Insolvenzen

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Bei dem Produzenten und Vermarkter der Comicfilme und Bücher von „Werner“, der Kieler Achterbahn AG und weiteren Tochterfirmen, sind nach dem Insolvenzantrag derzeit 80 Arbeitsplätze gefährdet. Insbesondere das Geschäft mit Harry-Potter-Fanartikeln erwies sich als Flopp und konnte durch „Werner“ nicht ausgeglichen werden. Das Unternehmen ist jedoch zuversichtlich, die Geschäftstätigkeit aus dem Insolvenzverfahren heraus fortzuführen. Zum vorläufigen Verwalter wurde der Kieler Anwalt Dr. Carsten Krage (Cornelius + Krage) bestellt. (Jörn Poppelbaum)

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Ein durch die Insolvenz von Babcock Borsig in Gefahr geratener Kohlekraftwerksbau in der Türkei kann fortgeführt werden.Berater Mitsubishi-Konsortium: White & Case, Feddersen (Düsseldorf): Claus Wecker (Projektfinanzierung), Dr. Biner Bähr (Insolvenzrecht). Associates: Dr. Kim Lars Mehrbrey (Gesellschaftsrecht), Dr. Ilmo Pathe (Gesellschaftsrecht), Jörg Degenhardt (Projektfinanzierung)

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White & Case, Feddersen hat die Banca di Roma bei ihrer Restrukturierung beraten.Berater Banca di Roma: White & Case, Feddersen (Frankfurt): Isabell-Marie Engel, Dr. Philipp von Dürckheim sowie WCF-Anwälte aus 13 verschiedenen Ländern

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Wilmer, Cutler & Pickering – Quack hat die Lichtwer Pharma AG mit Sitz in Berlin bei der erfolgreichen Sanierung arbeits- und gesellschaftsrechtlich begleitet.Berater Lichtwer Pharma AG: Wilmer, Cutler & Pickering – Quack (Berlin): Stefan Fischer (Counsel, Kollektiv- und Individualarbeitsrecht), Dr. Christian Crones (Senior Associate, Unternehmensverkauf)

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Von einer Verschnaufpause für die deutsche Wirtschaft kann keine Rede sein. Zwar ist in den letzten zwei Monaten kein weiterer Großkonzern mehr in die Pleite geschlittert, doch auch ein Ende der Konkurswelle ist nicht abzusehen – allein: Der Fokus ändert sich. Während bei Babcock Borsig das Insolvenzverfahren in vollem Gange ist, blicken wir in diesem Heft vermehrt auf eine größere Anzahl normaler Firmenpleiten.

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Bei der ersten Gläubigerversammlung der zahlungsunfähigen Gontard & Metallbank ist Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen von White & Case, Feddersen Mitte August in seinem Amt bestätigt worden.Pannen teilte mit, dass die Einleger der Bank durch den Einlagesicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken in vollem Umfange entschädigt werden. Ausnahme: Die Eigner von Inhaberschuldverschreibungen werden nur entsprechend der Rückzahlungsquote bedient. Rund 700 der Eigner haben sich daher an den Frankfurter Anwalt Klaus Nieding (Nieding + Barth Rechtsanwalts Aktiengesellschaft) gewendet. Der Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) soll nun ihre Rechte wahrnehmen. (Jörn Poppelbaum)

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Die in Frankfurt ansässige Tochter des Teleglobe-Konzerns hat Anfang August Insolvenz beantragt. Sie ist Folge des Zusammenbruchs des kanadischen Mutterkonzerns, der ein internationales Netz zum Datentransfer betrieb. Von 35 Mitarbeitern seien 30 bereits gekündigt worden, teilte der zum vorläufigen Verwalter bestellte Frankfurter Rechtsanwalt Stefan Rieger (von dem Westpfahl & Spilker verbundenen Insolvenzbüro Dr Bernsau-Stefan Rieger) mit. (Jörn Poppelbaum)

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Im August 2002 hat die Licher Firma Compusoft Computervertrieb und Softwareversand GmbH Insolvenz beantragt. Compusoft war in finanzielle Schieflage geraten, weil US-Softwarehersteller Microsoft den Betrieb auf zehn Millionen Euro Schadensersatz verklagt hatte. Hintergrund: Der ehemalige Compusoft-Geschäftsführer hat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Schulversionen von Computerprogrammen eingekauft und als Vollversion weiterveräußert. Zum vorläufigen Verwalter wurde der Gießener Anwalt Bernd Völpel (Völpel Diehl Schneider Gliese Hauk) bestellt. (Jörn Poppelbaum)

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Die Tratex-Gruppe hat Ende August beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz beantragt. Das Waiblinger Traditionsunternehmen mit insgesamt rund 170 Mitarbeitern wird derzeit vom vorläufigen Insolvenzverwalter Steffen Beck (Viniol, Rek + Partner) geführt.

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Anfang September ist das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Oberhausener Maschinenbau- und Mischkonzerns Babcock Borsig AG eröffnet worden. Wie erwartet wird der Konzernkern in Eigenverwaltung durch den neuen Vorstandsvorsitzenden Horst Piepenburg (Piepenburg-Gerling Rechtsanwälte) gelenkt, zum Sachwalter der 19 in Eigenregie laufenden Betriebe wurde der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Helmut Schmitz (Schmitz und Schmitz, Krefeld) bestellt. Insgesamt wurden jedoch sage und schreibe 18 – z.T. noch vorläufige – Insolvenzverwalter bei 63 in- und ausländischen Babcock-Tochtergesellschaften eingesetzt (Die Babcock-Verwalter-Rangliste). Das Kühlturmgeschäft, die Balcke-Dürr-Gruppe, wurde mittlerweile veräußert. (Jörn Poppelbaum)

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Namensgeber Dr. Karlheinz Knauthe aus der Berliner Sozietät Knauthe Rechtsanwälte vertritt das angeschlagene Emissionshaus Gold-Zack AG bei ihrer Restrukturierung.Zu diesem Mandat gehören auch die derzeitigen Verhandlungen mit den Gläubigern über eine Forderungsstundung für Gold-Zack. Die Beteiligungsgesellschaft hofft auf einen Aufschub ihrer bis Ende September fälligen Forderungen. Darüber hinaus soll Knauthe ein Angebot für einen Teilforderungsverzicht ausarbeiten.