IPO

  Juve Plus Hello again

Knapp zwei Jahre nach dem ersten Versuch nimmt der Kochboxlieferant Hello Fresh erneut Anlauf für den Sprung auf das Börsenparkett. Der genaue Termin ist noch nicht bekannt, aber das Unternehmen will im regulierten Prime Standard an der Frankfurter Börse starten. Das Bankenkonsortium ist im Vergleich zu den IPO-Plänen 2015 leicht verändert.

  Juve Plus Neuer Mantel

Alzchem hat doch einen Weg zur Börse gefunden: Das Spezialchemieunternehmen, das seinen ersten IPO-Anlauf im Frühjahr absagen musste, kam heute über einen sogenannten Reverse-IPO an die Frankfurter Wertpapierbörse. Zuvor wurde das Unternehmen über eine Kapitalerhöhung in die Aktiengesellschaft Softmatic eingebracht, die darauf in AlzChem Group AG umfirmiert wurde.

  Juve Plus Trucks auf dem Parkett

Der Lkw-Zulieferer Jost ist börsennotiert. Beim zweiten Anlauf zum Parkett sammelte das Unternehmen, an dem die Private-Equity-Gesellschaft Cinven beteiligt ist, rund 231 Millionen Euro ein. Der Erlös soll auch zur Tilgung bestehender Kredite verwendet werden. Begleitet wurde der IPO von der Deutsche Bank, J.P. Morgan und der Commerzbank als den gemeinsamen, weltweiten Koordinatoren. BNP Paribas unterstützte die Aktienemission.

  Juve Plus Toshiba-Tochter

Der Messtechnikhersteller Landis+Gyr ist an die Schweizer Börse gegangen. Mit einem Erlös von 2,3 Milliarden Schweizer Franken war es einer der größten IPOs bislang in der Schweiz. Die bisherigen Landis+Gyr-Eigner – der japanische Konzern Toshiba und der Investmentfonds Innovation Network Corporation of Japan – platzierten sämtliche Anteile an ihrem Tochterunternehmen. Eine solche Vollplatzierung ist ein ungewöhnlicher Schritt.

  Juve Plus Frisch auf den Tisch

Der Börsengang der Schnellrestaurantkette Vapiano ist gelungen. Beim Start am Prime Standard lag der Ausgabepreis bei 23 Euro pro Aktie, das Unternehmen wurde so mit 553 Millionen Euro bewertet. Interessantes Phänomen: Nachdem der Wert der Aktie am ersten Tag noch unter den Ausgabepreis sank, erholte er sich wieder und stieg dann sogar auf 24 Euro pro Papier.

  Juve Plus DocMorris-Mutter

Die Zur Rose-Gruppe, zu der auch die Versandapotheke DocMorris gehört, hat die Eckdaten für ihren Börsengang bekanntgegeben. Die Preisspanne pro Anteilsschein wird zwischen 120 und 140 Franken liegen, der IPO an der SIX Swiss Exchange ist für den 6. Juli geplant. Zur Rose möchte damit mindestens 200 Millionen Schweizer Franken einnehmen und diese für weitere Akquisitionen einsetzen.

  Juve Plus IPO bestellt

Die Rocket Internet-Beteiligung Delivery Hero hat die Preisspanne für ihren Börsengang festgelegt. Mit 22 bis 25,50 Euro pro Aktie könnte der Essens-Lieferdienst bis zu einer Milliarde Euro einsammeln und damit einer der größten deutschen Börsengänge in diesem Jahr werden. Von morgen bis Ende Juni können die Papiere gezeichnet werden. Die Erstnotiz ist für den 30. Juni geplant.

  Juve Plus Premiere im ‚Scale‘-Segment

Der Industriedienstleister Ibu-tec hat den Sprung aufs Parkett geschafft. Bei der Platzierung handelte es sich um den ersten Börsengang in das neue Börsensegment ‚Scale‘, das den Entry Standard ersetzt. Die Preisspanne hatte bei 16 bis 20 Euro gelegen. Zugeteilt wurden die Aktien des Unternehmens zu 16,50 Euro. Der IPO wurde von der ICF Bank als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner begleitet.

  Juve Plus Fernlieferung

Nur wenige Monate vor dem geplanten Börsengang holt Delivery Hero einen neuen Investor an Bord: Der südafrikanische Tech-Investor Naspers investiert rund 387 Millionen Euro. Damit wird er wohl zweitgrößter Aktionär des Essenslieferanten, hinter dem Rocket Internet steht. Zuvor hatte sich Naspers schon an dem Hamburger Fintech Kreditech beteiligt.

  Juve Plus Apotheker betreten Parkett

Es ist der bislang größte europäische Börsengang in diesem Jahr: Der Gesundheitskonzern Galenica will seine Apothekensparte an die Schweizer Börse bringen. Das Platzierungsvolumen kann bis zu 1,68 Milliarden Schweizer Franken erreichen, umgerechnet rund 1,57 Milliarden Euro, wenn auch die Mehrzuteilungsoption ausgeschöpft wird. Das Bankensyndikat wird angeführt von Citigroup, Credit Suisse und UBS.