Insolvenzen

Insolvenzrecht

AC Tischendorf hat ihr Insolvenzrechtsteam um einen neuen Partner erweitert: Dr. Alexander Höpfner wechselte zum April von BBL Bernsau Brockdorff zu der Frankfurter Kanzlei. Höpfner hatte zuvor schon mehrmals mit AC Tischendorf zusammengearbeitet.

München

Dr. Matthias Weissinger ist Mitte April als Partner zum Finanzierungs- und Restrukturierungsteam von Ashurst in München gestoßen. Bisher war der 42-Jährige Partner bei Shearman & Sterling in Frankfurt.

Jetzt auch in Österreich

Wenige Wochen nach der Insolvenz in Deutschland ist die Restaurantkette Vapiano nun auch in Österreich zahlungsunfähig. Sie ist mit knapp 27 Millionen Euro überschuldet. Zum Masseverwalter des Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung bestellte das Handelsgericht Wien den bekannten Insolvenzrechtler Dr. Stephan Riel.

Elektromobilität ohne Saft

Der Elektrofahrzeughersteller E.go Mobile hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Das Amtsgericht Aachen bestellte Dr. Biner Bähr von White & Case als Sachwalter für den einzigen deutschen Elektrofahrzeughersteller. Bähr und weitere erfahrene Insolvenzrechtler kümmern sich nun um die Zukunft der 440 Mitarbeiter und ihr ersten Serienfahrzeug.

Corona-Folgen

Massive Umsatzeinbrüche infolge der Corona-Krise haben zwei Firmen des Kaffee-Konzerns Schärf aus Neusiedl am See in die Insolvenz getrieben. Über die Alexander Schärf und Söhne GmbH und die Schärf The Art Of Coffee GmbH eröffnete das Landesgericht Eisenstadt je ein Konkursverfahren. Die Passiva beider Firmen belaufen sich zusammen auf knapp 20 Millionen Euro. 86 Beschäftigte und 250 Gläubiger sind betroffen.

Keine Staatshilfe

Die Vapiano SE hat Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Das Amtsgericht Köln hat Dr. Ruth Rigol von Pluta als vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt. Die Filialschließungen infolge der Corona-Krise hatten zusätzlich zur zuvor bereits schwierigen finanziellen Situation der Restaurantkette zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt.

Insolvenzverwaltung

Die Kanzlei Anchor erhöht die Anzahl ihrer Büros in Nordrhein-Westfalen. Die auf Restrukturierungsberatung und Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei hat zum April eine neue Niederlassung in Duisburg eröffnet. Es ist der dritte Standort von Anchor im Westen.

Esprit-Insolvenz

Der Modekonzern Esprit hat für mehrere deutsche Gesellschaften ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen und die Liquiditätsprobleme in den Griff zu bekommen, teilte das Unternehmen mit. Dabei hat ein vom Amtsgericht Düsseldorf bestellter Sachwalter die Aufsicht, während die bisherige Unternehmensführung weiterhin die operative Kontrolle behält. Im Rahmen des Verfahrens sollen Verbindlichkeiten und Mietverträge „neu strukturiert“ werden.

Insolvenz

Das Klinikum Peine hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Damit setzt es eine Reihe großer Krankenhauspleiten aus dem Vorjahr fort. Das Klinikum beschäftigt aktuell rund 750 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro.

Corona-Folgen

Die angeschlagene Restaurantkette Maredo hat in Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt. Auslöser seien die massiven Auswirkungen der Corona-Krise gewesen, teilte das Unternehmen mit. Diese hätten zu einem gravierenden Umsatzeinbruch und dann zur Schließung aller Restaurants geführt, gleichzeitig müssten Mieten und Gehälter weiterbezahlt werden.