Legal Tech und Legal Operations

Nach Lexfox-Urteil

Der Rechtsausschuss des Bundestags hat heute Experten zur Modernisierung des Rechtsdienstleistungsgesetzes angehört. Konkret ging es um den Gesetzesentwurf der FDP-Fraktion, der die Geschäftsmodelle von techbasierten Rechtsdienstleistern im RDG abbilden will. Auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen soll außerdem ein Erfolgshonorar für Anwälte und eine Lockerung des Prozessfinanzierungsverbots geprüft werden.

Legal Tech & Legal Ops

Wer und was bewegt den Rechtsmarkt von morgen? Aktuelle Entwicklungen zu Legal Tech und Legal Operations – im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
azur Awards 2020

Die Preisträger der azur Awards 2020 stehen fest. Vier Arbeitgeber erhielten auf einer festlichen Abendveranstalung in Köln die Trophäen für ihr besonderes Engagement zugunsten junger Juristen. Damit bescheinigt ihnen die azur-Redaktion eine hohe Dynamik, nachhaltiges Denken und die Bereitschaft zur innovativen Förderung von Anwaltskarrieren.

Interview mit Legal-Operations-Spezialist von Shell

Vincent Cordo leitet seit 2018 beim Energiekonzern Shell in Den Haag als Central Legal Operations Manager ein rund 30-köpfiges Team, das die Mandatierung der externen Berater managt. Der 44-jährige Ökonom und Computerwissenschaftler ist gerade dabei, ein neues weltweites Panel für Shell aufzusetzen. ­Worauf es dabei ankommt, erklärt Cordo im Gespräch mit JUVE.

Interview mit Oppenhoff

Oppenhoff & Partner hat zum Jahreswechsel ihre Managementstruktur erneuert: Anstelle eines Partnerrats und einer Geschäftsführung gibt es nun ein Executive Board, dem neben drei Partnern auch der Chief Operating Officer der Kanzlei angehört. JUVE sprach mit dem Kanzleisprecher und Kölner Partner Gilbert Wurth über Transformationsprozesse, Arbeitsteilung und Standortintegration.

Leistungsmessung und Karriere

Legal Tech ist in vielen Kanzleien Associate-Sache. Doch die Beschäftigung mit dem Thema ist oft keine Mandatsarbeit, die sich in klassischen Parametern wie Umsatz und Profitabilität messen lässt. Das rüttelt an Grundprinzipien der herkömmlichen Kanzleistruktur.

Kommentar

Head of Legal Tech Champion, Chief Legal Innovation Officer, Head of Digital Transformation – die Titel einiger Großkanzleianwälte lassen keine Zweifel zu, dass es in ihren Kanzleien viel Innovation gibt, die gemanagt werden muss. Doch wie innovativ können klassische Kanzleien überhaupt sein? Denn: Wer innovativ arbeiten will, muss ausprobieren, Risiken eingehen und oft erst einmal investieren – und zwar in eine ungewisse Zukunft.

Legal Tech in Wien

Der Legal Tech Hub Vienna hat als Abschluss seines zweiten Accelerator-Programms zwei Start-ups ausgezeichnet: Der Hauptpreis über 15.000 Euro ging an Bigle Legal, ein Unternehmen aus Barcelona, das eine Plattform zum Dokumentenmanagement betreibt.

Im Gespräch mit CMS RRH

Die Zeiten ändern sich: Nach zwölf Jahren löste der IT- und Datenschutzexperte Dr. Johannes Juranek den M&A-Anwalt Dr. Peter Huber als Managing-Partner von CMS Reich-Rohrwig Hainz ab. Im JUVE-Interview zieht Juranek eine erste Zwischenbilanz und gibt Ausblick auf seine weiteren Pläne.

PwC Legal

Das weltweite Legal-Tech-Team von PwC Legal hat seit Anfang Jänner seine Zentrale in Wien. Denn die Rolle des Global Legal Technology Leader hat Partner Dr. Christian Öhner übernommen, dessen Kanzlei Oehner & Partner mit PwC Legal kooperiert. Im Gespräch mit JUVE erläutert er, was zu seinen Hauptaufgaben gehört und welche Veränderungen er in der anwaltlichen Beratung erwartet.

Personeller Umbruch

Personeller Umbruch bei Römermann: Die Partner Ina Jähne und Tim Günther haben die Einheit verlassen und zum Jahresbeginn unter dem Namen Jähne Günther Rechtsanwälte ihre eigene Kanzlei eröffnet. Währenddessen hat Römermann zum Jahresbeginn zwei neue Partner eingestellt.