Kanzleiumsätze

Umsätze

Die Wachstumskurve bei Heisse Kursawe Eversheds ist deutlich abgeflacht. 2011 setzte die Kanzlei rund 24,4 Millionen Euro um, das sind 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz pro Berufsträger war leicht rückläufig. 2009 und 2010 hatte die Kanzlei ihren Umsatz noch um 14 beziehungsweise 14,9 Prozent steigern können.

München

Die Münchner Kanzlei PSP Peters Schönberger & Partner baut die Beratung im Umsatzsteuerrecht aus. Für das Spezialgebiet gewann sie den Noerr-Salary-Partner Stefan Heinrichshofen. Der 52-Jährige fängt Ende des Monats in derselben Position bei PSP an.

Auf Wachstumspfad

Für Noerr ist das Geschäftsjahr 2011 sehr positiv verlaufen. Die Kanzlei steigerte den Umsatz der deutschen Büros auf 126,7 Millionen Euro – das ist ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Verstärkung von Gleiss Lutz

Die Umsatzsteuerboutique Küffner Maunz Langer Zugmaier (KMLZ) vermeldet bereits den zweiten Quereinsteiger des Jahres. Aus dem Berliner Büro von Gleiss Lutz wechselt im Mai Dr. Hendrik Marchal zu der Münchner Kanzlei. Der 34-Jährige war bei Gleiss assoziierter Partner und Spezialist für Fragen zur Umsatzsteuer. Bei KMLZ steigt der Steuerberater in vergleichbarer Position ein.

Graf von Westphalen

Graf von Westphalen hat 2011 ihren Umsatz leicht gesteigert und damit das Rekordergebnis von 2010 um knapp zwei Prozent übertroffen. Die Einnahmen legten von 27,3 auf 27,8 Millionen Euro zu. Weitere 900.000 Euro entfielen auf die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Von diesem Bereich hat sich GvW zum Jahresende allerdings getrennt.

Umsatz 2011

Taylor Wessing hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein sattes Umsatzplus von 8,7 Prozent erwirtschaftet und so ihr Gesamtergebnis auf 134 Millionen Euro gesteigert.

GSK im Plus

2011 war ein gutes Jahr für GSK Stockmann + Kollegen: Der Gesamtumsatz stieg um elf Prozent auf 47,2 Millionen Euro, der Gesamtgewinn sogar um 12,7 Prozent auf nun 22,2 Millionen Euro. Das liegt auch daran, dass die Kostenquote leicht gesenkt wurde. Sie liegt mit 53 Prozent im üblichen Rahmen von Kanzleien mit vergleichbarer Struktur.

Umsatz 2011

Die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler hat 2011 einen Umsatz von 18 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind zwei Millionen mehr als noch im Jahr zuvor. Bei gleichen Kosten stieg auch der Kanzleigewinn auf nun 9,2 Millionen Euro.

Umsatz 2011

Nach dem Rekordplus in Höhe von 35,5 Prozent im Geschäftsjahr 2010 ist Salans 2011 wieder auf Normalwachstum zurückgekehrt. Mit einer Einnahmesteigerung von 4,8 Prozent blieb die seit Jahren expansive Kanzlei auch unter ihren eigenen Erwartungen.

Ausbaufähig

Buse Heberer Fromm hat im vergangenen Geschäftsjahr ein geringes Umsatzwachstum und sogar ein Minus beim Umsatz pro Berufsträger (UBT) vorgelegt. Der Rückgang ist jedoch mit einem Minus von 1,9 Prozent bei Weitem nicht mehr so deutlich wie im Vorjahr mit einem Minus 6,1 Prozent.

Positiver Trend

Die unabhängige deutsche Sozietät SKW Schwarz hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 27,4 Millionen Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahresumsatz von 25,2 Millionen Euro hat die Kanzlei damit um 8,7 Prozent zugelegt.