Kanzleiumsätze

Hogan Lovells

Hogan Lovells hat 2014 in Deutschland rund 141 Millionen Euro umgesetzt. Das sind gut zehn Millionen Euro und damit rund sieben Prozent weniger als 2013. Allerdings geht dies darauf zurück, dass die Kanzlei ihr Berliner Büro Ende 2013 geschlossen hat. Darum bereinigt erzielten die vier verbliebenen Büros in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München den gleichen Umsatz wie 2013. Weltweit legte die Kanzlei dagegen zu, der Umsatz wuchs um 3,6 Prozent auf 1,78 Milliarden US-Dollar.

Sattes Plus

Als erste Kanzlei hat Heuking Kühn Lüer Wojtek ihre Umsätze für das Jahr 2014 bekannt gegeben. Diese stiegen um mehr als zwölf Prozent auf 121 Millionen Euro. Erst im Vorjahr hatte Heuking erstmals die 100-Millionen-Euro-Schwelle geknackt. Wichtiger noch als die Umsatzsteigerung: Dank einer niedrigen Kostenquote bleibt ein satter Gewinn.

Umsätze 2013/14

Erneut Rekordeinnahmen für die wirtschaftsberatenden Anwälte in Deutschland: Unter den aktuellen JUVE-Top-75 finden sich eine ganze Reihe von Kanzleien, die heute bessere Kennzahlen vorweisen können als im Boomjahr 2007/08. Doch der Wettbewerb ist nichtsdestotrotz deutlich schärfer geworden.

Hamburg

Der Umsatzsteuerspezialist Dr. Hendrik Marchal wechselt zum September von der Münchner Steuerrechtsboutique Küffner Maunz Langer Zugmaier ins Hamburger Büro von Gleiss Lutz. Der 37-Jährige, der bis Frühjahr 2012 bereits am Berliner Gleiss-Standort tätig war, steigt als assoziierter Partner ein.

Umsatz

Die deutsche Praxis von Linklaters hat ihr erfolgreichstes Jahr seit der Trennung vom Kölner Büro im Jahr 2007 abgeschlossen. Die Kanzlei verzeichnete zum Ende des Geschäftsjahres im April 2014 Einnahmen von 178 Millionen Euro. Damit wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozent.

Kanzlei-Umsatz

Die deutsche Partnerschaft von Allen & Overy hat in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 124 Millionen Euro erzielt. Damit steigerte sie ihre Einnahmen gegenüber dem Vorjahr, in dem sie 118 Millionen Euro erwirtschaftet hatte, um 5,1 Prozent. Wenig verändert hat sich dagegen der Umsatz pro Berufsträger (UBT). Dieser entsprach mit 639.000 Euro fast dem des Vorjahres (638.000 Euro).

Mehr als ein Drittel

Die drei deutschen Büros von Watson Farley & Williams haben in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um satte 34,6 Prozent steigern können. Sie erzielten insgesamt einen Umsatz von 24,9 Millionen Euro. International fiel das Wachstum mit einem Plus von 14,6 Prozent deutlich niedriger aus. Weltweit kommt die britische Kanzlei auf einen Umsatz von umgerechnet 144 Millionen Euro.

Kanzleiumsätze

Die deutschen und österreichischen Anwälte von Freshfields Bruckhaus Deringer haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 ein Umsatzwachstum von 6,6 Prozent erreicht. Der Umsatz der sechs deutschen Standorte lag bei knapp 355 Millionen Euro, Wien steuerte knapp 45 Millionen Euro zum Gesamttopf bei.

Rekordumsatz

Die drei deutschen Büros von Osborne Clarke haben im Geschäftsjahr 2013/14 rund 30 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr (25,7 Millionen Euro) eine Steigerung von über 16 Prozent und gleichzeitig einen neuen Rekordumsatz hierzulande.

Kanzleiumsätze

Die Rechtsberatungssparte der MDP-Kanzlei Rödl & Partner hat ihren Umsatz 2013 erneut gesteigert. In der Rechts- und Steuerrechtsberatung setzte die Kanzlei in Deutschland 81,9 Millionen Euro um, das sind 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz pro Berufsträger stieg marginal auf 392.000 Euro.