Legal Tech und Legal Operations

  Juve Plus KI-Infrastruktur

Latham & Watkins hat Nvidia-Server gekauft und will damit eine eigene KI-Infrastruktur außerhalb der Cloud betreiben. Die Kanzlei will so sensible Mandantendaten schützen, Kosten kontrollieren und unabhängig von Anbietern wie OpenAI bleiben. In kleinerem Umfang setzen auch Kanzleien wie Rödl & Partner oder Luther bereits auf eine eigene KI-Infrastruktur.

Legal Tech & Legal Ops

Wer und was bewegt den Rechtsmarkt von morgen? Aktuelle Entwicklungen zu Legal Tech und Legal Operations – im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
  Juve Plus Hintergrund Datenanalyse

Fast alle nutzen KI, fast keiner fühlt sich wirklich vorbereitet. Das ist das zentrale Ergebnis der JUVE-Auswertung zur KI-Aufstellung deutscher Kanzleien: 95 Prozent der Associates setzen die Technologie regelmäßig ein – doch knapp 30 Prozent halten ihr Vorwissen für unzureichend, ähnlich viele vermissen eine konsistente Strategie ihrer Kanzlei.

  Juve Plus Wechsel von KPMG Law

Der Legal Managed Services Anbieter von Pinsent Masons baut seine Beratungssparte für Legal Operations und Legal Technology in Deutschland aus. Dafür holte sie Marco Wilhelmi (46) von KPMG Law.

  Juve Plus Zweiteilige Serie

Wiederkehrende Fragen, standardisierte Dokumente, datenintensive Massenverfahren: Das Arbeitsrecht bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Künstliche Intelligenz und Legal Tech. Von Restrukturierungs- über Gender-Pay-Gap-Tools bis zu automatisierten Helplines – immer mehr Kanzleien rüsten technisch auf. Anwältinnen und Anwälte braucht es dennoch.

  Juve Plus Interview mit KI-Experten

KI-Agenten übernehmen zunehmend Aufgaben im Arbeitsalltag - auch bei Kanzleien und in Rechtsabteilungen. Doch wer haftet, wenn sie nicht nur Aufgaben erledigen, sondern eigenständig handeln und Sicherheitsgrenzen überschreiten? Die IT- und Datenschutzexperten Dr. Benedikt Flöter und Charlotte Petrasch von YPOG erklären im Interview, warum KI-Agenten keine Rechtssubjekte sind, bei wem die rechtliche Verantwortung liegt und welche technischen und organisatorischen Vorkehrungen Unternehmen jetzt treffen sollten.

  Juve Plus Hintergrund KI-Einführung

Der Siegeszug von künstlicher Intelligenz verändert die Arbeit in Kanzleien tiefgreifend – nicht nur in den großen internationalen Einheiten, sondern auch bei vielen Mittelstandsberatern. Doch nicht die Technik entscheidet über nachhaltigen Erfolg, sondern der Wandel in Köpfen und Strukturen. Gutes Change-Management kann am Ende den entscheidenden Unterschied machen.

  Juve Plus Legal-AI-Anbieter

Das Schweizer Legal-AI-Unternehmen Legartis hat zu Mitte August mit Dennis Jansen erstmals einen General Counsel ernannt und ihn zugleich zum Head of Legal AI bestellt. Der 41-Jährige soll in der Doppelfunktion auch die Weiterentwicklung der Legal-KI unterstützen.

  Juve Plus Hintergrund Interview mit Microsoft-GC

Modernes Datenmanagement erleichtert Rechtsabteilungen die strategische Abstimmung mit dem restlichen Unternehmen. Microsoft-General Counsel Dr. Michael Dorner schildert im JUVE-Interview, mit welchen Kennzahlen Legal zum strategischen Mitbeschleuniger avanciert – auch wenn das Geschäft selbst immer schneller wird.

  Juve Plus Neues bei Harvey, Legora und Libra

Der Markt für juristische KI entwickelt sich in Richtung einer neuen Produktkategorie: Anstelle von Plattformen, in denen Prompts, Wissen und Recherche oft recht lose nebeneinanderstehen, entstehen integrierte Produkte, die Mandatskontext, organisationsinternes Wissen und strukturierte juristische Fachquellen zusammenführen. Die jüngsten Ankündigungen der Legal-AI-Anbieter Harvey, Legora und Libra verdeutlichen diesen Wandel.

  Juve Plus On the record

Generative KI ist mittlerweile fester Bestandteil der Arbeit in den meisten Kanzleien. Doch wie der juristische Nachwuchs im Umgang damit ausgebildet werden soll, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen.

  Juve Plus Kommentar

Künstliche Intelligenz verändert, was Unternehmen von Kanzleien noch brauchen – und was sie längst selbst erledigen. Für Kanzleien, die nach Stunden abrechnen, ist das ein strukturelles Problem. Denn der Wert guter Rechtsberatung sinkt nicht. Nur die Zeit, die sie kostet, tut es. Wer das nicht begreift, überlässt anderen die Deutungshoheit über den eigenen Preis.