IPO

  Juve Plus Turbulenter Tognum-IPO

Der Dieselmotorenhersteller Tognum ist nach zwischenzeitlichen Turbulenzen doch wie geplant am Montag an die Börse gegangen. Die Konsortialführer Deutsche Bank und Goldman Sachs platzierten die Tognum-Aktien zu einem Ausgabekurs von 24 Euro im Prime Standard der Frankfurter Börse, das Emissionsvolumen lag bei 2,07 Milliarden Euro.

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Der Münchner Baumaschinenhersteller Wacker Construction ist im zweiten Anlauf im Prime Standard der Frankfurter Börse gestartet. Im Frühjahr 2006 war der Sprung auf das Parkett mit Verweis auf ein schwieriges Umfeld kurzfristig abgesagt worden. Jetzt platzierte die auf Baugeräte spezialisierte Firma beim bislang zweitgrößten IPO des Jahres 18,4 Millionen Aktien.

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Die Koblenzer CompuGroup Holding AG ist auf dem Frankfurter Börsenparkett gestartet. Anfang Mai platzierte der Anbieter von Informationssystemen im Gesundheitsbereich rund 16,5 Millionen Aktien per öffentlichem Angebot in Deutschland sowie einer internationalen Privatplatzierung, einschließlich der USA. Das Emissionsvolumen betrug rund 300 Millionen Euro, die Aktien wurden im Prime Standard zugelassen. Die Deutsche Bank und Lehman Brothers führten das Bankenkonsortium.

  Juve Plus Erster Milliarden-IPO 2007

Der Pharmazulieferer Gerresheimer ist am Montag mit dem bislang größten Börsengang des Jahres im Frankfurter Prime Standard gestartet. Die Credit Suisse und Morgan Stanley platzierten insgesamt 25,3 Millionen Aktien mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro.

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Die Berliner Immobiliengesellschaft Estavis ist im April im Prime Standard der Frankfurter Börse gestartet. Das Volumen des IPOs lag bei rund 92 Millionen Euro. Im Zuge des Börsengangs wurden die börsennotierten Immobiliengruppen HII und CWI mehrheitlich in Estavis eingebracht. Zuvor waren eine zehnprozentige Beteiligung an Estavis an den britischen Investor Galloway gegangen. Neben Konsortialführer Cazenove begleitete die West LB den IPO.

  Juve Plus Versatel-IPO

Der Telekommunikationsanbieter Versatel ist am vergangenen Freitag ans Parkett der Frankfurter Börse gegangen. Mit einem Emissionsvolumen von 830 Millionen Euro war es in Deutschland der bislang größte Börsenstart des Jahres. 406 Millionen Euro des Erlöses fließen dem Düsseldorfer Unternehmen zu, der Rest geht an die Altgesellschafter um den britischen Investor Apax Partners, der mit knapp 35 Prozent beteiligt bleibt.

  Juve Plus Bislang größter IPO des Jahres

Die Hamburger Immobiliengesellschaft Alstria Office ist im Prime Standard der Frankfurter Börse notiert. Das Platzierungsvolumen des bisher größten IPO des Jahres lag bei gut 437 Millionen Euro.Rund 98 Prozent der in Deutschland und Luxemburg öffentlich angebotenen Aktien wurden bei institutionellen Anlegern platziert. Im Ausland wurden Aktien per Privatplatzierung zugeteilt. JP Morgan Securities, die Deutsche Bank und M.M. Warburg begleiteten die Transaktion.

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Die Münchner Immobiliengesellschaft Ariston Real Estate ist im Geregelten Markt der Frankfurter Börse gestartet. Die Baader Wertpapierhandelsbank platzierte inklusive Mehrzuteilungsoption rund 3,24 Millionen Aktien. Das Emissionsvolumen lag bei 24,3 Millionen Euro, wovon 22,5 Millionen der Gesellschaft zuflossen. Die erst im Jahr 2005 gegründete Ariston will mit dem eingesammelten Geld bei einem Investionsvolumen von 5 bis 25 Millionen Euro je Objekt ihren Immobilienbestand von derzeit 77 Millionen auf 250 Millionen Euro aufstocken. (René Bender)

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Die von Heiner Kamps geführte Investmentholding International Food Retail Capital (IFR Capital) hat mit dem Börsengang in London einen Erlös von 135 Millionen Euro erzielt. Die Aktien wurden zu je einem Euro platziert. In der IFR Capital sollen nach Medienberichten die Fischrestaurantkette Nordsee und mehrere Großbäckereien aufgehen.

  Juve Plus Dufter IPO

Der Duft- und Aromenhersteller Symrise ist am vergangenen Montag im Prime Standard der Frankfurter Börse gestartet. Das Emissionsvolumen betrug 1,4 Milliarden Euro, in Deutschland ist dies damit der größte IPO des Jahres 2006. Symrise erlöste brutto etwa 652 Millionen Euro. 15 Prozent der Aktien gingen an Privatanleger, der Rest an professionelle Investoren.

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Der österreichische Anlagenbauer BDI Biodiesel hat seinen IPO am Prime Standard in Frankfurt vollzogen. Das Emissionsvolumen lag bei rund 83 Millionen Euro, davon flossen dem Grazer Unternehmen rund 43 Millionen Euro zu. Konsortialführer war Sal. Oppenheim, den Co-Lead hatte die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG. BDI Biodiesel stellt Anlagen zur Produktion von Biodiesel her und setzte mit 70 Mitarbeitern im ersten Halbjahr 2006 knapp 39 Millionen Euro um. (René Bender)