BGH-Entscheidungen

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Die Verlagsgruppe Handelsblatt muss künftig die Nutzung so genannter Deep Links durch den Internetsuchdienst Paperboy zulassen. Mit dieser BGH-Entscheidung fand ein langjähriger Rechtsstreit zugunsten der Beklagten sein vorläufiges Ende.Vertreter Handelsblatt: Heuking Kühn Lüer Wojtek (Köln): Bert Bosten (Urheber- und Wettbewerbsrecht; 1. und 2. Instanz); Dr. Thomas von Plehwe (Karlsruhe; BGH-Anwalt)

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Urheberrechtlich geschützte Bauwerke dürfen zu gewerblichen Zwecken nur von allgemein zugänglichen Orten fotografiert werden. Vertreter Friedensreich Hundertwasser bzw. Hundertwasser-Stiftung: CMS Hasche Sigle (München): Peter Endres (I. und II. Instanz) --- Cornelie von Gierke (III. Instanz)

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Drei ehemalige Franchisenehmer der Apollo Optik GmbH & Co KG haben vor dem Kartellsenat des Bundesgerichtshofes einen Sieg gegenüber ihren früheren Franchisigebern davongetragen. Vertreter Apollo Optik

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Das Bundeskartellamt hat die Entscheidung des Bundespresseamts für unwirksam erklärt, durch die dieses eine europaweite Ausschreibung um Strategien für politikbegleitende Öffentlichkeitsarbeit aufgehoben hatte. Die Werbeagentur Odeon Zwo hatte sich hiergegen gewehrt. Der BGH hat erst kürzlich entschieden, dass ein Nachprüfungsantrag auch gegen die Aufhebung einer Ausschreibung möglich ist. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig. Vertreter Odeon Zwo

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Der BGH hat mit seinem Urteil im Verfahren Teerenstra B.V. gegen die Botag seine Haltung bezüglich der Vertragsstrafenklauseln in Bauverträgen geändert. Entgegen früherer Rechtsprechung erklärten die Bundesrichter am 23. Januar dieses Jahres folgendes: Die bislang in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen übliche Obergrenze von zehn Prozent der Auftragssumme ist nicht rechtens. Denn aus Sicht des BGH belastet sie den Auftragnehmer unangemessen. Damit entschieden die Richter für den Auftragnehmer, eine Tochterfirma der prozessführenden niederländischen Teerenstra. Im vorliegenden Fall betrug das Auftragsvolumen etwa 14 Millionen Euro. Eine Obergrenze von fünf Prozent hält der BGH jedoch für angemessen.

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Linklaters hat die Berliner Gastronomie- und Veranstaltungsgesellschaft beim Schutz des Unternehmensnamens "Bar jeder Vernunft" beraten.Berater Berliner Gastronomie- und Veranstaltungsgesellschaft

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Der Bundesgerichtshof hat Mitte März 2003 der Klage eines Kettenrauchers gegen seine Rechtschutzversicherung stattgegeben. Die Versicherung ist nach dem Urteil verpflichtet, die Prozesskosten für eine Schadensersatzklage gegen den Zigaretten-Hersteller Reemtsma zu gewähren.Berater Reemtsma

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Die Sparkasse Bremen bleibt nach einer Entscheidung des BGHs vom 14.01.2003 auf einem Verlust von rund 13 Millionen Euro sitzen. Das Geld hatte ein ehemaliger Angestellter bereits 1998 veruntreut. Der Mann hatte Überweisungsformulare manipuliert und eigene Konten beim Nürnberger Online-Broker Consors Discount Broker AG eingerichtet. Mit den an sich selbst überwiesenen Geldern hatte der Banker an der Börse spekuliert. Der BGH verneinte nun endgültig Ansprüche der Sparkasse auf Rückerstattung des Geldes gegen Consors. (Jörn Poppelbaum)Vertreter Sparkasse Bremen

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Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines privaten Stromkunden in Berlin zurückgewiesen, der die Bewag auf Rückzahlung von Stromentgelten verklagt hatte. Der BGH bestätigte damit eine Entscheidung des Berliner Kammergerichts vom Sommer letzten Jahres. Vertreter Bewag

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Mit einem Nachprüfverfahren vor dem OLG Dresden hat die Bilfinger Berger AG als Bieter die vom öffentlichen Auftraggeber vorgenommene Aufhebung der Ausschreibung zum Bau einer Justizvollzugsanstalt aufgrund mehrerer Rechtsverstöße angegriffen.Berater und Vertreter Bilfinger Berger