Kanzleiumsätze

Umsatzzahlen

Beiten Burkhardt hat in Deutschland im Geschäftsjahr 2010 ein leichtes Plus verzeichnet: Der Umsatz stieg um 0,8 Prozent auf 75 Millionen Euro. Auch der Umsatz pro Berufsträger legte auf 377.000 Euro zu. Hier fällt der prozentuale Anstieg angesichts leicht gesunkener Anwaltszahlen mit 2,4 Prozent etwas höher aus.

Weil Gotshal

Weil Gotshal & Manges hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 beim Umsatz mit einem leichten Rückgang von 1,2 Prozent abgeschlossen. Die US-Sozietät kam in Deutschland auf ein Ergebnis von 50,24 Millionen Euro. Beim UBT legte die Kanzlei aber um 2, 7 Prozent auf 985.000 Euro zu und gehört nach diesem Kriterium wie seit Jahren zur Spitzenriege.

Umsatzzahlen

White & Case ist in Deutschland nach einem Jahr der wirtschaftlichen Konsolidierung wieder in die Wachstumszone zurückgekehrt. Die Sozietät setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr 120 Millionen Euro um und steigerte damit ihren Umsatz um 4,3 Prozent. 2009 hatte die deutsche Praxis der US-Kanzlei ein Minus von 6,8 Prozent hinnehmen müssen.

Umsätze

Auch 2010 hat Heisse Kursawe Eversheds ihren Umsatz deutlich gesteigert. Mit 23,1 Millionen Euro setzte die Kanzlei 14,9 Prozent mehr um als 2009, als die Sozietät ihren Umsatz im Vergleich zu 2008 schon um 14 Prozent auf 20,1 Millionen Euro gesteigert hatte.

Umsatzsprung

Noerr hat ihre Erlöse im Geschäftsjahr 2010 um fast 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Inzwischen liegt der deutsche Umsatz bei fast 116 Millionen Euro. Der Umsatz pro Berufsträger legte ebenfalls deutlich, aber weniger stark zu.

Umsatzsteigerung

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Einnahmeplus von zehn Prozent abgeschlossen. Die Sozietät mit sieben deutschen Standorten erzielte einen Umsatz von 87,5 Millionen Euro gegenüber 79,5 Millionen Euro im Jahr 2009.

Umwälzungen

Eine Gruppe von neun Sibeth-Anwälten hat sich selbstständig gemacht. Die neue Sozietät tritt unter dem Namen Satell auf. Zu den Gründungspartnern gehören auch die bisherigen Sibeth-Equity-Partner Dr. Wolfgang Hermann (37) und Ralf Dörner (46). Sie führten die Praxisgruppe Immobilienrecht, den umsatzstärksten Bereich der Sozietät.

Englisch im Prozess

Die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) glaubt nicht, dass deutsches Prozessrecht auf absehbare Zeit für international tätige Unternehmen attraktiver wird. Englisch in der Gerichtsverhandlung sei nur ein Anfang. Sie fordert grundsätzliche Veränderungen.

Im Aufwind

Mit Bird & Bird und Heisse Kursawe Eversheds sind im vergangenen Geschäftsjahr zwei mittelgroße Kanzleien hierzulande gut durch die Finanzkrise gekommen und verbuchten beide ein Umsatzplus.

Freshfields

Die deutsche Praxis von Freshfields Bruckhaus Deringer erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 14 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nach JUVE-Informationen fiel der Umsatz unter 335 Millionen Euro. Die Praxis büßte damit hierzulande offenbar mehr ein als Clifford Chance und Linklaters.

Nach der Restrukturierung

Clifford Chance hat im Geschäftsjahr 2009/10 in Deutschland rund acht Prozent weniger erwirtschaftet als im Vorjahr. Der Umsatz sank auf 179,5 Millionen Euro. Weil die britische Kanzlei gleichzeitig ihre Partnerriege verkleinert hat, gelang es ihr, die Partnerumsätze zu steigern.