Kanzleiumsätze

Nachtrag

Übersicht über Kanzlei-Umsätze in Deutschland wird immer kompletterAndersen erzielte im Geschäftsjahr 2001, das im August 2001 endete, einen Umsatz von rund 57 Millionen Euro. Dies entspricht Platz 14 im aktualisierten JUVE-Ranking (erweitert um BBLP Beiten Burkhardt Mittl & Wegener mit 70 Millionen Euro und Platz 9 im Ranking). Der Umsatz pro Equity-Partner lag bei Andersen mit 1,42 Millionen Euro ähnlich wie bei BBLP Beiten noch um einiges besser als der Gesamtumsatz und rund doppelt so hoch wie bei Menold & Aulinger, mit der Andersen seit Juli zu Luther Menold fusioniert ist.

Zum ersten Mal hat JUVE in Zusammenarbeit mit The Lawyer für das Jahr 2001 die Umsätze führender Kanzleien im deutschen Markt ermittelt.(Aktualisiert 2002-10-02) Spitzenreiter der JUVE-Rangliste nach Gesamtumsätzen der deutschen Büros ist Freshfields Bruckhaus Deringer mit 242 Millionen Euro, deutlich mehr als die nächstplatzierten Clifford Chance Pünder mit 180 und Linklaters Oppenhoff & Rädler mit 152 Millionen.

Erstmals haben die fünf bekanntesten unabhängigen Kanzleien Hollands ihre Umsatzzahlen veröffentlicht.Ganz vorne: Die stark auf die steuerrechtliche Arbeit ausgerichtete und multidisziplinär strukturierte Loyens & Loeff.

Die schwedische Kanzlei hat für 2001 Unternehmenszahlen vorgelegt. Die Steigerungsrate der deutschen Büros übertrifft den Zuwachs der Gesamtkanzlei.Die 280 Anwälte von Mannheimer Swartling konnten das Ergebnis des Jahres 2000 um 31 Prozent auf 81 Millionen Euro steigern, teilte die Sozietät mit. Die 25 in Deutschland (Frankfurt und Berlin) zugelassenen Kollegen brachten sogar eine Steigerung um 47 Prozent zustande. Eine Umsatzsumme für Deutschland wurde indes nicht genannt.