Kanzleiumsätze

Weitere Megafusion

Zum Juni kommenden Jahres schließt sich die britische Kanzlei Norton Rose mit dem US-Wettbewerber Fulbright & Jaworski zusammen. Mit 3.800 Anwälten und einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro wird Norton Rose Fulbright weltweit zu den zehn größten Sozietäten gehören.

Kanzleikennwerte 2012

Unterm Strich war das Geschäftsjahr 2011/12 in puncto Umsatzentwicklung ein gutes Jahr für wirtschaftsberatende Kanzleien: Die 50 umsatzstärksten Sozietäten in Deutschland erwirtschafteten rund 3,8 Milliarden Euro. Ein Rekordwert im Vergleich zum Vorjahr und selbst in der Boomphase 2007/08 wurde kein solcher Spitzenwert erwirtschaftet.

Umsatz

In ihrem Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr hat Baker & McKenzie einen Umsatz von 85,7 Millionen Euro erzielt. Damit musste die Kanzlei einen Umsatzrückgang in Höhe von rund sechs Prozent verkraften.

Umsatzsprung

Im Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr haben die deutschen Büros von Norton Rose ihren Umsatz um 26,8 Prozent auf 40,2 Millionen Euro gesteigert. Hauptursache des Wachstums ist die personelle Verstärkung durch die Ex-DLA-Mannschaft, die im Frühjahr 2011 am neuen Hamburger Standort dazukam.

Wachstum

Luther hat die Kennzahlen für ihr im Juni abgelaufenes Geschäftsjahr vorgelegt. Die Kanzlei steigerte ihren bundesweiten Umsatz um 8,9 Prozent auf 86 Millionen Euro. Addiert um ihren ausländischen Büros kommt die Kanzlei auf 94 Millionen Euro Umsatz.

Umsätze

Ashurst hat an Rückenwind verloren. Nachdem die Kanzlei im vergangenen Jahr ein zweistelliges Umsatzplus zu verzeichnen hatte, legten die Einkünfte im abgelaufenen Geschäftsjahr nur um rund 3 Prozent zu.

Umsatzplus

Die deutschen Büros von Watson Farley & Williams können umsatzmäßig auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Anwälte in München und Hamburg erwirtschafteten im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende April 2012 rund 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die multidisziplinär aufgestellte Kanzlei erzielte ein Jahresergebnis von 17,7 Millionen Euro.

Umsätze

Starker Einnahmeanstieg für Bird & Bird in Deutschland: Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Kanzlei insgesamt 60,8 Millionen Euro, über 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Die britische Sozietät ist damit nach einem eher durchwachsenen Jahr 2010/11 auf die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Umsatz

Der deutschen Praxis von Linklaters ist es nicht gelungen, die Aufwärtsbewegung des Geschäftsjahrs 2010/2011 fortzusetzen. In der nun abgelaufene Abrechnungsperiode erzielt die britische Top-Kanzlei Einnahmen in Höhe von 167,3 Millionen Euro – ein Rückgang um 0,7 Prozent.

Aufwärts

Die Umsätze von Allen & Overy steigen auch in Deutschland wieder. Die Kanzlei setzte im Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr 113 Millionen Euro um, 12,7 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit kehrte sie nach einem leichten Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2010/11 nicht nur wieder ins Plus zurück. Die deutsche Praxis lag damit sogar deutlich über dem weltweiten Umsatzwachstum von 6 Prozent und trug insgesamt gut mit 10,8 Prozent zum weltweiten Ergebnis von 1,45 Milliarden Euro bei.

White & Case

White & Case hat im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland knapp zwei Prozent weniger umgesetzt als 2010. Ihren Umsatz pro Berufsträger (UBT) konnte sie aber bei 500.000 Euro halten, weil die Sozietät mit 236 Vollzeit tätigen Anwälten etwas weniger Berufsträger als im Vorjahr beschäftigte.