Insolvenzen

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Jaffé wird bei Kirch als Sachwalter agieren und damit die neue Geschäftsführung um Wolfgang van Betteray (Metzeler van Betteray Buchalik) und Hans-Joachim Ziems (Grasberger, Ziems & Partner) überwachen. Beide waren bereits seit mehreren Wochen als von der Kirch-Gruppe engagierte Sanierer an der Konzerngeschäftsführung beteiligt. Dass sie die Geschäfte auch im Konkurs (weiter-)führen können, ist dem in der Insolvenzordnung angelegten Instrument der Eigenverwaltung zu verdanken.

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Die letzten Wochen waren geprägt durch die auffällige Häufung von Großinsolvenzen deutscher Traditionsunternehmen. Den Anfang machte bereits Ende Januar der bayrische Technologiekonzern Schneider (JUVE Rechtsmarkt 3/02 und 4/02), bei dem der Münchner Anwalt Dr. Michael Jaffé (Jaffé & Kollegen) zum vorläufigen Verwalter bestellt wurde. Nachdem die Philipp Holzmann AG abermals in die Knie ging (siehe Bericht in diesem Heft), überschlugen sich die Ereignisse: Mit der Mühl AG traf es ein weiteres großes Bauunternehmen, mit Fairchild Dornier einen bedeutenden Flugzeugbauer, mit Herlitz einen der letzten großen Berliner Betriebe des produzierenden Gewerbes. Und last but not least bescherte die Kirch-Pleite den Deutschen die finanziell größte Insolvenz der Nachkriegszeit – und dem vorläufigen Verwalter Michael Jaffé das zweite Großverfahren innerhalb kürzester Zeit. ++++ Jaffé wird bei Kirch jedoch als Sachwalter agieren und damit die neue Geschäftsführung um Wolfgang van Betteray (Metzeler van Betteray Buchalik) und Hans-Joachim Ziems (Grasberger, Ziems & Partner) überwachen. Beide waren bereits seit mehreren Wochen als von der Kirch-Gruppe engagierte Sanierer an der Konzerngeschäftsführung beteiligt (JUVE Rechtsmarkt 04/02). Dass sie die Geschäfte auch im Konkurs (weiter-)führen können, ist dem in der Insolvenzordnung angelegten Instrument der Eigenverwaltung zu verdanken ++++

Nicht nur die Zahl der Insolvenzen steigt weiter, auch der 3. Insolvenzrechtstag in der ostdeutschen Messestadt brachte einen neuen Teilnehmerrekord.Am Rosenmontag hat der Leipziger Insolvenzrechtstag zum dritten Mal stattgefunden. Nach 100 Teilnehmern im ersten und 220 im zweiten Jahr wuchs die Besucherzahl in diesem mit 300 Interessierten nochmals. Der "Campus-Gedanke" der Veranstaltung sei das entscheidende Merkmal für den Erfolg, meinte Rainer M. Bähr. Das Vorstandsmitglied des Leipziger Insolvenzrechtstags e.V. war stolz, dass der Tag allen relevanten Gruppen ein Forum geboten habe, "sich über rechtliche und wirtschaftliche Entwicklungen zu informieren und in Workshops, Probleme der Praxis auszutauschen". Zudem sei die breite Möglichkeit gegeben gewesen, sich untereinander auch persönlich kennenzulernen. Denn mit der Mischung aus Studierenden, Rechtsanwälten, Insolvenzrichtern, Schuldnerberatungsstellen und Rechtspflegern "ist das in dem Umfang wohl einzigartig", sagte Bähr, zugleich auch Leipziger Partner der Insolvenzrechtskanzlei Hermann, Bähr, Michl, Lenhard, Fiedler.

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++++ Über die am Neuen Markt notierte Lobster Network Storage AG ist mit Wirkung zum 01. Februar das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Im Umfeld von Insolvenzverwalter Peter Leonhart (Leonhardt & Partner) ist man jedoch überzeugt, dass das Anlagevermögen des Berliner Computerhändlers für eine Sanierung genug Anreiz bieten wird ++++ Im insolventen Technikunternehmen Schneider AG sind zwei Insolvenzverwalter aktiv. Wie bereits im JUVE Rechtsmarkt 03/02 gemeldet ist für die Mutterfirma Schneider Technologies der Münchner Anwalt Dr. Michael Jaffé (Jaffé & Kollegen) vom Amtsgericht Memmingen zum vorläufigen Verwalter bestellt worden. Jaffé ist auch für die Tochter Schneider Electronics, ehemals Schneider Rundfunk, zuständig. Das zweite Tochterunternehmen Schneider Laser Technologies aus Gera wird von Dr. Bruno Kübler (Kübler Rechtsanwälte) vorläufig verwaltet. Dieser hält in “seiner” Gesellschaft einige Hoffnungswerte und möchte ein von ihm eingeleitetes internationales Bieterverfahren bis Mitte des Jahres abschließen. Sollte es zwischen Jaffé und Kübler partiell zu einer Zusammenarbeit kommen, wäre dies das erste Mal, dass die beiden sich in einem Verfahren begegnen. Man sei sich aber kollegial verbunden, hieß es ++++ Dr. Bruno Kübler agiert als vorläufiger Verwalter des Hofer Bauunternehmens Augsten & Scheuerlein, dessen Holding und 13 Tochterunternehmen von der Pleite betroffen sind. Kübler und sein ortsansässiger Kollege Gunther Neef sind optimistisch, dass Altaufträge gerettet und neue entgegen genommen werden können. Zögen die Hausbanken mit, könnte die Mitarbeiterzahl nach der saisonal bedingten Winterpause in der Branche sogar wieder erhöht werden ++++ Einer der spektakulärsten Konkurse des Februars war der des Aachener High-Tech-Unternehmen Elsa AG. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter des überschuldeten Herstellers von Computergrafiken und Internetzugangslösungen ist der Aachener Anwalt Thomas Georg (Mönning & Georg) bestimmt worden ++++ Der in Bayern, Baden-Würtemberg, Sachsen und Niedersachsen vertretene Möbelhandler Krügel hat Mitte Februar Insolvenzantrag gestellt. Als vorläufiger Verwalter wurde der Emskirchener Rechtsanwalt Hans Raab (Raab, Heer, Fichtner & Kollegen) eingesetzt. Aus dessen Büro hieß es, in der Krügel-Gruppe sei die bilanzielle Überschuldung so rechtzeitig erkannt worden, dass das Unternehmen nach dem Verkauf einiger Filialen wahrscheinlich weitergeführt werden könne ++++ In die Pleite ist das Frankfurter Internet-Unternehmen Flatfox geraten. Die Gesellschaft mit derzeit 21 Beschäftigten habe sich bei den Anlaufkosten verkalkuliert und stecke durch die allgemeinen Schwierigkeiten am Neuen Markt und die Folgen des 11. September in einem finanziellen Engpass, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Schmitt aus dem Frankfurter Büro von Schultze & Braun mit ++++ In Darmstadt hat die im Baubereich tätige Unternehmensgruppe Weber Ende Februar Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter der drei Weber-Gesellschaften und der ebenfalls zum Konzern gehörenden Süma Rohrtechnik wurde der Darmstädter Anwalt Ulrich Bert (Reuss & Partner) bestellt ++++

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++++ „Finanzhof kippt Steuerprivileg für Anwälte“, titelte das Handelsblatt Ende Januar. Ein bislang noch nicht veröffentlichtes Urteil des Bundesfinanzhofs ordnet Sozietäten, die überwiegend Insolvenzverwaltung betreiben, als Gewerbebetriebe ein. Dies hätte zur Folge, dass eine Vielzahl der rund 1300 deutschen Insolvenzanwälte zukünftig Gewerbesteuer zahlen müssten. Aus Anwaltskreisen erfuhr das Wirtschaftsblatt, dass betroffene Anwälte planen, hiergegen Verfassungsbeschwerde einzulegen ++++ Horst Piepenburg (Piepenburg Rechtsanwälte) hat die auf Datentransfer durch Richtfunk spezialisierte und in Insolvenz geratene WinStar Communications Deutschland GmbH saniert. Das Amtsgericht Düsseldorf bestätigte am 08. Januar die Annahme des von Piepenburg vorgelegten Insolvenzplans ++++ Der Hamburger Modekonzern Wünsche AG ( u.a. Joop und Cinque) hat ihren Insolvenzantrag beim Hamburger Amtsgericht nach erfolgreichen Verhandlungen eines Sanierungskonzepts zurückgezogen. Als Insolvenzverwalter war vorläufig Dr. Hans Ulrich Hildebrandt (Johlke, Niethammer & Partner) bestellt worden ++++ Bereits im Dezember hat der schwer angeschlagene Kaufring Konzern Insolvenz angemeldet, nachdem ein Sanierungskonzept in letzter Minute scheiterte. Das Amtsgericht Düsseldorf bestellte Friedrich-Wilhelm Metzeler (Metzeler, van Betteray, Buchalik) zum Verwalter ++++ „Kaufmännisches Chaos“ soll die Wendlinger Aluminiumgießerei Ritter Aluminium (Kreis Esslingen) in die Insolvenz geführt haben. Am 16. Januar hat die Geschäftsführung Insolvenz beantragt. Manfred Dobler (Stuttgart) ist als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden. Johannes Filzek (Filzek & Gatzky / Reutlingen) ist als Anwalt vom Betriebsrat der Firma eingeschaltet worden ++++ Der Hamburger Baskettballclub BCJ Tigers (2. Bundesliga Nord) ist von der Insolvenz bedroht. Nicht nur vom vorläufigen Insolvenzverwalter Karsten Tötter (Schwemer, Müller, Titz, Tötter, Breutigam, Töpperwien / Hamburg), sondern auch vom angestrebten Aufstieg in die 1. Bundesliga hängt das Überleben des Vereins ab ++++ Das 1889 gegründete bayrische Traditionsunternehmen Schneider Technologies AG ist in Insolvenz geraten. Als Insolvenzverwalter wurde der Münchner Anwalt Dr. Michael Jaffé (Jaffé & Kollegen) bestellt. Das Bayrische Wirtschaftsministerium und die Förderbank Bayern (LfA) boten zwischenzeitlich Hilfe für den angeschlagenen Hersteller von Unterhaltungselektronik und Lasertechnik an ++++ Mit der Biodata AG ist ein weiteres Unternehmen des Neuen Marktes ins Straucheln geraten. Der im November 2001 bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzte Dr. Fritz Westhelle (Dithmar Westhelle Assenmacher Zwingmann) fungiert auch seit Eröffnung des regulären Verfahrens im Februar als Verwalter ++++ Über die Zukunft der Kinowelt Medien AG wird voraussichtlich in der zweiten Märzhälfte entschieden. Dr. Wolfgang Ott (Ott & Kollegen), der im Dezember 2001 zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde (JUVE Rechtsmarkt 02/02), gibt sich optistisch, dass die Firma etwa durch den Verkauf der Kinokette Kinopolis gerettet werden kann ++++ Die erst im April 2001 von der Münchner Verlagsgruppe Langenscheid zu 60% erworbene Kölner Könemann Verlagsgesellschaft bestätigte überraschend im vergangenen Dezember ihre Zahlungsunfähigkeit. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Kölner Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Paul J. Groß bestellt ++++ Durch die Könemann-Insolvenz geriet die Oldenbuger Großdruckerei Stalling GmbH & CoKG ebenfalls in Insolvenz. Verwalter ist hier Wolf-Dieter H. Weber (Edewecht) ++++ Mit der Esslinger Rodo Tech GmbH ist das erste Unternehmen im Bereich Krebsforschung insolvent geworden. Als Verwalter führt nun Werner Maier aus der Stuttgarter Kanzlei Hägele & Dobler die Geschäfte fort ++++

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++++ der überschuldete Softwarehersteller Brokat hat am 23. November 2001 beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz angemeldet. Als Insolvenzverwalter des börsennorierten Unternehmens wurde der Stuttgarter Anwalt Dr. Volker Grub (Wellensiek Grub & Partner) bestellt ++++ Auch der Musiksoftwarespezialist Ejay musste beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz beantragen. Das Neue-Markt-Unternehmen wird von Dr. Tibor Braun, Namenspartner der Stuttgarter Kanzlei Illig Braun Kirschnek, vorläufig im Insolvenzverfahren begleitet ++++ Wie von dpa gemeldet, hat der Frankfurter Chiphersteller Megaxess, eine Tochter des gleichnamigen Unternehmens aus Maryland (USA), Insolvenz angemeldet. Verwalter des Verfahrens, von dem etwa 140 Mitarbeiter betroffen sind, ist Dr. Kristof Biehl, Rechtsanwalt im Potsdamer Büro von Heuking Kühn Lüer Wojtek ++++ Linklaters Oppenhoff & Rädler beraten die Verwalter, vier Londoner PwC-Partner, des in Insolvenz geratenenEnergiekonzerns Enron Europe Ltd. Der Kölner Juniorpartner Dr. Bernd Meyer-Löwy betreut dabei die deutschen Tochtergesellschaften. Ein Londoner Linklaters-Team wird von Richard Holden, Tony Bugg und Alan Walls geleitet ++++ Die Victoria Quartier Entwicklungsgesellschaft, eine gemeinsame, mittelbare Tochter von E.ON und der Deutschen Bank, ist insolvent. Die Baustelle im Victoria Quartier, dem ehemaligen Gelände der Schlutheiss-Brauerei in Berlin-Kreuzberg ist stillgelegt. Als Insolvenzverwalter des etwa DM 300 Mio. großen Projekts wurde Peter Leonhardt (Leonhardt & Partner, Berlin) bestellt. Rechtlicher Vertreter der ausführenden Bauunternehmen als Hauptgläubiger ist Pietschmann Rechtsanwälte (Berlin) ++++ m+s Elektronik AG, einer der größten IT-Dienstleister in Deutschland, hat am 14. Dezember vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Werner Schreiber aus der Kanzlei Wellensiek Grub & Partner bestellt. Die Restrukturierung des Unternehmens soll auf Basis eines von Roland Berger & Partner entwickelten Konzepts erfolgen ++++ Dr. Wolfgang Ott (Dr. Ott & Kollegen) ist kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres vom Amtsgericht München als vorläufiger Insolvenzverwalter für die zahlungsunfähigen Unternehmen Kinowelt Medien AG und die Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH bestellt worden. Zusammen mit den Geschäftsführungen beider Unternehmen wird er ein Fortführungskonzept erarbeiten ++++ Dr. Sven-Holger Undritz, Hamburger Partner bei White & Case, Feddersen, sanierte als Insolvenzverwalter die 100%-ige Popnet-Tochter Popnet Kommunikation GmbH, ebenso wie DD Synergy eSolutions GmbH, eine weitere Popnet-Tochter. Zum Jahresbeginn übernahm BBDO den Kundenstamm und 100 Mitarbeiter von Popnet Kommunikation. Die Mehrzahl der 130 DD Synergy- Mitarbeiter sowie deren Kunden wurden im Rahmen eines Management Buyouts zum 1. Dezember 2001 unter dem Dach der Nextevolution AG zusammengefasst ++++ (MK)

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Die PopNet Internet AG hat Ende September Insolvenzantrag gestellt.Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Partner Dr. Sven-Holger Undritz von White & Case, Feddersen bestellt.

Nur ein knappes Jahr nach ihrer Fusion haben die beiden Insolvenzkanzleien wegen unterschiedlicher Strategieauffassungen einvernehmlich die Trennung zum Jahresende beschlossen.Als eigenen Expansionsschritt gab Kübler zugleich den Zusammenschluss seiner Sozietät mit der Hofer Insolvenzkanzlei Neef & Partner bereits zum Oktober bekannt. Weitere kleinere Fusionen seien für Anfang 2002 konkret vorgesehen.

Ihre Herbsttagung mit etwa 120 angemeldeten und etwa 70 anwesenden Teilnehmern veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht und Sanierung im DeutschenAnwaltVereins (DAV) am 22. und 23. September 2000 in Stuttgart. Nach einem Tag kontroverser Debatte, zu den Themen Verwalterhaftung, Sanierungsprivileg und Eröffnungsfehler deren Ergebnisse der Vorsitzender Horst Piepenburg (Piepenburg & Dr. Kebekus, Düsseldorf) resümierte, ging es am zweiten Tag zunächst um die sofortige weitere Beschwerde.

Die Düsseldorfer Insolvenzrechtskanzlei Dr. Andres und Schneider hat Anfang Oktober drei der insgesamt sieben Anwälte verloren. Es verbleiben die Namenspartner Dr. Winfrid Andres und Joachim Schneider sowie seit März Dr. Dirk Andres und Andreas Grund.Dr. Jörg Nerlich, prominenter Autor der Insolvenzordnung (InsO) in einem der ersten Kommentarwerke überhaupt, hat die Kanzlei zusammen mit Arndt Oomen und Bianca Dustal zum Oktober verlassen. Der Kölner Nerlich (38) war nach wissenschaftlicher Tätigkeit und angefangener Habilitation vor knapp zwei Jahre bei Andres & Schneider eingestiegen und hat mit dazu beigetragen, dass die Sozietät im Jahr 1999 die meisten Insolvenzverfahren der Republik betreut hat.

Anfang März fand an der Universität Leipzig der erste Leipziger Insolvenzrechtstag statt. Veranstalter war das Institut für Anwaltsrecht (Prof. Dr. Christian Berger), unterstützt vom Leipziger Büro der schwerpunktmäßig auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Hermann Bähr Michl Lenhard Fiedler. Laut Teilnehmerliste waren 231 Teilnehmer von Kanzleien, Universitäten, Gerichten, Finanzdienstleistern und anderen Institutionen angemeldet. Die Vorträge und anschliessenden Kurzdiskussionen fanden in einem Hörsaal der Universität statt. Berger beschrieb die Entstehungsgeschichte des Insolvenzrechtstages: „Drei Säulen tragen letztlich die heutige Veranstaltung: Der studentische Arbeitskreis zum Insolvenzrecht der Universität, das Leipziger Insolvenzrechtsforum und die Lehrstühle, die sich an der Universität mit Insolvenzrecht befassen. Der Insolvenzrechtstag sollte kein geschlossener Kreis sein, sondern insbesondere jungen Juristen die Möglichkeit der Teilnahme eröffnen.“