Kanzleiumsätze

Lovells

Ihr letztes Geschäftsjahr vor der Fusion mit Hogan & Hartson haben die deutschen Lovells-Partner mit einem Umsatzminus von zwei Prozent beendet. Insgesamt erwirtschafteten die vier deutschen Büros der britischen Sozietät 134,2 Millionen Euro.

Geschäftsjahr 2009

Die vor allem in der immobilienrechtliche Beratung anerkannte Kanzlei Kapellmann & Partner hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 um 6,6 Prozent auf 27,6 Millionen Euro gesteigert.

Geschäftszahlen

Die deutsche Salans-Praxis hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Einnahmen auf rund 20 Millionen Euro gesteigert. Das entspricht einem Zuwachs von 8,1 Prozent. Vor allem der Ausbau des jungen Frankfurter Büros war der Grund für den Umsatzanstieg. Gleichzeitig drückte der Ausbau allerdings den Umsatz pro Berufsträger (UBT) um 7 Prozent auf 344.500 Euro.

Umsatzzahlen

Nach einem herausragenden Jahr 2008 haben die deutschen Büros von Shearman & Sterling im Krisenjahr 2009 einen starken Umsatzrückgang von fast 30 Prozent verbucht. Die inzwischen nur noch 76 Berufsträger starke Kanzlei erwirtschaftete einen Umsatz von 77 Millionen Euro. Der Umsatz pro Berufsträger liegt damit aber weiterhin bei über einer Million Euro.

Geschäftszahlen

Umsatz runter, Gewinn rauf - das ist die Kernbotschaft des Geschäftsergebnisses der US-Kanzlei Mayer Brown im Kalenderjahr 2009. Die deutschen Büros von Mayer Brown erwirtschafteten nur noch 41,2 Millionen Euro, was einem Minus von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Umsätze

Die deutschen Ableger der US-Sozietäten White & Case und Dewey & LeBoeuf sind glimpflich durch das Krisenjahr 2009 gekommen. Dewey fuhr den höchsten Umsatz seit Eröffnung ihre Frankfurter Büros vor acht Jahren ein, White & Case rutschte insgesamt nur leicht ab.

Im Plus

Mit einem deutlichen Umsatzplus von 7,5 Prozent hat Graf von Westphalen ihr Geschäftsjahr 2009 abgeschlossen. Die Sozietät setzte 38,5 Millionen Euro um, im Jahr zuvor waren es noch 35,8 Millionen Euro. Auch der Umsatz pro Berufsträger, Kennziffer für die Produktivität, erhöhte sich um 3,5 Prozent auf nun 291.667 Euro.

Umsatzzahlen

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat in ihrem Ende Dezember abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 79,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Kanzlei steigerte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um gut vier Prozent.

SJ Berwin

SJ Berwin hat in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland einen Umsatz von 34,6 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit schnitt SJ Berwin hierzulande allerdings etwas besser ab als die Gesamtkanzlei, die weltweit einen Umsatzrückgang von 14 Prozent verzeichnete. Auch der Rückgang beim Gewinn pro Equity-Partner, der kanzleiweit um fast 50 Prozent schrumpfte, fiel dem Vernehmen nach in Deutschland erheblich geringer aus.

Bird & Bird

Bird & Bird hat in Deutschland in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 45,4 Millionen Euro erzielt. Ihr Vorjahresergebnis (38,9 Millionen Euro) übertraf die Sozietät damit um 17 Prozent. Weltweit erwirtschaftete die britische Kanzlei eine Steigerung um gut zehn Prozent. Der Umsatz lag nach 203 Millionen Euro in 2008 jetzt bei 225 Millionen Euro. In Pfund gerechnet steigerte die Kanzlei den Umsatz weltweit sogar um 29,7 Prozent und kommt auf ein Ergebnis von 186,3 Millionen Pfund (2008: 143,7 Millionen). Grund für die erhebliche Differenz in den Berechnungen ist die Stärke des Euros im Vergleich zum Pfund im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Allen & Overy

Die deutschen Büros von Allen & Overy haben in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 102 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 17,5 Prozent. Gründe dafür sind unter anderem die Büroeröffnung in München und die damit verbundene höhere Zahl an Berufsträgern sowie die Eurostärke. Jedoch verzeichnete die deutsche Allen & Overy-Praxis auch einen Anstieg des Umsatzes pro Berufsträger. Damit liegt der deutsche Anteil erstmals bei rund zehn Prozent am weltweiten Umsatz, der rund 1,09 Milliarden Pfund beträgt. Kanzleiweit steigerte Allen & Overy ihren Umsatz um sieben Prozent. Zu dem positiven Ergebnis habe auch die Schwäche des britischen Pfunds beigetragen, so die Kanzlei in einer Pressekonferenz. Der Gewinn vor Steuern hingegen fiel um vier Prozent auf 431 Millionen Pfund. Die Kosten der personellen Restrukturierung, die alle im abgeschlossenen Geschäftsjahr aufgefangen wurden, beliefen sich auf 46 Millionen Pfund.