Kanzleiumsätze

Umsatz 2020

Über ein ordentliches Umsatzplus kann sich Clifford Chance in diesem Jahr freuen. Die Kanzlei verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr 190 Millionen Euro, was einem Umsatzplus von 7,6 Prozent entspricht. Den Umsatz pro Berufsträger (UBT) steigerte sie wie schon im Vorjahr erneut um rund vier Prozent auf nun 765.000 Euro.

Kanzleiumsätze

Nach einem leichten Umsatzplus von zwei Prozent auf 145 Millionen Euro im Vorjahr verzeichnet Allen & Overy aktuell gleichbleibende Umsätze. Der Umsatz pro Berufsträger stagnierte ebenfalls bei 729.000 Euro. Das Ende April abgelaufene Geschäftsjahr berücksichtigt auch schon die ersten Auswirkungen der Corona-Krise.

Kanzleiumsätze

Keinen großen Sprung, sondern eine stetige Aufwärtsentwicklung zeigen die Umsatzzahlen von Linklaters: Im vergangenen Geschäftsjahr spielte die Magic-Circle-Kanzlei in Deutschland 221,1 Millionen Euro ein, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. In diese Zahlen fließen bereits die ersten Auswirkungen der Corona-Krise mit ein.

Geldnot

Bei der Großbäckerei Sternenbäck wird das Geld knapp. Das Unternehmen hat daher ein Schutzschirmverfahren beantragt. Das zuständige Amtsgericht Hechingen hat dem Antrag entsprochen und Prof. Dr. Martin Hörmann aus der Kanzlei Anchor zum Sachwalter bestellt. Grund für die finanziellen Schwierigkeiten der Bäckereikette sind Umsatzeinbußen infolge der Corona-Krise.

Mittelstandsberater

Die Einnahmen der 50 umsatzstärksten Mittelstandskanzleien sind 2019 erneut deutlich gestiegen. Über 5.500 Anwälte erwirtschafteten zusammen fast 2,4 Milliarden Euro. Dahinter verbergen sich auch Sondereffekte wie der Dieselkomplex. Wie solide das Wachstum war, wird sich nach der Corona-Krise erweisen.

Corona-Umfrage

Knapp 50 Prozent der Anwälte aus US-Kanzleien berichten über Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise. Das ist ein Ergebnis einer JUVE-Umfrage, in der mehr als 700 Anwältinnen und Anwälte ein aktuelles Stimmungsbild lieferten. Zwei weitere merkliche Auswirkungen der Krise: Einstellungsstopps und das Einbehalten von Partnerentnahmen.

Umsatz 2019

Nach einem kräftigen Umsatzsprung im Vorjahr verzeichnet Noerr für 2019 keine wesentlichen Veränderungen ihrer wirtschaftlichen Kennzahlen. Der Umsatz der deutschen Praxis stieg minimal auf 231,5 Millionen Euro, die Produktivität ging sogar leicht zurück. Zum Ergebnis trugen das Corporate-Geschäft sowie die Beratung zu Regulierungs- und Digitalthemen besonders stark bei.

Keine Staatshilfe

Die Vapiano SE hat Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Das Amtsgericht Köln hat Dr. Ruth Rigol von Pluta als vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt. Die Filialschließungen infolge der Corona-Krise hatten zusätzlich zur zuvor bereits schwierigen finanziellen Situation der Restaurantkette zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt.

Insolvenz

Das Klinikum Peine hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Damit setzt es eine Reihe großer Krankenhauspleiten aus dem Vorjahr fort. Das Klinikum beschäftigt aktuell rund 750 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro.

Restaurants geschlossen

Die Dachgesellschaft der Restaurantkette Vapiano ist zahlungsunfähig. Im Zuge der Corona-Epidemie waren die Umsatzzahlen des börsennotierterten Unternehmens zuletzt stark zurückgegangen. Bereits vor der Corona-Krise war Vapiano finanziell in einer Schieflage.

Corona-Folgen

Die angeschlagene Restaurantkette Maredo hat in Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt. Auslöser seien die massiven Auswirkungen der Corona-Krise gewesen, teilte das Unternehmen mit. Diese hätten zu einem gravierenden Umsatzeinbruch und dann zur Schließung aller Restaurants geführt, gleichzeitig müssten Mieten und Gehälter weiterbezahlt werden.