Kanzleiumsätze

Umsatz 2018

Auf 441,8 Millionen Euro konnte Freshfields Bruckhaus Deringer im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz der deutschen Standorte steigern. Das entspricht einem kräftigen Wachstum von neun Prozent. Damit bleibt sie nach Umsatz in Deutschland weiterhin mit Abstand auf Platz 1. Schon im Vorjahr hatte Freshfields ein Umsatzplus von zehn Prozent erwirtschaftet. Auch in puncto Produktivität war die Kanzlei erfolgreich und bewegt sich langsam auf die 900.000-Euro-Marke zu. In Österreich blieb die Kanzlei dagegen um zwei Prozent unter dem Vorjahresumsatz.

Clifford Chance

Der Abwärtstrend der vergangenen Jahre beim Umsatz ist gestoppt: Clifford Chance hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 176,6 Millionen Euro umgesetzt – rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Auch den Umsatz pro Berufsträger (UBT) konnte die Kanzlei steigern: um rund vier Prozent auf 734.000 Euro.

Interview mit Heideldruck

Das Traditionsunternehmen Heidelberger Druckmaschinen erzielte im vergangenen Jahr erstmals Erlöse mit wiederkehrenden Umsätzen aus Aboverträgen, die maßgeblich von der Rechtsabteilung selbst entwickelt wurden. JUVE sprach darüber mit Dr. Constantin Bettermann (38), der seit Oktober 2018 als General Counsel die Rechtsabteilung sowie die Bereiche IP und Corporate Governance des SDax-Unternehmens verantwortet.

Länder-Justizminister

Die Justizminister der Länder haben sich bei der diesjährigen Justizministerkonferenz mit dem Thema Legal Tech befasst. Das Ergebnis: Möchte ein Legal-Tech-Portal Rechtsdienstleistungen anbieten, muss es von einem Anwalt betrieben werden. Dafür sollen auch Erfolgshonorare erlaubt werden.

Mittelstandsberater

Die Kassen klingeln: 2,1 Milliarden Euro haben die 50 größten Mittelstandsberater im vergangenen Geschäftsjahr zusammen umgesetzt. Bei vielen trieb das personelle Wachstum auch den Umsatz in die Höhe. Etlichen Kanzleien bescherte aber auch ein prominentes Großmandat einen warmen Geldregen.

Umsatz

Noerr ist im Geschäftsjahr 2018 ein kräftiger Umsatzsprung gelungen: Die Kanzlei setzte mit ihren sechs deutschen Standorten im vergangenen Jahr 229,4 Millionen Euro um und damit 12,8 Prozent mehr als 2017. Haupttreiber der guten Entwicklung waren vor allem die Bereiche Corporate/M&A und Litigation. Die Produktivität stieg um 10 Prozent.

Associate-Gehälter

Das Gehaltsniveau für Associates ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, gerade für Berufsanfänger. Doch in den folgenden Berufsjahren bieten immer mehr Sozietäten deutlich mehr Geld nur noch gegen messbare Leistung – vor allem Großkanzleien, die bei Umsatz und Produktivität nicht ganz an der Marktspitze mitspielen.

Cum-Ex

Heute beginnt in Zürich ein Verfahren, das Stoff für einen echten Wirtschaftskrimi bietet. Es geht dabei um konspirative Treffen von Juristen und die Frage, ob die Beteiligten Aufklärer in einer der größten Steueraffären Deutschlands sind – oder vielleicht doch Wirtschaftsspione, wie die Schweizer Staatsanwaltschaft glaubt. In einer Nebenrolle: Der Cum-Ex-Skandal.

Produktivität deutlich im Plus

Latham & Watkins steigert in Deutschland Umsatz und Produktivität im zweistelligen Prozentbereich. Den Umsatz pro Berufsträger (UBT) als Kennziffer für die Produktivität trieb sie innerhalb eines Jahres um fast 100.000 auf 899.000 Euro. Damit könnte die Kanzlei nach einer mehrjährigen Aufholjagd sogar an der Rivalin Freshfields Bruckhaus Deringer vorbeigezogen sein, deren Zahlen für 2018 noch nicht vorliegen. Neben personellen Verstärkungen waren vor allem die Arbeit für Siemens und mehrere große Private-Equity-Deals Umsatztreiber.

Umsatz 2018

Gleiss Lutz konnte ihren Umsatz im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge steigern: Mit 200,2 Millionen Euro Umsatz gelang der Kanzlei erstmals der Sprung über die 200-Millionen-Euro-Marke. Zu den Gewinnern des Geschäftsjahres avancierte die Geschäftseinheit ‚Regulatory & Litigation‘ der Full-Service-Kanzlei. Auch der Umsatz pro Berufsträger ist leicht angestiegen.

Umsatz 2018

Deutschlands personalstärkste Kanzlei hat 2018 einen Umsatz von 322,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit gelang es ihr, das Rekordergebnis von 2017 nochmal um 2 Prozent zu übertreffen. Dies macht sich bei leicht rückläufigem Personal auch beim Umsatz pro Berufsträger bemerkbar – die Produktivität läuft auf die 600.000-Euro-Marke zu.