deutschen Büros von Hogan Lovells haben auch 2013 ihren Umsatz gesteigert. Allerdings fiel dieser mit 151,8 Millionen Euro nur um 1,64 Prozent höher als im Vorjahr aus. Weltweit verzeichnete die Kanzlei einen Umsatzzuwachs um 5,2 Prozent auf 1,72 Milliarden US-Dollar.

Weil Gotshal

Die US-Kanzlei Weil Gotshal & Manges hat in Deutschland ihren Umsatz 2013 um 4,6 Prozent auf 55,1 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz pro Berufsträger sank dabei von 984.000 Euro auf 950.000 Euro, weil die Kanzlei von 53 auf 58 Anwälte wuchs. Damit liegt sie bei der Produktivität ihrer Anwälte wie gewohnt weit vorne, wenn auch erstmals seit Jahren nicht mehr an der Spitze. Mit einem UBT von 990.000 Euro ist Quinn Emanuel nun das Maß der Dinge in Sachen Produktivität.