Kanzleiumsätze

Umsatz 2014

177,9 Millionen Euro hat Noerr im vergangenen Jahr in Deutschland umgesetzt und damit im Vergleich zum Vorjahr (163,3 Millionen Euro) 9 Prozent mehr. Hauptgrund ist deutlich mehr Personal, 342 Vollzeit tätige Berufsträger sind 8 Prozent mehr als noch 2013.

Umsatz 2014

Die deutschen Büros von White & Case haben im Geschäftsjahr 113 Millionen Euro umgesetzt und damit exakt so viel wie 2013. Allerdings schafften sie dies mit gut vier Prozent weniger Berufsträgern, die Produktivität stieg entsprechend im selben Maß an. Jeder der nun noch 208 Berufsträger setzte rechnerisch rund 543.000 Euro um – ein neuer Rekordwert für die Praxis.

Einstiegsgehälter bei Kanzleien

Die Einstiegsgehälter für Wirtschaftsjuristen steigen trotz Rekordumsätzen kaum, die meist positive Geschäftsentwicklung der Kanzleien im Geschäftsjahr 2013/14 wird nicht an die jungen Berufsträger weitergegeben. Dennoch sind Associates mit ihren Gehältern zufriedener als im Vorjahr: Offensichtlich ist das Gehalt als Argument für Berufseinsteiger ausgereizt.

Umsatzsprung

Dentons hat den Umsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um satte 18 Prozent auf nun 32 Millionen Euro gesteigert. Das liegt zum Teil daran, dass auch das Team größer geworden ist. Unterm Strich arbeiten vier Berufsträger mehr bei Dentons als noch 2013, das ist ein Plus von 6 Prozent.

Geschäftsjahr 2014

Gleiss Lutz hat ihre Einnahmen im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent gesteigert. 2014 setzte die Kanzlei mit 260 Vollzeit tätigen Berufsträgern 172 Millionen Euro um. Da die Sozietät den höheren Umsatz mit einer rechnerisch um einen Anwalt verkleinerten Mannschaft erzielte, wuchs der Umsatz pro Berufsträger ein wenig stärker um 4 Prozent. 2013 war das Plus sowohl beim Gesamtumsatz als auch beim UBT allerdings noch etwas kräftiger ausgefallen.

CMS

CMS Hasche Sigle hat 2014 einen Umsatz von von 265 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr legte die personell größte Kanzlei in Deutschland um 5,6 Prozent zu. Dies ist die höchste Steigerung seit 2011.

Hogan Lovells

Hogan Lovells hat 2014 in Deutschland rund 141 Millionen Euro umgesetzt. Das sind gut zehn Millionen Euro und damit rund sieben Prozent weniger als 2013. Allerdings geht dies darauf zurück, dass die Kanzlei ihr Berliner Büro Ende 2013 geschlossen hat. Darum bereinigt erzielten die vier verbliebenen Büros in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München den gleichen Umsatz wie 2013. Weltweit legte die Kanzlei dagegen zu, der Umsatz wuchs um 3,6 Prozent auf 1,78 Milliarden US-Dollar.

Sattes Plus

Als erste Kanzlei hat Heuking Kühn Lüer Wojtek ihre Umsätze für das Jahr 2014 bekannt gegeben. Diese stiegen um mehr als zwölf Prozent auf 121 Millionen Euro. Erst im Vorjahr hatte Heuking erstmals die 100-Millionen-Euro-Schwelle geknackt. Wichtiger noch als die Umsatzsteigerung: Dank einer niedrigen Kostenquote bleibt ein satter Gewinn.

Umsätze 2013/14

Erneut Rekordeinnahmen für die wirtschaftsberatenden Anwälte in Deutschland: Unter den aktuellen JUVE-Top-75 finden sich eine ganze Reihe von Kanzleien, die heute bessere Kennzahlen vorweisen können als im Boomjahr 2007/08. Doch der Wettbewerb ist nichtsdestotrotz deutlich schärfer geworden.

Hamburg

Der Umsatzsteuerspezialist Dr. Hendrik Marchal wechselt zum September von der Münchner Steuerrechtsboutique Küffner Maunz Langer Zugmaier ins Hamburger Büro von Gleiss Lutz. Der 37-Jährige, der bis Frühjahr 2012 bereits am Berliner Gleiss-Standort tätig war, steigt als assoziierter Partner ein.

Umsatz

Die deutsche Praxis von Linklaters hat ihr erfolgreichstes Jahr seit der Trennung vom Kölner Büro im Jahr 2007 abgeschlossen. Die Kanzlei verzeichnete zum Ende des Geschäftsjahres im April 2014 Einnahmen von 178 Millionen Euro. Damit wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozent.