Kanzleiumsätze

Umsatz 2021

Die deutschen Standorte von Noerr haben ihr zurückliegendes Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 9,6 Prozent abgeschlossen. Zusammen erwirtschafteten sie 277,3 Millionen Euro. Auch die Produktivität stieg.

Umsatz 2021

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat im Geschäftsjahr 2021 leichte Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Mit insgesamt 185,4 Millionen Euro liegt das Geschäftsergebnis 2,5 Prozent unter dem des Jahres 2020. Das Minus geht auf das Ende der Diesel-Sonderkonjunktur zurück, von der seit 2017 auch andere Kanzleien im deutschen Rechtsmarkt profitiert hatten.  

Rekordumsatz in Deutschland

Bei ihren wirtschaftlichen Kennzahlen hat White & Case 2021 neue Bestmarken erreicht. Der Umsatz in Deutschland stieg um fast 10 Prozent auf 199 Millionen Euro. Der Umsatz pro Berufsträger (UBT) kletterte auf 892.000 Euro.

Associate-Gehälter

Kirkland & Ellis hat zum zweiten Mal innerhalb von nur einem halben Jahr die Associate-Gehälter erhöht – und sich damit an die Spitze des Marktes gesetzt. Einsteiger bekommen seit diesem Jahr ein Jahresgehalt von 169.000 Euro. Auch erfahrene Associates erhalten deutlich mehr.

On the record

Die reine Lockstep-Vergütung hat immer weniger Fans. Viele Kanzleien, darunter die Magic-Circle-Einheiten, haben in den vergangenen Jahren Modifikationen des Prinzips beschlossen – zuletzt Linklaters. Der Beweggrund ist stets die Hoffnung, Leistungsträger stärker zu binden. Allerdings sind Eingriffe ins Vergütungssystem nicht ohne Risiko, da die eingespielte Partnerschaftskultur auf dem Spiel steht.

JUVE 100

Die Pandemie zwang die 100 umsatzstärksten Wirtschaftskanzleien in Deutschland zwar zu einem kurzen Innehalten. Dennoch schafften die JUVE 100 erneut ein Jahr mit Umsatzrekorden. Im Durchschnitt wuchsen die Erlöse um gut 6 Prozent, auch beim Personal und der Produktivität legten die Kanzleien zu. Das zeigen die von JUVE jährlich exklusiv recherchierten Kennziffern.

Umsatz 2020

Freshfields Bruckhaus Deringer verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr 2020/21 ein leichtes Umsatzminus. Die Kanzlei erwirtschaftete in Deutschland rund 442,5 Millionen Euro, das sind zirka 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Beim Umsatz pro Berufsträger mussten die deutschen Büros erneut Federn lassen. In Österreich stieg der Umsatz dagegen auf 59,1 Millionen Euro, auch der UBT legte zu.

Umsatz 2020

Mit einem deutlichen Umsatzplus beendete Allen & Overy das Ende April abgelaufene Geschäftsjahr 2020/21. Nach 145 Millionen Euro im Vorjahr erreichte die Kanzlei nun einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Der Umsatz pro Berufsträger stieg ebenfalls leicht auf 735.000 Euro.